Geforce-8-Mittelklasse: Erste Testergebnisse aus unserem Labor
Mit einer Geforce 8600 GTS im Referenzdesign und der passiv gekühlten MSI NX8600GTS-T2D256EZ-HD haben wir erste Tests durchgeführt. Der Lüfter verfügt über die gleiche Steuerung, welche auch schon von der 8800 GTS/GTX bekannt ist. Nachteil: Der Anschluss eines Drehpotis oder eines Adapters ist nun nicht mehr möglich.
Lautstärke und Temperatur:
Im 2D-Betrieb ist die Referenzkarte mit 1,2 Sone noch relativ erträglich. Auf immerhin 2,1 Sone erhöht sich der Lärmpegel im 3D-Modus. Die GPU-Temperatur liegt bei 79 Grad Celsius (3D). Mit der passiv gekühlten 8600 GTS von MSI steigt die GPU-Temperatur auf hohe 102 Grad Celsius an (gemessen bei offenem System ohne Gehäuselüfter). Laut MSI ist dieser Wert aber nicht bedenklich. Erst bei 120 Grad Celsius und mehr taktet sich der Chip herunter.
Leistungsaufnahme und OC:
Unser Referenzdesign lässt sich von 675/1.008 MHz problemlos auf 800/1.240 MHz übertakten. Den Übertaktungstest haben wir mit Powerstrip durchgeführt, da die aktuelle Riva-Tuner-Version die neuen Modelle noch nicht unterstützt. Mit dem Ati Tool kann dagegen problemlos die GPU-Temperatur ausgelesen werden. Die Leistungsaufnahme liegt mit unserem Intel Core 2 Duo 6600 im Ruhezustand bei 129 Watt. Wird eine 3D-Anwendung gestartet, haben wir maximal 176 Watt gemessen. Ein besonders leistungsstarkes Netzteil wird für die neuen Nvidia-Karten also nicht vorausgesetzt: Nvidia gibt für Einzelkarten empfohlene 350 Watt Nennleistung des Netzteils an, wie immer inklusive einiger Reserven.