Windows 8: Microsofts neue Architektur soll Drucker beschleunigen
Die neue Architektur für Druckertreiber unter Windows 8 wartet mit einigen Neuerungen auf. Das Drucken soll dann auch unter der Metro-Oberfläche und mit ARM-basierten Tablets möglich sein. Zudem sind die neuen Druckertreiber schneller, unterstützen mehr Modelle und verbrauchen dabei auch noch weniger Speicherplatz.
Microsoft hat nun seinen neuen Klassentreiber für Windows 8 vorgestellt. Der Treiber soll mehr Geräte unterstützen, schneller arbeiten und einen geringeren Speicherbedarf haben. Der Nutzer soll dabei erstmals das Gefühl haben, sein Drucker brauche gar keinen lokalen Druckertreiber. Dafür habe man ein neuartiges System entwickelt. Das sogenannte Klassentreiber-Framework soll sich leicht erweitern lassen und damit auch das nachträgliche Hinzufügen von weiteren Druckern leicht ermöglichen. Zudem sollen die Drucker eine Compatible ID übermitteln, um damit anzugeben, welche Druckersprachen unterstützt werden. Laut Microsoft tun dies bereits viele Geräte. Die neue Klassentreiberarchitektur soll viele Vorteile mit sich bringen. Zum einen die bereits genannte Unterstützung neuerer Geräte, die nach der Veröffentlichung des Betriebssystems auf den Markt kommen. Zum anderen aber sollen durch die neuartige Technik weniger Treiber anfallen, die dann natürlich auch weniger Ressourcen verbrauchen.
Durch die eingesparten Ressourcen soll auch die Nutzung mit Tablets möglich sein, da so keine zu starke Beanspruchung der Akku-Kapazität auftreten soll. Microsoft konzentriert sich bereits seit Vista und Windows 7 auf das Abdecken besonders vieler aktuell erhältlicher Drucker. Dabei waren bei Vista noch 4.200 Druckertreiber enthalten, die einen Speicherverbrauch von immerhin 768 MByte hatten. Diese Treiber deckten dann rund 55 bis 60 Prozent der verwendeten Drucker ab. Unter Windows 7 wurde die Anzahl der Treiber auf 2.100 reduziert, wobei man damit allerdings 60 bis 65 Prozent der Drucker abdeckte, und der Speicherplatz bereits auf 446 MByte begrenzt wurde. Windows 8 soll mit 2.500 Druckertreibern eine Abdeckung der aktuell genutzten Geräte von 70 Prozent erreichen, wobei die Zahl gegen 80 Prozent steigen soll. Der Speicherplatz wurde nochmals radikal reduziert, sodass wohl nur noch 184 MByte an Speicher benötigt werden. Dies ist natürlich auch für Tablets oder Geräte mit geringen Speicherkapazitäten von Vorteil.
Ebenfalls neu wird eine Drucker-App sein. Diese soll das Drucken unter der Metro-Oberfläche erlauben. Dabei sollen keine Pop-Ups mehr geöffnet werden, wenn dies nicht unbedingt nötig ist. Die Applikation soll alle wichtigen Funktionen, die Unterscheidung zwischen Farb- und Schwarz-Weiß-Druck, den Füllstand der Druckerpatronen und weitere wichtige Funktionen vereinen. Des Weiteren soll es für die Druckerhersteller natürlich auch möglich sein, eigene Apps und damit User-Interfaces für die Nutzung des Druckers zu veröffentlichen. Diese sollen dann mit Vorzug genutzt werden. Außerdem soll die Nutzung eines Druckers in einem Netzwerk mit 32-Bit- und 64-Bit-Betriebssystemen erleichtert werden, da dann lediglich ein Drucker-Client benötigt wird.
Quelle: Microsoft

Und so gesehen, bis jetzt konnte ich für die Drucker die ich nebenher hatte immer die Treiber herunter laden/ und waren auch beim Drucker dabei. Ich weiß wie wo man Drucker installiert. Und die Treiber von Microsoft hatten eher immer Probleme gemacht. Original ist eben besser.
Bei Tablet sehe ich da eher den Sinn dahinter, da kann ich keine CD rein schieben und Treiber installieren. Aber unter einem Windows Tablet OS wird es doch möglich sein ne Install.exe bzw. Setup.exe auszuführen? Oder mit dem "Drucker Hinzufügen" einen Drucker eben hinzuzufügen.
Mal sehen, ob Win 8 noch ne Maus-App und ne Tastatur-App bekommt, bevor man den Kram benutzen kann, natürlich gibt's die Apps nur gegen Bares...
Was ich dieses "App"-Wort hasse, den Scheiß hört man jeden Tag 1000 Mal.
Ich finde es besch....eiden das Artikel Schreiberlinge nicht mal das Wort "Programm" schreiben können/wollen/dürfen !
Außerdem assoziiere ich diese Abkürzung "APP" noch immer mit kleinen fehlerhaften und unnötigen Handyprogrammen die nur in der Quantität glänzen.
Es wissen nicht mal alle was diese Abkürzung bzw dieses Wort überhaupt bedeutet, geschweigeden wissen wie es richtig ausgeschrieben wird.
Ich finde wenn man APP in einem Artikel verwenden trägt es zur absichtlichen Verdummung der Leser bei !
Das Windows 8 von Haus aus mehr aktuelle Drucker unterstützt ist sicher schön - meine z.B. musste ich bei Win7 immer über "Windows Update" oder eben vom Hersteller beziehen. Aber wie gesagt: Dafür wandern wegen des neuen Treibermodells trotzdem wieder viele alte Drucker auf den Müll!
So gesehen fragt man sich wirklich, warum nicht einfach alle Drucker Postscript haben. Das wäre ja bei den Spotpreisen für ARM-CPUs heutzutage kein Problem mehr.