Test: Geforce 8800 Ultra von Asus und Xfx (Teil 2: Lautstärke, OC, etc.)
Bild: PCGH
Die Asus EN8800ULTRA/G/HTDP/768M/A und die Xfx GF 8800 Ultra 650M mussten heute durch unseren Testparcours. Obwohl es sich bei beiden Karten um ein Nvidia-Referenzdesign handelt, gibt es teils große Unterschiede. So hat Asus den Standardtakt von 612/1.080 MHz beibehalten und Xfx die 8800 Ultra auf 648/1.134 MHz übertaktet. Sehr positiv schneidet die Xfx-Karte auch in den Übertaktungstests ab. 700 MHz Chip- und 1.220 MHz waren zumindest bei unserem Testexemplar kein Problem. Die Asus-Karte schafft es da nur auf 630 MHz Chip- und 1.200 MHz Speichertakt.
Der höhere Takt der Xfx-Karte beschert der Karte auch eine etwas höhere Leistungsaufnahme. 326 Watt haben wir unter 3D mit der Xfx-Karte und 319 Watt mit der Asus-Karte gemessen (ganzer PC mit Intel Core 2 Duo E6600). Damit zieht die Geforce 8800 Ultra um bis zu 60 Watt mehr aus der Steckdose als eine 8800 GTX.
Nvidias neuer Kühler bedeckt die gesamte Platine. Dieser erinnert etwas an die modifizierte 8800 GTX von Evga. Der Lüfter ist mit 75 Millimeter gleich groß geblieben. Allerdings ist der Lüfter nun deutlich lauter geworden. Beim Asus-Board messen wir im 2D-Betrieb 0,8 Sone und in 3D-Anwendungen 2,2 Sone. Die übertaktete Xfx-Karte ist sogar noch etwas lauter und erzeugt 0,8 bis 3,1 Sone (8800 GTX: 0,8-1,2 Sone). Dafür fällt bei Xfx die GPU-Temperatur mit 85 Grad Celsius etwas niedriger aus als bei der Asus-Karte (90 °C).
Käufer der Asus-Karte dürfen sich über das sehr aktuelle PC-Spiel Stalker freuen. Vorsicht: Es gibt auch eine Version mit der Bezeichnung EN8800ULTRA/HTDP/768M/A - Stalker liegt hier nicht bei (ohne "G" in der Produktbezeichnung). Weiterhin liegt eine CD mit diversen Asus-Tools bei. Neben einem YUV-Adapter wird noch ein DVI-VGA-Adapter mitgeliefert. Xfx packt das PC-Spiel Ghost Recon bei. Ansonsten finden Sie lediglich ein S-Video-Kabel, einen YUV-Adapter sowie zwei DVI-VGA-Adapter im Karton.