Unreal Tournament 3, Alan Wake und Flight Sim X profitieren von vier CPU-Kernen
Alan Wake (Bild: Remedy)
Wer sich die Mühe macht, die Pressemitteilung von AMD zur Phenom-Familie bis zum Ende durchzulesen, findet einige interessante Entwicklerzitate.
So erzählt Tim Sweeney, Technik-Mastermind bei Epic, dass die Quad-Core-Technologie von AMD einen "großen Geschwindigkeitsschub bei heutigen High-End-Spielen" bringen würde. Die Unreal Engine 3 profitiere sowieso von vier oder sogar acht Prozessorkernen, indem die zusätzlichen Kerne für die Beschleunigung von Physik oder von künstlicher Intellingenz genutzt würden. Auch der Realismus von Spieleumgebungen würde ansteigen. Das kommende Unreal Tournament 3 würde richtig gehend "abgehen" auf den neuen Vierkern-CPUs.
Markus Mäki, Entwicklungsleiter bei Remedy (Alan Wake), ist ebenfalls hoch erfreut über vier CPU-Kerne. Wer sich so einen Prozessor gönnt, würde ein noch besseres Spielerlebnis genießen. Details bleibt uns Herr Mäki aber schuldig.
Phil Taylor, Senior Progamm Manager bei den Aces Studio von Microsoft, kommt ebenfalls zu Wort. Das Service Pack 1 für den Flight Simulator X enthalte Multi-threaded Programmcode, unter anderem für das Laden von Geländedaten und das Erzeugen von Geländetexturen.
Insgesamt scheint es also so zu sein, dass Prozessoren mit vier oder sogar mehr Kernen wirklich in absehbarer Zeit messbar von entsprechend optimierten Spielen profitieren. Ob ein Vierkern-Phenom dabei mehr von Multi-threaded-Spielen profitiert als ein Vierkern-Intel, ist allerdings Spekulation.
