Windows 11: Recovery-Feature belegt bis zu 50 GB Speicher, aber aus gutem Grund
Das Update KB5095093 hat ein neues Recovery-Feature zu Windows 11 hinzugefügt. Allerdings kann das neue Tool viel Platz auf der Festplatte einnehmen.
Microsoft bietet den Nutzern von Windows 11 regelmäßig neue Features für das Betriebssystem an. So wurde kürzlich die Point-in-Time-Wiederherstellungsfunktion in dem optionalen Update KB5095093 eingeführt. Dabei handelt es sich um eine einfache und schnelle Systemwiederherstellung. Das Feature kann jedoch bis zu 50 Gigabyte auf der Festplatte einnehmen.
Darum braucht die Wiederherstellung so viel Platz
Das neue Feature Point-in-Time Recovery steht in den Windows-11-Versionen Home, Pro und Enterprise zur Verfügung. Sie erstellt automatisch in festgelegten Abständen Momentaufnahmen des Systems und speichert diese lokal auf dem PC. Bei Problemen kann damit der vollständige Systemzustand wiederhergestellt werden, der in einem von den Anwendern konfigurierten Zeitraum erfasst wurde. Standardmäßig ist diese Wiederherstellung auf 72 Stunden eingestellt.
Laut Microsoft beträgt die Speicherbegrenzung standardmäßig 2 Prozent der Festplattenkapazität, mit einem Minimum von 2 Gigabyte und einem Maximum von 50 Gigabyte. Die 50-Gigabyte-Grenze kommt jedoch nur bei großen Festplatten ab 2,5 Terabyte zum Tragen. Bei einer Festplatte mit 512 Gigabyte nimmt das Feature beispielsweise rund 10 Gigabyte in Anspruch. Der Speicherplatz wird dabei jedoch nicht reserviert. Nehmen die Aufnahmen des Systems weniger Platz in Anspruch, kann dieser von den Anwendern auch anderweitig genutzt werden.
Die Point-in-Time Recovery ist nur bei Geräten mit einer Betriebssystemfestplatte von mindestens 200 Gigabyte automatisch aktiviert. Bei kleineren Festplatten kann das Feature bei Bedarf manuell aktiviert werden. Mit dem Sicherheitsupdate im kommenden Juli wird die Point-in-Time-Wiederherstellungsfunktion für alle Windows-11-PCs verfügbar gemacht.
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Quelle: Windows Latest

Ein Wiederherstellungs Punkt nach jedem größeren Treiber Install/Windows Update oder Programm Installation/deinstalliere, wäre besser als einfach ein Wiederherstellungs Punkt alle 72h wo sich nichts geändert hat, ähnlich wie bei Linux mit BTRFS, ich hab momentan 10 Snapshots (CachyOS) die erstellt werden, wen ich was Installiere/deinstalliere oder ein System Update mache (50 war der Default was viel zu viel für mich war)
Wie unterscheidet sich das denn von der bisherigen Systemwiederherstellungen aus gespeicherten Systemwiederherstellungspunkten?
Für mich klingt das nämlich sehr ähnlich. Und die Systemwiederherstellung aus Wiederherstellungspunkten gibt es ja schon seit mindestens Windows 7 (davor erinnere ich mich einfach nicht, ob es das bei XP oder Vista schon gab).
BtT: Wenn das wie mit Snapshots unter Linux funktioniert könnte das ja ganz nett sein, ich habe halt nur meine Zweifel ob das wirklich Reibungslos funktioniert im Ernstfall, wird sich also wie so vieles erst zeigen müssen.
Btw warum wird das automatisch aktiviert und nicht auf Aktion des Users hin?