Windows 11: KB5030310-Patch verursacht Bug im AMD-Treiber - Erster Workaround gefunden
Der vor Kurzem erschienene KB5030310-Patch für Windows 11 22H2 hat einige Probleme verursacht. Einer der Bugs betrifft den AMD-Treiber, dessen Nutzerprofile schlicht zurückgesetzt werden. Einen ersten Workaround gibt es immerhin.
Vor wenigen Tagen hat Microsoft das KB5030310-Update für Windows 11 22H2 freigegeben. Der optionale Patch wäre aber kein Windows-Patch, wenn nicht auch dieser einige Probleme verursachen würde - die häufigsten Meldungen haben wir bereits in einem Sammelartikel zusammengefasst. Ein Bug scheint aber immer häufiger aufzutreten, wenn man dem Bericht des Portals Windows Latest Glauben schenken mag. Auch in unserem PCGHX-Forum hat der Nutzer "WinFrieda" auf das Problem aufmerksam gemacht.
Konkret geht es um den AMD-Treiber Adrenalin in der Version 23.9.3, der nach der Installation von KB5030310 mit Problemen zu kämpfen hat. Unter anderem nach einem Neustart des Rechners werden sämtliche Nutzer- und Lüfterprofile, die in der Adrenalin-Software hinterlegt wurden, vollständig auf ihre Werkseinstellungen zurückgesetzt. Einzelne Betroffene berichten auf Reddit von einer Benachrichtigung, die einen "unerwarteten Systemfehler" ausgibt, weshalb die Einstellungen zum Performance-Tuning zurückgesetzt werden mussten.
In einem Beitrag im Microsoft Feedback Hub wurden diverse Lösungsversuche aufgelistet, die allerdings allesamt fehlgeschlagen sind. Unter anderem wurden mit dem "Display Driver Uninstaller" genannten Tool im abgesicherten Modus Treiber deinstalliert. Auch das Entfernen von Anwendungen wie MSI Afterburner, Rivatuner oder gar ein BIOS-Reset konnten hier keine Abhilfe schaffen. Ein Nutzer im AMD-Community-Forum scheint nun zumindest einen Workaround gefunden zu haben. Laut dem User "rawintellect" hängt der AMD-Bug nämlich mit dem neuen Windows Copilot zusammen, der mit dem KB5030310-Patch in Windows 11 integriert wurde.
Entsprechend müsse dieser deaktiviert werden, um zumindest vorläufig nicht mehr mit zurückgesetzten Profilen in der Adrenalin-Software kämpfen zu müssen. Die Windows-Bordmittel reichen hierfür aber nicht aus, stattdessen empfiehlt der User den Einsatz von Vivetool, welches sich via Github herunterladen lässt. Über die Windows-Powershell sollen Nutzer mit Administratorrechten nach der Installation von Vivetool folgende Eingabe tätigen:
./vivetool /disable /id:44774629,44776738,44850061,42105254,41655236
Alternativ lasse sich die Kommandozeile auch in der klassischen Windows-Eingabeaufforderung - ebenfalls mit Adminrechten gestartet - einfügen; hierfür müssen allerdings die Symbole "./" zu Beginn des Kommandos weggelassen werden. Die Mehrzahl der Antworten unter dem Lösungsvorschlag bescheinigen dem Workaround ein positives Ergebnis - ein echter Fix oder zumindest eine Stellungnahme seitens Microsoft zu den Problemen mit der AMD Adrenalin-Software steht noch aus.

Den ersten (für mich funktionierenden) workaround hab ich schon vor 4 Wochen gepostet...
Die einzig neue Erkenntnis ist, dass es anscheinend an einem Windows update liegt, und nicht am Treiber selbst.
Falls der bug mit einem Windows Update zusammenhängt, war ich allerdings früher dran, als die meisten, da ich Windows Insider bin und das womöglich fehlerhalte Update (unter anderer KB) schon länger drauf habe.
Konkret geht es um den AMD-Treiber Adrenalin in der Version 23.9.3, der nach der Installation von KB5030310 mit Problemen zu kämpfen hat. Unter anderem nach einem Neustart des Rechners werden sämtliche Nutzer- und Lüfterprofile, die in der Adrenalin-Software hinterlegt wurden, vollständig auf ihre Werkseinstellungen zurückgesetzt. Einzelne Betroffene berichten auf Reddit von einer Benachrichtigung, die einen "unerwarteten Systemfehler" ausgibt, weshalb die Einstellungen zum Performance-Tuning zurückgesetzt werden mussten.
Oder täusche ich mich?
Alte Karte raus, neue Karte rein ist eigentlich "falsch", zumindest unter Windows, das führt gerne mal zu Instabilitäten des Systems.
Kann ich in 30 Jahren PC Erfahrung mehrfach bestätigen, an eigener Haut mehrmals passiert.
Ja, ich bin auch faul, schuldig im Sinne der Anklage. ^^
Wenn man AMD und NVidia Karten reirum tauscht, sollte man lieber den alten Kram restlos entfernen, z.B. mit DDU.
Man kann es natürlich auch erst einmal so probieren, aber ich musste dann halt doch schon mehrmals nachbessern.
Auch größere Upgrades vom Windows System können alles instabil machen.
Z.B. lief bei mir die NVidia Karte auch nicht immer stabil, da musst eich auch mal Windows resetten, danach gings wieder.
Imemr einfach alles auf AMD abzuwälzen udn zuzuschreiben stimmt also nur bedingt.
Dass die Gefahr im Schnitt größer ist, will ich nicht abstreiten, ist auch logischerweise gegeben.
Zur Verteidigung muss man nämlich auch sagen, dass AMD in den letzten JAhren sehr viel Arbeit in die komplett neue Software gesteckt hat - nVidia hingegen überhaupt so gut wie nichts, das ist imemr noch XP Standard.
Alleine dadurch gibt es massig viel mehr anfallende Fehler.
Auch die vielen Zusatzfeatures, die in der NVidia Sotware schlichtweg gar nicht erst vorhanden sind, sind der zweite große mögliche Fehlerpool.