Windows 10: chkdsk-Fehler mit Bluescreen von Microsoft behoben

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Windows 10: chkdsk-Fehler mit Bluescreen von Microsoft behoben
Quelle: PC Games Hardware

Beim manuellen Anstoßen der Dateisystemüberprüfung per Konsolenbefehl konnte es unter Windows 10 bis vor Kurzem zu einer Beschädigung des Dateisystems kommen, was nun von Microsoft per Update behoben wurde.

Die manuelle Ausführung der Dateisystemüberprüfung von Windows 10 mit anschließender Fehlerkorrektur über den Konsolenbefehl chkdsk c: /f sorgte nach einem Update kürzlich dafür, dass das Dateisystem des Systemdatenträgers beschädigt wurde, anstatt es bei Bedarf zu reparieren, wodurch sich betroffene Windows-PCs nach einem Neustartversuch entsprechend mit einem Bluescreen verabschiedeten. Abhilfe schaffte dann die standardmäßig automatisch startende Reparaturkonsole oder eine manuelle Reparatur der Installation.

Wie planet3dnow.de berichtet, hat Microsoft die Problematik laut dem Support-Eintrag mit der Nummer KB4592438 mittlerweile per Windows-Update behoben, welches auch bereits automatisch ausgespielt werden soll. Wie Microsoft in dem Support-Artikel erläutert, betraf das Problem sowohl Windows 10[AMAZONAUTOLINK] ab Version 2004 (OS Build 19041.685) und 20H2 (OS Build 19042.685). Dabei soll der mittlerweile behobene Fehler laut einem Beitrag auf Twitter bereits seit 8 Monaten in verschiedenen Builds des Insider-Programms vorhanden gewesen sein und wurde offenbar zuletzt auch auf die normalen Veröffentlichungen der Betriebssystemaktualisierung übertragen.

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In einem ersten Test von planet3dnow.com nach der verkündeten Fehlerbehebung zeigte sich bei der Dateisystemüberprüfung allerdings abermals der bekannte Bluescreen mit NTFS-Fehler, was demnach aber auch an einer zeitlichen Überschneidung mit dem Ausspielen des Updates liegen könnte. Betroffene Nutzer sollten dementsprechend sicherheitshalber vorher in Windows Update gegenprüfen, bevor sie den besagten Konsolenbefehl zur Dateisystemüberprüfung mit Fehlerkorrektur erneut verwenden.
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    • Kommentare (9)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Fast Boot ist, entgegen des Namens, eine Alternative zum booten, bei der im wesentlichen aus dem Ruhezustand zurückgekehrt wird. Ich habe keine Erfahrung mit Dual-Boot-Systemen, die das mit Windows 7 kombinieren, aber insbesondere wenn hierbei der Windows-7-Bootloader zum Einsatz kommt, ist es vollkommen klar, dass es zu Störungen kommt. Denn das Booten in ein anderes Betriebssystems entspricht aus Sicht des Fast Boots einer gescheiterten Rückkehr aus dem Ruhezustand. Damit hat aber Chkdsk nichts zu tun, das wird nur wegen der festgestellten Störung aufgerufen.

        Neue NTFS-Versionen gab es jedenfalls seit XP nicht und die letzte Erweiterung, die ich finden konnte, erschien eben mit Windows Vista. Chkdsk selbst ist in der 64-Bit-Version 36 KiB groß, die meinem Wissen/meiner Erfahrung nach funktional identische 32-Bit-Version kommt sogar mit 16 KiB Code aus (). Das entspricht laut offizieller Definition acht Schreibmaschinenseiten und ein Großteil davon ist genauso alt wie diese Einheit. (Die vermutlich 90 Prozent der Leser dieses Posts jetzt eben gerade neu kennengelernt haben.) Das ist eben kein mit Features überladenes "Betriebssystem", in dem Sicherheitslücken und Fehler ein Jahrzehnt und länger übersehen werden können, sondern ein simples (Notfall-)Kommandozeiltool, dessen gesamten Programmcode man ausdrucken und von Hand korrekturlesen kann, wenn nichts anderes mehr hilft.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Fast Boot ist, entgegen des Namens, eine Alternative zum booten, bei der im wesentlichen aus dem Ruhezustand zurückgekehrt wird. Ich habe keine Erfahrung mit Dual-Boot-Systemen, die das mit Windows 7 kombinieren, aber insbesondere wenn hierbei der Windows-7-Bootloader zum Einsatz kommt, ist es vollkommen klar, dass es zu Störungen kommt. Denn das Booten in ein anderes Betriebssystems entspricht aus Sicht des Fast Boots einer gescheiterten Rückkehr aus dem Ruhezustand. Damit hat aber Chkdsk nichts zu tun, das wird nur wegen der festgestellten Störung aufgerufen.

