TP-Links erster Gaming-Router: Der AX11000 hat ein Tri-Band und unterstützt 802.11ax
Der chinesische Hersteller von Netzwerkprodukten ist nun auch auf den Gaming-Zug aufgesprungen und hat während der Gamescom 2018 den ersten eigenen dedizierten Router für Videospiele angekündigt: Tri-Band, 10.747 Mbit/s Übertragungsgeschwindigkeit und ganze acht Antennen für 8 × 8 MU-MIMO.
Den ersten speziell aufs Gaming zugeschnittenen Router aus dem Hause TP-Link hat der chinesischen Hersteller von Netzwerkprodukten im Zuge der Gamescom letzte Woche angekündigt. Der Archer AX11000 wird über ein Tri-Band verfügen, sodass ein 2,4- und zwei 5-GHz-Netze erzeugt werden können - damit sollte eine großflächige Abdeckung mit einem WLAN-Signal auch in entfernten Bereiche einer Wohnung möglich sein und ein theorethischer Throughput von 10.747 Mbit/s. Der Router verfügt über acht Antennen, mit denen auch über den neuen WLAN-Standard 802.11ax kommuniziert werden kann inklusive 8 × 8 MU-MIMO Unterstützung für Down- oder Upload, orthogonales Frequenzmultiplexverfahren (OFDMA) und 1024 QAM.
Der Router verfügt für kabelgebundene Geräte über acht Gigabit-Ethernet-Ports, die auch kombiniert werden können, um so die Geschwindigkeit von einem Gigabyte pro Sekunde auf zwei Gbit/s anzuheben. Auch dieser Gaming-Router wird nicht über ein DSL-Modem verfügen, weshalb ein vom Provider gestelltes Gerät über den WAN-Port, der eine Geschwindigkeit von 2,5 Gbit/s aufweist, angeschlossen werden muss. Damit so viel Leistung ordentlich genutzt werden kann, hat TP-Link einen 64-bit 1,8 GHz starken Quad-Core-CPU verbaut, der von einem Gigabyte RAM, drei weiteren Co-Prozessoren und 512 Megabyte Flashspeicher unterstützt wird.
Spieler können anhand der Quality-of-Service-Eigenschaften gaming-relevanten Traffic priorisieren oder gleich ein ganzes Band für den Spieledatenverkehr abkommandieren. Alternativ besteht natürlich auch die Möglichkeit andere Programme oder Geräte, wie beispielsweise Set-Top-Boxen an erste Stelle zu setzen oder stärker zu gewichten.
Preise und Verfügbarkeit des Routers werden zu einem späteren Zeitpunkt noch bekanntgegeben.
Quelle: TP-Link

Ein guter Router kann all dies aber auch, von daher bleibt nur das Aussehen übrig.
Und was kann jetzt ein "Gaming Router", was ein anderer "normaler" Router ähnlicher (oder gar günstiger) Preisklasse nicht kann?
Kein DSL-Modem. Dann ist er schonmal raus.
Ein 10GBit-Port wäre auch schön gewesen. Dann hätte ich ein Kabel zum Server und nicht mehrere kombiniert.
Hat da jemand Erfahrung mit TP-Link?
Bleibt nur das "Adaptive Switching" und das gibt es auch nur im Enterprise Segment.
Etwas worum sich die Hersteller mal Kümmern könnten wäre eine Möglichkeit für Addons zu schaffen, die Risiken mal außen vor, hier besteht Potenzial (siehe IPFire).
Fragt sich nur wie es mit Software-Sicherheitsupdates aussieht.
Hat da jemand Erfahrung mit TP-Link?