Windows Defender: Erkennt nun auch Adware - aber offiziell nur für Unternehmen
Microsoft hat das zu neueren Windows-Versionen gehörende Sicherheits-Tool Windows Defender mit einer neuen Funktion ausgestattet, die sogenannte potentiell unerwünschte Anwendungen erkennt - eine Umschreibung für Adware. Das Feature ist offiziell nur als Option für Unternehmen gedacht, lässt sich aber auch auf privaten Rechnern freischalten.
In einem Blogbeitrag bei Technet präsentiert Microsoft ein neues Feature für den Windows Defender, das verhindern soll, dass über anscheinend harmlose Softwarepakete auch Adware installiert wird. Laut Microsoft erhöhen diese potentiell unerwünschten Anwendungen (PUA) das Risiko, Rechner auch mit Schadsoftware zu infizieren und erschweren auch die Erkennung von anderen Bedrohungen. Das verschwende bei Problemen Arbeitszeit von Angestellten und IT-Support.
Das Aktivieren des Features, das laut der Beschreibung offiziell nur für Unternehmen gedacht ist, ist über einen Schlüssel in der Registry möglich. In Unternehmen können Administratoren hier verschiedene Möglichkeiten wie System Center Endpoint Protection und Forefront Endpoint Protection verwenden, doch auch bei einzelnen Rechnern und bei privater Nutzung kann der entsprechende Schlüssel von Hand für den Windows Defender angelegt werden. Unter
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows Defender\MpEngine
muss nur ein DWORD mit der Bezeichnung MpEnablePlus und dem Wert 1 erstellt werden. Danach warnt der Windows Defender nach einem Neustart des Systems vor der Installation von Adware durch andere Software.
Heise hat dies bereits unter den neuen Betriebssystem-Versionen Windows 10 Home und Windows 10 Pro und dem mit Adware angebotenen Freemake Video Converter erfolgreich getestet. Der Windows Defender ist in allen neueren Windows-Versionen ab Windows 8 bereits enthalten, wird aber meistens durch die Installation anderer Antiviren-Software deaktiviert.

Ich kann nur Bitdefender Free empfehlen, das nervt nicht.
Hab den unter Win10 auch noch drauf. Heise hat da ja schon vor ein Tagen drüber berichtet. Hab das auch mal ausprobiert und es wurde auch gleich der Installer für CDBurnerXP gelöscht, wo auch ein paar Adwaretools mit installiert werden sollten.
Bei den AV-Tools kann man ja auch die Versionen von Heft DVDs o.ä. nutzen. Hab mittlerweile mit den kostenlosen Kasperskyversionen von PCGH und die 90 Tage von der IFA fast ein Jahr rum. Da kann ich da gleich nächstes Jahr auf die KIS 2016 umsteigen.
Wenn Du zuviel Werbung in Deinen AVs hast musst mal eins kaufen statt immer nur Testversionen laufen zu lassen.)
So schlecht ist der Defender unter 10 ja nicht mehr, aber das Augenmerk auf mehr Erkennung statt PuP wäre trotzdem nach wie vor wichtiger.
Seit Windows 8 benutze ich "nur" den Windows Defender. Keine Werbung mehr wie bei kommerziellen AV und der Defender ist Ressourcenschonend, was von Vorteil ist bei älterer und schwacher Hardware. Lässt sich einfach konfigurieren. Bin zufrieden damit und mir ist egal, wie negativ die Medien über den Defender berichten.