        Neue NTFS-Versionen gab es jedenfalls seit XP nicht und die letzte Erweiterung, die ich finden konnte, erschien eben mit Windows Vista. Chkdsk selbst ist in der 64-Bit-Version 36 KiB groß, die meinem Wissen/meiner Erfahrung nach funktional identische 32-Bit-Version kommt sogar mit 16 KiB Code aus (). Das entspricht laut offizieller Definition acht Schreibmaschinenseiten und ein Großteil davon ist genauso alt wie diese Einheit. (Die vermutlich 90 Prozent der Leser dieses Posts jetzt eben gerade neu kennengelernt haben.) Das ist eben kein mit Features überladenes "Betriebssystem", in dem Sicherheitslücken und Fehler ein Jahrzehnt und länger übersehen werden können, sondern ein simples (Notfall-)Kommandozeiltool, dessen gesamten Programmcode man ausdrucken und von Hand korrekturlesen kann, wenn nichts anderes mehr hilft.
      • Von fotoman Volt-Modder(in)
        Wir bleiben halt einfach bei Win XP, damit beim Start von Windows alles mit Thrusted Installer Rechten ausgeführt wird. Ich hätte gerne mein DOS zurück, wo ich noch ohne Probleme auf die Grafikkarte oder den Parallelport zugreifen durfte. Wozu sollte man Treiber signieren oder die Rechte der Treiber einschränken, das ist alles unnützer Mist für Leute, die nicht mit ihren System umgehen können.

        Zitat
        da es seit Windows Vista auch keine Neuerungen mehr im Zuständigkeitsbereich von chkdsk gab
        Es hat sicherlich nichts mit der Prüfung (oder mind. Neuerungen) von NTFS zu tun, dass bei einem DualBoot-System von Win 7 und Win 10 (mit aktivem Fast Boot) die Win 10 Partition jedesmal geprüft werden muss, wenn Win 7 vorher gebootet wurde.

        Und dass teils Bugs erst viele Jahre nach deren Implementierung gefunden und behoben werden (ein OS ist halt kein Spiel, das der Hersteller nach spätestens zwei Jahren vergisst) sollte wohl klar sein.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        chkdsk ist eine grundlagende Routine, die eigentlich nur in Notfällen zum Einsatz kommt. Da integriert man keinen neumodischen Krempel, da ändert man nichts an den Rechten und da es seit Windows Vista auch keine Neuerungen mehr im Zuständigkeitsbereich von chkdsk gab, sollte es auch keine Fehler zu fixen geben.
      • Von fotoman Volt-Modder(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Wieso nimmt man überhaupt noch Veränderungen an chkdsk vor.?!
        Ich kann aus dem Support-Artikel nicht entnehmen, dass chkdsk einen Fehler hatte und korrigiert wurde. Im Gegenteil, das alte chkdsk /f (falls es ein neues geben sollte, bei mir läuft "nur" ein 1909, für neuere Win10-Versionen hatte ich bisher keinen Grund) aus der Recovery Console heraus soll funktionert haben und das Problem schon vor dem Update behoben haben.

        Daraus schließe ich nur, dass chkdsk während dem normalen Boot (keine Ahnung, ob mit oder ohne aktivem fast boot oder sonstigen Besonderheiten) Fehler auf dem Laufwerk C:\ nicht korrigieren konnte. Damit kann genauso gut eine andere Systemkomponente die Korrektur des Dateisystems verhindert haben. Oder der Aufruf mit falschen Rechten.

        Und warum MS u.U. trotzdem Veränderungen an chkdsk vornehmen könnte? Auch da mag man Fehler finden oder neumodischen Krempel integrieren müssen.
      • Von AlphaMale Software-Overclocker(in)
        Auch wenn ich diese nur selten nutze, es sei denn...erste...zarte (unvorsichtige) Ram OC Versuche haben anfänglich Systemdateien die Grätsche machen lassen.. Bin ich froh, wenn M$ das Problem fixen konnten...hoffentlich. Bis zum nächsten W10 Problem.
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