Microsoft: Nutzer laufen Sturm gegen Wordpad-Entfernung

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Microsoft: Nutzer laufen Sturm gegen Wordpad-Entfernung
Quelle: Microsoft

Jüngst hatte Microsoft Pläne öffentlich gemacht, Wordpad aus Windows 11 und 10 zu entfernen. Nun melden sich verärgerte Nutzer zu Wort, die den Konzern zum Umdenken bewegen wollen.

Seit Windows 95 ist das Textverarbeitungsprogramm Wordpad in jeder neuen Windows-Version enthalten. Vor einigen Tagen kündigte Microsoft an, die Weiterentwicklung einzustellen und Wordpad mit einem Update aus Windows 10 und 11 zu entfernen. Inzwischen melden sich zahlreiche Nutzer via Feedback Hub und wollen verhindern, dass Wordpad entfernt wird.

Wordpad ist schneller als Microsoft Word

Wie die Nutzer argumentieren, ist Wordpad wesentlich schneller beim Laden von RTF-Dateien als Microsoft Word. Zudem wird die Formatierung innerhalb von Rich-Text-Files beibehalten. Im Vergleich zu anderen kostenlosen Textverarbeitungsprogrammen kann Wordpad auch mit Bildern umgehen, etwas, was beispielsweise im beliebten Notepad fehlt. Microsoft sollte Wordpad als kostenlose App im Microsoft Store bereitstellen, so, wie die Redmonder es bereits mit Paint gemacht haben, so der Vorschlag.

Aktuell ist unklar, wie Microsoft auf die Vorschläge reagiert. Die geplante Entfernung von Wordpad aus den Standard-Apps ist Teil einer neuen Vorgehensweise, Windows 11 oder Windows 12 mit weniger Microsoft-Apps auszuliefern. So soll das Betriebssystem weniger Ressourcen verbrauchen. Bereits in diesem Jahr wird etwa Cortana aus Windows 11 und 10 via Update entfernt. Künftig übernimmt der optionale, auf ChatGPT basierende Windows Copilot in Windows 11 die Funktionalität. Statt auf Wordpad sollen Windows-Anwender lieber auf Word setzen, wobei sich die Web-Version kostenfrei nutzen lässt, wer offline Texte schreiben möchte, soll hingegen Office kaufen oder Microsoft 365 abonnieren.

Ebenfalls lesenswert: Windows 10/11: Microsoft entfernt Wordpad aus seinen Betriebssystemen

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Sammlung zur Petition gegen die Wordpad-Entfernung aus Windows 11/10:

  • Nutzer wollen verhindern, dass der Texteditor Wordpad via Update aus Windows 10 und 11 entfernt wird.
  • Wie die Nutzer argumentieren, ist Wordpad wesentlich schneller beim Laden von RTF-Dateien als Microsoft Word. Zudem wird die Formatierung beibehalten.
  • Im Gegensatz zu Notepad kann Wordpad auch mit Bildern umgehen.

Quelle: Windowslatest

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    • Kommentare (65)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von KasenShlogga Software-Overclocker(in)
        Zitat von xDave78
        Naja, Du heuchelst hier groß rum...aber selber änderst Du doch auch nix. Solche haben wir doch gerade zu Hauf, nur dumm rumlabern aber bloß nicht selber die lauthals verkündeten Prinzipien einhalten.
        "Hach naja, Microsoft ist ja voll doof und die essen ja Kinder uns so...aber zum zocken, zum zocken da nehm ich Windows 10 und nicht Proton weil da müsste man aus seiner Komfortzone raus und...nee..naja...nee das geht ja gar nicht". Alter, buddel Dir nen Loch...ganz ehrlich.
        Gewöhn dir mal einen respektvollen Umgangston an, Freundchen. So lasse ich mit mir nicht reden.

        Was ist daran heuchlerisch, Windows 10 noch für Spiele zu benutzen, solange es Funktioniert und gleichzeitig Windows 11 für seine Invasiven, kundenfeindlichen Geschäftspraktiken zu kritisieren? Ich tue das ja nicht weil ich Fan von Microsoft oder Windows 10 bin, sondern weil momentan noch alles darauf läuft. Wie bereits gesagt, Windows 10 ist bei mir vollständig entmüllt, einschließlich Microsoft Store. Vom dem ganzen Ballast, den die Ottonormal einfach über sich ergehen lassen kriege ich also nichts mit. Mit Windows 11 hat Microsoft jedoch den Bogen so dermaßen überspannt, dass ich nicht mal mehr das Verlangen habe, ein "debloatetes" System aufzusetzen. Ein zwanghafter Microsoft-Account, mit dem Ziel ihn von Onlinediensten abhängig machen und ihn langsam darauf zu konditionieren, dass diese Abhängigkeit Normalität sei, ist für mich Grund genug Microsoft auf nimmerwiedersehen zu sagen. Das macht nebenbei bemerkt übrigens nicht nur Microsoft. Es ist alles Teil dieser ach so tollen "Digitalisierung" dass wir immer mehr von Elektronischen Geräten und Internetdiensten abhängig gemacht werden, damit wir alle irgendwann nichts mehr besitzen und glücklich sind.

