Wissenschaft: KI soll es Menschen ermöglichen, mit Aliens zu sprechen
Der Einsatz von KI könnte die Suche nach außerirdischer Intelligenz revolutionieren.
Der Nutzen von Künstliche Intelligenz (KI) wird derzeit in allen möglichen Bereichen des Lebens erörtert. Neben Einsatzmöglichkeiten in der Wirtschaft ist auch die Wissenschaft stets an neuen Lösungsansätzen interessiert. Wirft man nun einen Blick in den Sternenhimmel, darf man sich also schon fragen, wie künstliche Intelligenz bei der Suche nach außerirdischer Intelligenz helfen kann.
Da wären beispielsweise die Projekte SETI (Search for Extraterrestrial Intelligence), für die Suche nach außerirdischer Intelligenz und METI (Messaging to Extraterrestrial Intelligence), zuständig für Botschaften an potenzielle außerirdische Intelligenzen. Doch auch nach 40 Jahren der Suche nach Außerirdischen, könnte es an der Zeit sein, den wissenschaftlichen Ansatz zu überdenken.
KI für die Suche nach außerirdischer Intelligenz
Aus diesem Grund schlägt die Scientific American, eine der ältesten und weltweit angesehensten populärwissenschaftlichen Zeitschriften vor, METI so weit voranzutreiben, dass nicht nur Musik, Mathematik oder kurze Selbstbeschreibungen übermittelt werden, sondern auch ein "gut kuratiertes großes Sprachmodell, das das vielfältige Wesen der Menschheit und der Welt, in der wir leben, umfasst".
Auf diese Art und Weise könnten außerirdische Zivilisationen mehr von uns erfahren - sofern wir das denn auch möchten - und die riesigen Entfernungen des Weltraums und der damit einhergehenden Verzögerungen der Kommunikation umgehen. Außerirdische könnten sich so indirekt mit "Vertretern" unserer irdischen Intelligenz unterhalten und austauschen.
Für interplanetare Kommunikation würden sich kleinere und quelloffene Sprachmodelle (wie Llama-3-70B von Meta oder Mixtral 8x22B von Mistral AI) anbieten. Llama-3-70B wäre mit seinen 130 Gigabyte zu groß, um fehlerfrei über Lichtjahre zu übertragen. Mittels Quantisierung ließe sich dies jedoch auf wenige Gigabyte komprimieren - bei gleichbleibender Leistung. Sie müsste jedenfalls auch ohne Internetverbindung arbeiten.
Als Sendetechnologien würden sich die Funkkommunikation und die Laserkommunikation anbieten. Per Funkkommunikation würde es etwa eine halbe Stunde dauern, das gesamte Llama-3-70B-Modell zum Mond zu übertragen (der Lunar Reconnaissance Orbiter der NASA erreicht eine Datenübertragungsrate von bis zu 100 Megabyte pro Sekunde). Per Laser könnte die Übertragungszeit auf etwa fünf Minuten reduziert werden (Lunar Laser Communications Demonstrations erreicht Datenraten von 622 Megabyte pro Sekunde).
Rechnet man dies auf die Entfernung zu Alpha Centauri hoch (Signalabschwächung etc. beachtend), könnte es schon Hunderte von Jahren dauern, um eine KI zu unserm nächsten Nachbarsternsystem zu schicken. Eine quantisiertes Sprachmodell mit einer Größe von nur wenigen Gigabyte wäre hingegen schon in weniger als 20 Jahren Übertragungszeit machbar.
Quelle: Scientific American

Ich sehe nur zwei Gründe, warum ein externer Betrachter ein solches Signal nicht erkennen können sollte:
1. Er hat nie die Natur des elektromagnetischen Spektrums erkannt und empfängt mangels Wissens über Radiosignale gar nicht. Eine solche Zivilisation wäre jenseits direkten Sichtkontakts gar nicht zu Fernkommunikation in der Lage und hätte auch keine Möglichkeit, beispielsweise Spektralanlaysen durchzuführen. Damit müssten sie auf einen Großteil unserer materialwissenschaftlichen und chemischen Erkenntnisse verzichten und wären auch nur zu einem Bruchteil unser Astronomie in der Lage. Ein derartige Zivilisation würde vermutlich nie Weltraumfahrt entwickeln, sie könnten ja nicht einmal Messdaten aus einem Raketenprototyp ziehen. Da sie auch nicht funken können, wäre ein Kontakt zu uns also sowieso unmöglich.
