Windows NT startet in Version 3.1, der Duke Richtung Presswerk und Voodoo 4/5 starten fehl (PCGH-Retro, 24. Mai)
Microsoft bringt Windows NT auf den Markt, Gearbox den Duke ins Presswerk und 3dfx un-bringt die VSA-100-Karten Voodoo4 und 5 - all das geschah am 24. Mai. Jeden Tag wirft PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.
...1993: Auf der Computermesse Comdex, welche zeitgleich mit der Windows World Conference in Atlanta abgehalten wird, bringt Microsoft offiziell Windows NT auf den Markt - praktischerweise gleich in Version 3.1, sodass man gegenüber dem alten Windows for Workgroups und der Konkurrenz aus dem IBM-Lager wenigstens in Sachen Nummerierung nicht den Kürzeren zieht. Das NT im Namen steht originellerweise für New Technology (also neue Technik) und ist im Kern auch etliche Jahre später noch die Basis für Microsoft Betriebssysteme wie Windows 2000 (NT 5.0), Windows XP (NT 5.1), Windows Vista (NT 6.0) und Windows 7 (NT 6.1 - ja, wirklich - auch wenn es "7" heißt). Die Entwicklulng begann für Intels i860 RISC-Chip und wurde erst später auf i386 portiert. Es kamen noch Versionen für PowerPC, Alpha, MIPS, Intels revolutionären Epic-Fail IA64 und auch für das etwas gelungerene AMD64 heraus.
1993 jedenfalls besteht Windows NT 3.1 noch aus vergleichsweise übersichtlichen 4 Millionen Codezeilen und kostet sportliche 495 US-Dollar als Vollversion beziehungsweise 295 US-Dollar als Upgrade. Der Preis erklärt sich, wenn man bedenkt, dass Microsoft Windows NT eigentlich für Firmenkunden ersonnen hat.
...2000: 3dfx - inzwischen mit kleinem D - muss aufgrund einer befürchteten Inkompatibilität der Voodoo-4/5-Karten mit einigen Mainboards alle bereits an den (Groß)handel gelieferten Karten zurückrufen. Der Marktstart der neuen Voodoo-Generation verzögert sich somit um weitere Wochen und auch dem Ruf des 3D-Pioniers tut die Angelegenheit nicht besonders gut. Später kommen die Voodoo-Karten bei Spielern besonders aufgrund ihres optisch hervorragenden Antialiasings gut an - allerdings nur bei denen, die sich nicht vom inzwischen entfachten HTnL-Hype blenden lassen; 3D-Rendering in 32 Bit beherrschen die 3dfx-Chips aber inzwischen.
… 2011: Inzwischen hat niemand mehr so richtig daran geglaubt. Nachdem bereits mehrere Engines und damit beschäftige Entwickler verschlissen wurden, hatte sich der Duke zum Running Gag der Spieleindustrie entwickelt. Duke Nukem Forever war längst zum Synonym einer langen, möglicherweise endlosen Entwicklungszeit geworden. Doch an diesem Tag, nur rund acht Monate nachdem Gearbox die Entwicklungsfäden des Duke in die Hand genommen hatte, geschah das Unvorstellbare: Die Gold-Meldung wurde herausgegeben; das bedeutet, dass finaler Programmcode auf dem sogenannten Goldmaster das Entwicklerstudio Richtung Presswerk verlassen hatte (PCGH berichtete)

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Lag all die Jahre auf dem Backup vom Bandlaufwerk - ich wusste, irgendwann werde ich es nochmal brauchen können
Das war Chipsatzabhängig.
Meist wurde ein Eintrag in der Sys.ini getätigt, der die zu cachende RAM-Menge auf 512MByte begrenzte:
Da gab es meist auch keine Fehler.
Aber das Hauptproblem mußte man anders lösen:
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Folgende Schritte sind dabei bei einer Neuinstallation zur Nutzung mit mehr als 1 GB RAM mit HIMEMX notwendig:
Windows 98 mit 1 GB RAM oder weniger(!) installieren, also ggf. vorher RAM ausbauen
HimemX von https://sourceforge.net/p... herunterladen
himemx.zip entpacken und himemx.exe nach C:\Windows\ kopieren
Das Dialogfeld "Ausführen" (Windows + R) öffnen und "sysedit" eingeben
Die Datei "C:\CONFIG.SYS" öffnen
Ganz am Anfang der Datei folgendes hinzufügen und die Änderungen speichern: DEVICE=C:\WINDOWS\HIMEMX.EXE /MAX=1048576
Anschließend Windows 98 herunterfahren
Jetzt wieder 2 GB RAM oder mehr RAM in den PC einbauen
Das System wieder hochfahren
Windows 98 erkennt nun nur noch 1 GB RAM, obwohl 2 GB installiert sind und trotzdem stabil laufen.
Hintergrund: Die Angabe von HIMEMX.EXE /MAX=1048576 begrenzt nun den für Windows 98 sichtbaren Speicher auf 1048576 kB bzw. 1 GB RAM.
Damals dachte ich noch das alles ist echt kompliziert und wird in Zukunft sicher alles leichter gehn. Aber man hatte irgendwie das Gefühl wirklich Kontrolle über sein Netzwerk zu haben.
Wenn ich mir heute jedoch Microsoft 365 anschaue und die Intune Administration, dann war mir die IT der frühen 2000er (bei deutlich geringerem Funktionsumfang) irgendwie lieber. Wer schonmal versucht hat ein "onprem" Active Directory mit GPO-Struktur etc.pp. nach Azure zu übertragen (und zwar so, dass es danach halbwegs funktioniert) der hat meinen Respekt verdient. Aktien hätte ich mir damals von MS allerdings kaufen sollen, die bleiben uns definitiv die nächsten 30 Jahre mindestens erhalten. Die Cloud-Struktur von MS ist leider in Kombination mit den allgemeinen Anwendungen (Office, Teams, Sharefile) quasi Alternativlos.
Sicher nicht...... wir hätten alle OS/2.