iPhone X: Nicht nur Lob für Apples Luxushandy
Das iPhone X hat ganz gewiss einige nette Funktionen und Ausstattungsmerkmale, die das Nerd-Herz höher schlagen lassen. Das Display etwa begeistert durchaus. Es gibt aber nicht nur Lob, denn der Preis und so manche Eigenschaft begeistern wenig.
Das iPhone X ist vorgestellt und vom ersten Preisschock hat man sich erholt. Während es viele positive Stimmen unter anderem zum Display gab, findet aber nun auch die erste Kritik an Apple statt. Auf der einen Seite muss man nämlich sagen, dass Apple durchaus etwas mehr Innovation abgeliefert hat als zuletzt, ob das aber in Europa über 1.000 Euro kosten muss, ist eine berechtigte Frage. Dabei spielen dann auch gleich mehrere Faktoren eine Rolle: Zum einen wird das iPhone X nach wie vor zu günstigen Preisen in Fernost gefertigt und bei den Auftragsfertigern wird wenig des hohen Preises ankommen. Der wird sich vielmehr in den kommenden Quartalszahlen bemerkbar machen und die Anleger erfreuen.
Apple ist mit solchen Preisen aber nicht alleine: Samsung ruft für das zweifelsohne gute Note mittlerweile ebenfalls 1.000 Euro auf. Das führt zum Vorwurf, dass die beiden Hersteller den Markt beschädigen, weil Modelle zu geringeren Preisen von anderen Herstellern als weniger ernst genommen werden würden. Methode ist zudem bei den teuren Geräten, dass man auf die Querfinanzierung durch die Telekommunikationsanbieter setzt. Einem Kunden tut es deutlich weniger weh, monatlich einen Betrag X abzubezahlen, als das Smartphone in einem Stück finanzieren zu müssen.
Da die Diskussion über Preise recht mühselig ist, wird das aber zu wenig führen. Luxuswagen, Luxuskleidung und Luxuswohnungen sind eben auch teuer und tendenziell unnötig, weil sie die Grundaufgaben selten besser erledigen als ein günstigeres Produkt. Wer sich solche Dinge leisten kann und will, wird sie auch kaufen. Apple bietet am Ende auch nur Produkte an, die auch Abnehmer finden.
Derweil gibt es auch noch eine Reihe anderer Kritikpunkte. Darunter wenig überraschend Face ID, das vor allem Datenschutzfragen aufwirft. Davon abgesehen gibt es auch Kritik an Apples stoischem Verhalten. Das kann man Vorreiterrolle nennen oder eben Sturheit. Jedenfalls ist der Kopfhöreranschluss nach wie vor nicht vorhanden, obwohl das Gerät wieder dicker wurde. Wenn Apple entscheidet, dass der Kunde keine Kopfhörerbuchse braucht, dann ist das eben so. In Cupertino sieht man es sowieso viel lieber, wenn sich die Kunden neue Hörer, Adapter oder die teuren Drahtloslauscher kaufen.
Am Ende entscheidet nicht die Kritik über den Erfolg eines Produktes, sondern der Kunde. Straft der Apple mit Desintresse ab, wird Cupertino auch reagieren. Sollte sich das iPhone X aber wieder gut verkaufen, was durchaus zu erwarten ist, dann wird alles so weiter gehen wie bisher.
Quellen: Techcrunch, Endgadget, The Inquirer, Heise,

Man muss kein Wohltätigkeitsverein zu sein und wenigstens genauso wie die Konkurrenz 2 Jahre Garantie anzubieten.
Aber klar ist dass Apple's Updatepolitik natürlich sehr zu begrüßen ist.
Man muss kein Wohltätigkeitsverein zu sein und wenigstens genauso wie die Konkurrenz 2 Jahre Garantie anzubieten.
Dagegen hilft nur eine Custom-Rom die gepflegt wird.
Und über 50% der aktuellen Android-Geräte sind von der aktuellen Bluetooth-Sicherheitslücke betroffen und bleiben es höchstwahrscheinlich auch.
Dagegen hilft nur eine Custom-Rom die gepflegt wird.