Windows 11: So macht Microsoft mit einem kostenlosen Upgrade noch Gewinn
Bereits in dieser Woche ist es so weit: Microsoft veröffentlicht das nächste Betriebssystem Windows 11. Dieses wird auf vielen neuen Geräten bereits vorinstalliert sein, schrittweise aber auch als kostenloses Upgrade verfügbar gemacht werden. Aber wie verdient Microsoft dadurch noch Geld?
Am 5. Oktober veröffentlicht Microsoft das neueste Betriebssystem Windows 11. Vor dem Start gibt es einiges an Kritik, denn viele der sich derzeit in Gebrauch befindlichen Rechner sind gar nicht mit dem neuen System zu verwenden. Laut einem Softwaredienstleister sollen von 30 Millionen PCs in Unternehmen etwa weniger als die Hälfte der Geräte mit Windows 11 kompatibel sein.
Das aktuelle Betriebssystem Windows 10 soll noch bis ins Jahr 2025 unterstützt werden. Bis dahin müssen sich Firmen und Privatanwender jedoch um einen Ersatz gekümmert haben. Windows 11 wird auf neuen Geräten bereits vorinstalliert sein und soll schrittweise auch als kostenloses Upgrade für Windows 10 verfügbar gemacht werden. Mit dem bereits feststehenden Ende für Windows 10 winkt Microsoft trotz des kostenlosen Updates für Windows-Nutzer jedenfalls ein riesiges Geschäft.
Wie der Spiegel schreibt, sind nach Expertenschätzungen derzeit etwa 1,3 Milliarden Geräte mit Windows 10 in Betrieb. Davon werden mehrere Millionen Rechner spätestens mit dem Ablauf von Windows 10 in 2025 ersetzt werden müssen, da sie die nötigen Anforderungen nicht erfüllen. Bei den neuen Geräten mit Windows 11 erwirtschaftet Microsoft pro neuem PC laut Schätzung etwa einen Umsatz von 25 US-Dollar durch die Lizenzgebühren der Hersteller.
Zudem wird davon ausgegangen, dass mit Windows 11 auch der Verkauf des Programmpakets Office 365 angekurbelt wird. Das dazugehörige Kommunikationstool Microsoft Teams wird darüber hinaus mit dem neuen Betriebssystem in Windows integriert. Und auch an der Börse macht Windows 11 eine gute Figur: Die erste Vorstellung des OS Ende Juni führte zu einer Kurssteigerung der Microsoft-Aktie von gut zehn Prozent.

Ich persönlich bin der Meinung, dass dies eher politische oder marketingtechnische Gründe hat, keine technischen.
Von Windows 7 an konnte man doch bis heute kostenfrei upgraden. Verstehe die Finanzpolitik von MS nicht. Oder ist das eine Art „Droge unters Volk bringen, damit niemand ohne Droge kann und die paar die die Wahl haben und zahlen (müssen) sich genötigt sehen da mit zu machen“?
Außerdem werden die aller meisten Rechner sowieso fertig mit vorinstallierten Windows gekauft, wir sind hier eine absolute Minderheit.
Alleine schon dadurch dass man TPM normalerweise selbst im Bios aktivieren muss wird es kaum 0815 User geben die auf Windows 11 Updaten. Sprich erst mit ihrem neuen Rechner.
Zudem wird davon ausgegangen, dass mit Windows 11 auch der Verkauf des Programmpakets Office 365 angekurbelt wird. Das dazugehörige Kommunikationstool Microsoft Teams wird darüber hinaus mit dem neuen Betriebssystem in Windows integriert. Und auch an der Börse macht Windows 11 eine gute Figur: Die erste Vorstellung des OS Ende Juni führte zu einer Kurssteigerung der Microsoft-Aktie von gut zehn Prozent.
Microsoft-Aktienkurs hin und her: mich interessiert einfach nur, wie langfristig günstig-sinnvoll-nachhaltig ich als Privatanwender das Betriebssystem verwenden kann. Von mir aus können sie sich von den ganzen Milliarden weitere Villen kaufen, jeden Tag was auch immer konsumieren oder wo auch immer ihre "Dinger" reinstecken. Sie ihnen gegönnt.
Hilft halt alles trotzdem nicht bei der Suche nach einer funktionierenden Anwendungs-Start-Software mit möglichst gutem Langzeitsupport, freier Auswahl an kostenlosen Anwendungen, einer möglichst umfangreichen Usersteuerung ohne regelmäßigem automatischen Eingreifen des OS selbst bezüglich Treibern, Rechten, Datenschutz/-sammeln, oder einem derart kurz-frequentem Ausschluss von Hardware, sei es die CPU oder Preripherie in Form von Druckern.
Wirkt einfach nicht wie ein von MS entwickeltes OS sondern eher wie eine "Pflichtenheft erfüllen"-Strategie und damit mehr einer "reaktiven Bereitstellung" als innovativer Neuentwicklung.