Windows 11 Updates: Neues Drama ums TPM-2.0-Modul

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Windows 11 Updates: Neues Drama ums TPM-2.0-Modul
Quelle: Microsoft

Windows 11 wird von vielen alten Systemen nicht unterstützt, und das Hauptproblem ist in der Regel das TPM-2.0-Modul. Bislang konnte man das mithilfe einer offiziellen Anleitung umgehen, doch die wurde nun entfernt. Microsoft rät Nutzern, die Windows 11 auf einem nicht unterstützen Gerät verwenden, "unverzüglich" zu Windows 10 zurückzukehren.

Wer Windows 11 installieren will, findet auf älteren Rechnern häufig eine Inkompatibilität vor. Die ist in der Regel auf das TPM-2.0-Modul zurückzuführen, das zwingend vorhanden sein muss. Mittels Tricks lässt sich Windows 11 zwar dennoch auf solchen Systemen installieren, aber vorgesehen ist das nicht und Microsoft tut einiges dafür, dass die Systemvoraussetzungen nicht umgangen werden.

So wurde nun auch die Dokumentation vom Registrierungseintrag entfernt, die eine Installation ohne Erfüllung der Voraussetzungen erlaubte. In einer Erklärung an Windows Latest hat Microsoft klargestellt, dass die Systemanforderungen für Windows 11 unverändert sind, Nutzer aber zu Windows 10 zurückkehren sollten, wenn Sie einen nicht unterstützten PC haben.

Um Windows 11 zu installieren, muss ein PC über 4 GiB RAM, 64 GB Speicherplatz und DirectX 12 für die Grafik verfügen. Die wichtigste Änderung ist jedoch die Anforderung von TPM 2.0 (Sicherheitschip) und UEFI mit Secureboot. Die letzten beiden Punkte sind meist der Grund für Hinweise, dass Windows 11 nicht mit dem Rechner kompatibel ist.

Microsoft steckt auch etwas in der Zwickmühle: Einerseits will man Windows 11 auf möglichst viele Geräte bringen, andererseits rät man von der Installation auf nicht unterstützten Geräten ab. Das ist einer der Gründe, warum die Verbreitung von Windows 11 langsam vonstattengeht. Für Windows 10 läuft zudem im Herbst der Support aus, was alle Betroffenen in der Theorie dazu zwingen würde, sich neue Hardware anzuschaffen. Sonderlich nachhaltig ist das nicht.

Betreffend des "illegalen" Update-Weges schreibt Microsoft nur: "Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung und auch heute noch besteht die Absicht hinter dieser Support-Seite darin, Möglichkeiten zur Installation von Windows 11 auf Geräten aufzuzeigen, die die Systemanforderungen für Windows 11 erfüllen" sowie "wenn Sie Windows 11 auf einem Gerät installiert haben, das die Systemanforderungen von Windows 11 nicht erfüllt, empfiehlt Microsoft, sofort zu Windows 10 zurückzukehren. Die Mindestsystemanforderungen von Windows 11 bleiben unverändert und können im Artikel 'Windows 11 specs, features, and computer requirements' nachgelesen werden."

Quelle: Windows Latest

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    • Kommentare (107)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von dlder Kabelverknoter(in)
        Ich weiß nicht wo das Problem ist... sicher, MS könnte es einfacher machen, aber nach wie vor ist kein TPM und kein Online-Account erforderlich!
        Auch nicht bei neuen 24H2 ISOs.
        Auch nicht bei vorinstallierten Geräten.

        Also: chill.
      • Von dlder Kabelverknoter(in)
        Ich weiß nicht wo das Problem ist... sicher, MS könnte es einfacher machen, aber nach wie vor ist kein TPM und kein Online-Account erforderlich!
        Auch nicht bei neuen 24H2 ISOs.
        Auch nicht bei vorinstallierten Geräten.

        Also: chill.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von bitsbytes
        Erst einmal für Windows10 die Verlängerung der Security Patches buchen und blechen.
        Und dann schauen wir mal weiter.

        Bezüglich Windows 11. Noch schlimmer als TPM, Secure Boot finde ich:

        den Zwang zu online Accounts auch in der Pro Version und
        die Performance-Bremse VBS,
        sowie auch die ganzen teils schon peinlichen Streichungen und Nachimplementierungen,
        unzählige Änderungen bzw. „Verschlimmbesserungen“
        Unfähigkeit, ordentlich zu programmieren, siehe aktuelle Windows 11 Probleme mit Windows Update:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Zudem würde ich den ganzen Entwicklern heutzutage 4k Monitore streichen. Die neuen Admins-Menüs sind für Full-HD-Auflösung viel zu überladen. Es ist lästig, erst noch hoch- und runterscrollen zu müssen, um alle Einstellungsmöglichkeiten zu sehen.

        Wenn Microsoft nichts ändert, vor allem den Zwang zu online Accounts und Vergleichbares,
        dann überlege ich schon, einfach auf Windows 10 zu bleiben und im Zweifelsfall weder Hard- noch Software zu aktualisieren, wenn es denn sein muss.

        Nachdem Windows 10 nun schon so lange auf dem Markt ist, werden nicht mehr so viele Sicherheitslücken da sein.
        Applikationen waren schon immer ein anderes Thema, aber die haben dann ihre eigenen Patches.
        Ja genau! Scheiß Inline-Benutzerkonten. Sowas verweigern wir komplett... und loggen uns bei PCGH, PayPal, Amazon, Netflix, Kleinanzeigen, meta, X, Caseking, Alternate, Mindfactory, usw. ein. Aber Microsoft = böse.
        Hab ich das korrekt zusammengefasst?
      • Von INU.ID Lötkolbengott/-göttin
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Bitte bleibt friedlich und beim Thema.
      • Von Zik7 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von AYAlf
        Ihr kauft alle 5 Minuten (2 Jahre) ein neues Smartphone für 1500,- €
        Ja, ne! Is klar! Man sollte nicht von sich auf andere schließen!
      • Von Waylinkin Software-Overclocker(in)
        Zitat von AYAlf
        Ihr kauft alle 5 Minuten (2 Jahre) ein neues Smartphone für 1500,- €, beschwert Euch aber wenn endlich mal einer (MS) den A*sch in der Hose hat um gefährliche Hardware auszusperren, die aktuell sowieso nichts mehr wert ist und über 10 Jahre alt ist? Was stimmt mit Euch nicht?

        Wer lustig ist, kann ja sein Windows 10 noch 10 Jahre nutzen - über das Verfallsdatum.
        Es gibt ja auch genug Leute, die mit ihren uralt Smartphones/Tablets ohne jegliche Updates und Sicherheitspatches im Netz unterwegs sind.

        Es ist doch Euer Leben, Hauptsache Euch gefällts.
        Wer ist ihr? Mein Smartphone ist jetzt schon gut drei Jahre alt und hat ganze 299 Euro gekostet. Und wie seinen Vorgänger auch werde ich das so lange nutzen, bis entweder der Akku den Geist aufgibt oder ich benötigte Software wegen ausbleibender Updates nicht mehr nutzen kann. Das letzte Smartphone habe ich gut 7 Jahre lang genutzt.

        Also sprich gefälligst nur für Dich selbst, und nicht für andere, die Du nicht mal kennst! Wenn DU das so handhabst, ist das Dein Problem.
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