App-Portierung auf Windows 10 (Mobile): Projekt Astoria ist eingestellt
Microsoft hat das Projekt Astoria vollends eingestellt. Entwickler werden Android-Apps damit nicht mehr ohne Umwege auf Windows 10 (Mobile) portieren können. Stattdessen möchte sich Microsoft voll und ganz auf Projekt Islandwood konzentrieren und so das Portieren von iOS-Apps erlauben. Als Alternative wurde jüngst Xamarin aufgekauft.
Bereits im vergangenen November hat Microsoft das Projekt Astoria vorerst auf Eis gelegt. Ein endgültiges Aus war das zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht. Das ereilt das Projekt Astoria erst jetzt, wie Microsoft in einem Blog-Eintrag bekannt gegeben hat. Demnach wurde das Ganze eingestellt, um sich komplett auf Projekt Islandwood als "Windows Bridge" zur App-Portierung zu konzentrieren.
Laut eigenen Angaben habe man viele Entwicklerstimmen gehört, die zwei "Brücken", also sowohl Astoria als auch Islandwood, als überflüssig empfunden hätten. Manche seien verwirrt gewesen, welches Tool die bessere Wahl gewesen wäre. Aus diesem Grund wollte man sich auf eines der beiden festlegen und hat sich schlussendlich für Islandwood entschieden. Das macht im Prinzip das Gleiche wie Astoria, bloß mit iOS- statt Android-Apps: Entwickler können ihre Software automatisch rudimentär für Windows 10 beziehungsweise Windows 10 Mobile lauffähig machen lassen, woraufhin das Tool analysiert, was verbessert werden kann. Da es die meisten Android-Apps auch für iOS gibt, sollte die Einstellung von Projekt Astoria kein großer Beinbruch sein.
Das Projekt Centennial befindet sich indes in der Testphase und soll später das Portieren von Win32- und .NET-basierten Apps erlauben. Die Web Bridge erlaubt das Portieren von HTML- und Javascript-basierten Apps.
Darüber hinaus hat Microsoft das Startup Xamarin aufgekauft, mit dem man im Vorfeld schon für Visual Studio, Azure, Office 365 und die Enterprise Mobility Suite zusammengearbeitet hat. Mit Xamarin möchte man künftig eine Entwicklerumgebung anbieten, um mit .NET und C# eine App für Windows 10 (Mobile), Android und iOS schreiben zu können. Nach einer gemeinsamen Code-Basis können alle systemspezifischen APIs genutzt werden, um die Apps für das jeweilige Betriebssystem zu optimieren. Vorerst wollte man sich auf Spiele-Apps konzentrieren, wobei nun alle App-Typen mit zusätzlichen Frameworks abgedeckt werden sollen.
Quelle: Microsoft (Blog)

Deshalb sind ARMs da präferiert...
Ob das Ganze übrigens ein Flop wird, würde ich erstmal abwarten.
Universal Apps (die dann ja auch auf dem Windows 10 Mobile-Smartphone laufen) eröffnen immerhin auch den Desktop-Markt und das ist schon ein recht interessanter Markt mit vielen Benutzern.
Und wenn man dazu seine iOS-App leicht übertragen kann, ist das nicht uninteressant.
Viele Grüße
*Fuchur*
Die Idee mit dem Lumia 950(XL) und Continuum ist an und für sich toll.
Besser wäre es, wenn Microsoft einen x86 Prozessor (ala Atom) in seine Geräte einbauen würde. Zusammen mit Windows Phone, hätte man so dann ein Richtiges Windows 10 in dem Continuum Modus wo Native x86 laufen würden.
Ich verstehe einfach nicht wiso das nicht von Anfang an so gemacht wurde. Das wird leider genau so ein Flopp wie Windows RT.
Mir war von Anfang an klar das niemand die Apps Portieren wird - leider!