2. Für Lebewesen, die primär mit ihrem Tastsinn arbeiten und deswegen direkt ein dreidimensionales Bild ihrer Umgebung haben, dürfte die Anordnung von 1D-Radiosignalen zu 2D-Bildern ebenfalls nicht intuitiv sein. Aber auch hier stellt sich die Frage, wie ein Lebewesen, dass nicht einmal "Licht" kennt geschweige denn Wissen über die Existenz eines Universums mehr als eine Körperhöhe oberhalb seines Planeten hat, auf die Idee kommen sollte, einen Funkempfänger zu bauen und nach Signalen von anderen Planeten zu suchen?
Sieht man mal von Graviationswellen ab, basieren alle uns bekannten Fernwahrnehmungsmöglichkeiten auf elektromagnetischen Wellen. Jede Zivilisation, die beginnt sich für Ereignisse jenseits ihres Planeten zu interessieren, wird früher oder später anfangen, dieses Spektrum nach Auffälligkeiten zu scannen. Von da aus ist es, wie beschrieben nur noch ein kleiner Schritt: Man findet eine Frequenz in der sich immer gleiche Passagen mit einer eindeutig nicht-natürlichen Regelmäßigkeit wiederholen (Blanking-Intervalle) und findet dazwischen wechselnde Inhalte, die offensichtlich zum gleichen Signal gehören. Es muss nur noch jemand diese einzelnen Sequenzen ausschneiden und in ihrer zeitlichen Reihenfolge nebeneinander legen und sei es nur, um sich einen Überblick zu verschaffen – schon hat er das Bild rekonstruiert. Ein viel größeres Problem wäre tatsächlich der begleitende Ton, denn die Frequenzen unserer Sprache sind ohne Wissen über die Dichte unserer Atmosphäre und über akustische Kommunikation im allgemeinen nicht als absichtliche Geräusche erkennbar und ihr Inhalt, also Sprache, ist tatsächlich ein zwischen Sender und allen irdischen Empfängern abgesprochener Code.
Mit codiert meinte ich, dass es für Aliens codiert sein könnte.
Wir nutz(t)en analoge Funkfrequenzen, die optimiert für unsere Atmosphäre sind.
Andere kommen evtl. gar nicht drauf, dass das (Bild-)Daten sind.
Infrarot- oder Ultraviolett-Seher haben nur bedingt Zugang zu unserer visuellen Wahrheit.
Wenn extrem fortschrittlich, erkennen sie vielleicht diese Übertragungsmöglichkeit nicht einmal, weil die Techno längst vergessen ist.
88 Jahre alte Bilder von Gröfaz, die , wenn überhaupt dedektierbar, nun tatsächlich 88 LJ entfernt theoretisch empfangbar wären, gar lustige vergoldete Schallplatten und noch ne Goldgravur sind emotionsbehaftet, nicht rein logisch und können ganz anders interpretiert werden, als gedacht.
Nimm die von Pioneer:
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Du bekommst ne Codierung im Größenverhältnis zur Raumsonde.
Gemeint ist, so sehen wir prinzipiell aus, so groß sind wir und von dort kommen wir.
Was, wenn eine hochgehobene Extremität woanders als Angriffssignal aufgefasst wird.
Was, wenn die dann die Botschaft interpretieren:
Achtung, da sind supergagressive Aliens (also wir) und dort findet ihr sie?
Oder: Männlich sind feindlich, weiblich nicht, oder dann doch umgekehrt?
Oder: Warum sind da zwei Spezies? Auf einem Planeten, der nur eingeschlechtliche Lebewesen oder vielgeschlechtliche Lebewesen oder irgendwas anderes hervorgebracht hat, ist alleine dies extrem irritativ.
So wie wir zu 99% Aliens als quasi Menschen mit etwas anderen Köpfen uns vorstellen, so stellt sich die Riesennacktschnecke auf Planet X alle anderen Aliens auch als Nacktschnecke vor.
Das kann man weiterspinnen.
Tatsache ist, dass für uns normale Dinge eher im emotionalen Bereich liegen, für den Aliens mit hoher Wahrscheinlichkeit keinerlei Zugang haben.
Du wirst im funktechnischen Erstkontakt garantiert kein "Hallo, wie gehts" bekommen, sondern die Mathe-Abfrage "Versteht ihr Wasserstoff" oder 1 und 0 Symbolik, irgendwas in der Art.
Die Aliens können sich genau so wenig darauf vorbereiten, wie wir es können.
Wir werden keine Bilder empfangen können, genau o wie es völlig unrealistisch ist, dass die Funksignale von 1936 den Gröfaz denen zeigen werden, wie in manchen Filemn dargestellt.
Denen fehlt genauso die Codierung wie sie uns fehlen würde.
Wenn ein SciFi so anfängt, schalte ich sofert aus, weil die Filmschaffenden nicht mal Basics von Mathe und Physik aus der Grundschule intus haben.
Weil wenn die KI auf sächsisch, ein Gespräch mit Ausserirdischen anfängt, dann ist sowieso Ende.