Apple iPhone: "Kraftlose" Verkäufe beim iPhone 8, Apple reagiert auf Face-ID-Bedenken beim iPhone X
Wie schon aus anderen Quellen zu hören war, laufen die Verkäufe des iPhone 8 und iPhone 8 Plus schlechter als bei früheren iPhone-Modellen. Der CEO des größten kanadischen Providers bezeichnete die Nachfrage sogar als "kraftlos" und gerade Anleger reagieren auf solche Nachrichten empfindlich. Apple reagiert derweil auf Datenschutzbedenken bei Face ID im iPhone X.
Es sieht immer mehr danach aus, als habe sich Apple bei der Vorstellung des iPhone X selbst ein Bein gestellt, was die Verkaufszahlen des iPhone 8 und iPhone 8 Plus betrifft. Laut der Nachrichtenagentur Reuters hat Joe Natale, der CEO des größten kanadischen Providers Rogers Communication, die Nachfrage nach diesen beiden Modellen als "kraftlos" bezeichnet.
Er hat aber dafür ein hohes Interesse am iPhone X festgestellt, doch bekanntlich dürfte es hier auf absehbare Zeit Probleme geben, ausreichend Geräte zu liefern. Laut Berichten von Zulieferern hat Apple auch die geplante Produktion des iPhone 8 ab November halbiert, so früh wie noch bei keinem neuen Modell nach dessen Vorstellung. Das macht zusammen die Anleger etwas nervös, was Kursausschläge nach unten bei der Apple-Aktie nach solchen Meldungen zeigen.
Beim iPhone X bestehen nach wie vor einige Datenschutzbedenken, zu denen Apple nun nach Anfrage des US-Senators Al Franken zumindest teilweise Stellung bezogen hat. Scribd.com hat das entsprechende Schreiben veröffentlicht. Die Daten, die bei der Gesichtserkennung Face ID anfallen, werden demnach direkt nach der Verarbeitung und dem Abgleich wieder verworfen. Apps haben wie bei Touch ID keinen direkten Zugriff und für die Sicherheit ist erneut ein Coprozessor im eigentlichen SoC verantwortlich.
Die Gesichtserkennung wurde mit mehr als einer Milliarde Bildern trainiert, die verschiedene Bevölkerungsschichten repräsentativ abbilden sollten, außerdem wurde das System so trainiert, das es Fotos oder Masken bei Täuschungsversuchen erkennen kann. Eine auffällige Lücke ist die fehlende Antwort auf die Frage, wie Apple bei Anfragen von Behörden nach Daten umgehen wird. Senator Franken ist zwar mit den bisherigen Antworten zufrieden, will aber bei manchen Punkten noch genauer nachhaken.


Kraftlos, naja. Das ist für Apple Vethältnisse wohl noch Recht milde ausgedrückt, wenn man bedenkt das die Produktionskapazitäten um 50% gesenkt wurden. Und ob jetzt wirklich jeder auf das X wartet bleibt abzuwarten, von hohen, geht das eigentlich schon?, Vorbestellungen liest man jedenfalls nichts. Vielleicht reichen ja sogar den Apple Enthusiasten mittlerweile "innovative" aber bereits vorhanden Entsperrmechanismen, kinect *hust* und animierte Kothaufen auch nicht mehr aus, wer weiß.
MfG
EDIT : Manchmal läuft es halt anders als gedacht, so ist das im Leben. Leider hat Apple beim iPhone 8 nicht viel am Design geändert, da werden viele evtl. ihr 7 Modell behalten.
Wird ein hartes abschließendes Quartal für Apple. Zur nächsten Keynote wird es wohl eine epische Heldenansprache geben, dass sie es trotzdem gut gemeistert haben.
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Was Apple im menschlichen Gehirn auslost - FOCUS Online