Apple: Engpässe in der OLED-Produktion könnten Schwierigkeiten für das iPhone 8 mit sich bringen
Das zukünftige iPhone 8 von Apple soll auf ein OLED-Display setzen. Doch die Lieferanten von OLED-Displays sehen sich mit Engpässen in der Produktion konfrontiert. Dies könnte sich auf die Veröffentlichung künftiger Modelle auswirken, sodass nur das Spitzenmodell des iPhone 8 mit OLED-Displays ausgestattet werden könnte.
Apple soll laut eines Berichtes von Bloomberg pünktlich zum zehnten Geburtstag des Apple-Smartphones im Jahr 2017 das iPhone 8 mit einem OLED-Display veröffentlichen. Der Bedarf an OLED-Komponenten könne nur mit Hilfe von vier Hauptlieferanten gedeckt werden, die laut dem Bericht aber offenbar Schwierigkeiten haben, genügend Displays zu produzieren. Die nötigen Kapazitäten könnten erst 2018 vorhanden sein.
Unter den vier großen Produzenten befinden sich Samsung, LG, Sharp und Japan Display. Obwohl Apple mit Samsung einen Vertrag über die Produktion von 100 Millionen OLED-Displays geschlossen haben soll, reicht diese Zahl nicht aus, um alleiniger Lieferant zu werden. Sharp hingegen habe zwar insgesamt 566 Millionen US-Dollar in neue Produktionsstätten zur OLED-Fertigung investiert, doch sollen diese den Betrieb erst ab April 2018 aufnehmen.
Dies könnte für Apple bedeuten, dass für 2017 bloß ein OLED-Modell veröffentlicht werden könnte. Weitere Modelle müssten sich dann mit der herkömmlichen LCD-Technik zufrieden geben. Bislang setzt Apple die OLED-Technologie bei der Apple Watch und in der Touch Bar des neuen MacBook Pro ein. Vorteile von OLED-Modellen wären ein geringerer Energiebedarf, höhere Kontraste und kräftigere Farbdarstellungen. Das nächste iPhone 8 soll Gerüchten zufolge ein gewölbtes, randloses Display besitzen. Weitere Informationen lesen Sie auf unserer Themenseite zum iPhone 8 und dem derzeit aktuellen iPhone 7.