        Bezüglich "Komfortzone": Wenn man fast 30 Jahre lang nichts anderes benutzt hat und Spiele darauf auf Anhieb laufen, bleibe ich selbstverständlich solange dort, bis ich gezwungen werde etwas anderes zu benutzen. Denn es ist nicht so, dass Linux/Proton keine Lernkurve mit sich bringt. Und dafür ist mir meine Zeit ehrlich gesagt zu kostbar. Diese Komfortzone werde ich solange neue Titel noch auf Windows 10 laufen auch nicht verlassen.
      • Von KasenShlogga Software-Overclocker(in)
        Zitat von xDave78
        Naja, Du heuchelst hier groß rum...aber selber änderst Du doch auch nix. Solche haben wir doch gerade zu Hauf, nur dumm rumlabern aber bloß nicht selber die lauthals verkündeten Prinzipien einhalten.
        "Hach naja, Microsoft ist ja voll doof und die essen ja Kinder uns so...aber zum zocken, zum zocken da nehm ich Windows 10 und nicht Proton weil da müsste man aus seiner Komfortzone raus und...nee..naja...nee das geht ja gar nicht". Alter, buddel Dir nen Loch...ganz ehrlich.
        Gewöhn dir mal einen respektvollen Umgangston an, Freundchen. So lasse ich mit mir nicht reden.

        Was ist daran heuchlerisch, Windows 10 noch für Spiele zu benutzen, solange es Funktioniert und gleichzeitig Windows 11 für seine Invasiven, kundenfeindlichen Geschäftspraktiken zu kritisieren? Ich tue das ja nicht weil ich Fan von Microsoft oder Windows 10 bin, sondern weil momentan noch alles darauf läuft. Wie bereits gesagt, Windows 10 ist bei mir vollständig entmüllt, einschließlich Microsoft Store. Vom dem ganzen Ballast, den die Ottonormal einfach über sich ergehen lassen kriege ich also nichts mit. Mit Windows 11 hat Microsoft jedoch den Bogen so dermaßen überspannt, dass ich nicht mal mehr das Verlangen habe, ein "debloatetes" System aufzusetzen. Ein zwanghafter Microsoft-Account, mit dem Ziel ihn von Onlinediensten abhängig machen und ihn langsam darauf zu konditionieren, dass diese Abhängigkeit Normalität sei, ist für mich Grund genug Microsoft auf nimmerwiedersehen zu sagen. Das macht nebenbei bemerkt übrigens nicht nur Microsoft. Es ist alles Teil dieser ach so tollen "Digitalisierung" dass wir immer mehr von Elektronischen Geräten und Internetdiensten abhängig gemacht werden, damit wir alle irgendwann nichts mehr besitzen und glücklich sind.

        Bezüglich "Komfortzone": Wenn man fast 30 Jahre lang nichts anderes benutzt hat und Spiele darauf auf Anhieb laufen, bleibe ich selbstverständlich solange dort, bis ich gezwungen werde etwas anderes zu benutzen. Denn es ist nicht so, dass Linux/Proton keine Lernkurve mit sich bringt. Und dafür ist mir meine Zeit ehrlich gesagt zu kostbar. Diese Komfortzone werde ich solange neue Titel noch auf Windows 10 laufen auch nicht verlassen.
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Finde ich schade und kann das auch nicht nachvollziehen.
      • Von Atma Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Arnoldy
        Ich finde es viel verwerflicher Leute (User/Kunden) dazu zu „zwingen“ ständig neue Windows Versionen zu kaufen - dann nach ein paar Jahren diese gekaufte Software dann aber durch Patches zubeschneiden ( z.B. Entfernung
        von Wordpad ).
        Dies sollte alleine durch Staat/EU verboten werden, wenn nicht sogar unter Straffe gestellt werden.

        Ein weiteres Beispiel:

        Kunden haben einige Auto mit viel PS verschiedener Hersteller gekauft, würden besagte Autos von den Herstellern dann per Software Update schlechtere Leistung haben wäre der Aufschrei groß
        ( siehe VW und den Abgassskandal ).
        Die ständigen Auto-Vergleiche sind völlig Banane, PCs sind keine Autos und umgekehrt. Windows wird nicht plötzlich schlechter oder unbenutzbar weil ein uraltes, seit sehr vielen Jahren nicht mehr aktualisiertes WordPad wegfällt. Vielmehr lässt sich das als abschneiden von alten Zöpfen beschreiben.

        Wer keine Lust auf das teure und viel zu überladene MS Office als Alternative hat, der kann sich bei schlanken Open-Source-Alternativen wie LibreOffice umschauen. Die sind ohnehin besser weil sie auf Basis von modernen Standards und Formaten arbeiten.
      • Von Arnoldy Schraubenverwechsler(in)
        Hallo liebes Forum,
        ich finde es ist nicht von besondere Wichtigkeit wer oder wie viele Leute Wordpad benutzen.

        Ich finde es viel verwerflicher Leute (User/Kunden) dazu zu „zwingen“ ständig neue Windows Versionen zu kaufen - dann nach ein paar Jahren diese gekaufte Software dann aber durch Patches zubeschneiden ( z.B. Entfernung
        von Wordpad ).
        Dies sollte alleine durch Staat/EU verboten werden, wenn nicht sogar unter Straffe gestellt werden.

        Ein weiteres Beispiel:

        Kunden haben einige Auto mit viel PS verschiedener Hersteller gekauft, würden besagte Autos von den Herstellern dann per Software Update schlechtere Leistung haben wäre der Aufschrei groß
        ( siehe VW und den Abgassskandal ).

        Was ich mir wünschen würde, ist das die ganze Techszene ( Youtuber, Techpresse > PCGH !)
        sich bei MS lauft stark zu Word melden und die ganze Reichweite nutzen, die alle haben um dies zu verhindern.

        Grüße Arni
      • Von Acgira BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von DasPaul
        Ernsthaft? Was macht man wohl mir einer abgespeckten 2,8 MB Textverarbeitung?
        ich mach nichts damit.
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