Windows 8.1: Microsoft warnt Nutzer vor dem Support-Ende

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Startseite von Windows 8.1.
Quelle: Microsoft

Wie angekündigt, warnt Microsoft ab sofort alle Nutzer von Windows 8.1, dass im Januar 2023 der Support für das Betriebssystem ausläuft.

Im Jahr 2013 stampfte Microsoft als großes Update für das ein Jahr zuvor erschienene Windows 8 die neue Version Windows 8.1 aus dem Boden. Immerhin wollte man dabei einige Kritikpunkte ausbessern. So gibt es einen Ein-/Aus-Schalter auf der Startseite und man muss nicht mehr die Charms-Bar via Mausgeste vom rechten Bildschirmrand bemühen, um den PC herunterfahren zu können.

Bereits im Juni wurde verkündet, dass Microsoft bald betroffene Anwender über das kommende Support-Aus informieren wird. Nun erinnert Microsoft die verbliebenen Nutzer via Push-Benachrichtigung beim PC-Start daran, dass am 10. Januar 2023 der Support für Windows 8.1 ausläuft. So wird es ab dann keine Sicherheitsupdates mehr für das OS geben. Üblicherweise läuft ein solcher Extended Support 10 Jahre nach der Erstveröffentlichung eines Microsoft-Betriebssystems aus.

Kostenloses Upgrade auf Windows 10 weiterhin möglich

Der Mainstream-Support für Windows 8.1 war bereits im Januar 2018 eingestellt worden. Anders, als es etwa bei Windows 7 der Fall ist, gibt es bei Windows 8.1 auch keine kostenpflichtige Option für Unternehmenskunden, den Support zu verlängern. Hintergrund ist einfach, dass Windows 8.1 nur bei wenigen Firmenkunden im Einsatz war. Wer Windows 8.1 nutzt, kann kostenfrei auf Windows 10 aktualisieren. Zwar ist das Update-Angebot offiziell ausgelaufen, doch die Produktschlüssel von Windows 8.1 können weiterhin genutzt werden, um Windows 10 zu aktivieren. Hierzu muss man sich mit dem Microsoft Media Creation Tool zunächst Windows 10 herunterladen, dann installieren und als Product Key den Aktivierungsschlüssel von Windows 8.1 eingeben. Auf vielen PCs befindet sich ein Aufkleber mit dem Windows-Produktschlüssel.

Laut Steam nutzen aktuell nur noch 0,57 Prozent der PC-Gamer Windows 8.1. Den Vorgänger Windows 7 haben dagegen noch 3,01 Prozent der Steam-Nutzer auf ihren PCs. Am häufigsten wird im Juni 2022 Windows 10 mit 71,26 Prozent genutzt, dahinter folgt Windows 11 mit 21,23 Prozent. Alle Versionen von Apples MacOS kommen auf 2,45 Prozent, Linux hat einen Anteil von etwas über einem Prozent. Falls man seinen PC auf Windows 10 aktualisiert, bekommt man noch bis zum Jahr 2025 kostenlose Sicherheitsupdates.

Ebenfalls lesenswert: Windows 8.1: 2023 endet der Support für das Kachel-Windows

Sammlung zum Support-Ende von Windows 8.1:

  • Microsoft erinnert ab sofort Nutzer von Windows 8.1 daran, dass im Januar 2023 der Support für dieses Betriebssystem ausläuft.
  • Ab dem 10.01.2023 wird es keine Sicherheitsupdates mehr für Windows 8.1 geben.
  • Wer Windows 8.1 nutzt, kann kostenfrei auf Windows 10 aktualisieren.

Quellen: Microsoft (1), Microsoft (2), Steam

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    • Kommentare (16)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von T-MAXX Volt-Modder(in)
        Zitat von Mazrim_Taim
        Sorry verstehe nicht warum eine Warnung immer komisch ist.
        Weil Warnungen verschiedene Ausgänge haben können.
      • Von T-MAXX Volt-Modder(in)
        Zitat von Mazrim_Taim
        Sorry verstehe nicht warum eine Warnung immer komisch ist.
        Weil Warnungen verschiedene Ausgänge haben können.
      • Von Bandicoot Volt-Modder(in)
        Da gehts ja noch, wenn sie vom Support Ende der Erde reden, dann kann man beunruhigt sein.
      • Von Mazrim_Taim Volt-Modder(in)
        Zitat von ΔΣΛ
        Win7 war und ist immer noch deutlich beliebter, nicht grundlos hat MS kürzlich die Unterstützung für Win7 bis 2026 verlängert. Ja das können auch private Personen ohne zu bezahlen nutzen, MS ignoriert Private Nutzer die das nutzen, denn dagegen anzugehen bringt ihnen nichts, kostet nur Zeit und Geld. Sie hätten diese Lücke schon lange schließen können, wollen es aber nicht, dies hatte man auch schon bei XP gehabt. Selbst gegen Artikel wie auf Deskmodder, wo regeälmäßig darüber berichtet wird, gehen sie nicht vor. Mir sind Win7, Win8 und Win11 egal, ich habe weder nostalgische Gefühle die ich ausleben will noch habe ich einen drang immer das neueste zu haben - was nicht unbedingt was besseres bedeutet.
        mag sein aber beantwortet nicht wirklich meine Frage.
        Zitat von T-MAXX
        Das WARNEN vor etwas ist immer komisch...

        Der Waldbrand erreicht ihr Haus in ca. 12 Stunden.

        Sorry verstehe nicht warum eine Warnung immer komisch ist.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von sonny1606
        Aber war das nicht schon immer so, dass mit jeder neueren OS Version der Ressourcenbedarf stetig wechselt. Ist doch auf klar da der Funktionsumfang + Kernel auch stetig wächst. Ist bei Apple und Linux auch nicht anders. Meine Frau hat ein i-pad air. Mittlerweile ist das Teil durch die vielen update nur noch Elektroschrott das es unendlich lahm geworden ist. Das Ding hat nur 500mb Ram das mit den neuen OS Versionen einfach völlig überfordert ist.
        Von Vista bis Win 10 wurde es immer sparsamer, MS hat sich der Kritik angenommen.
      • Von sonny1606
        Zitat von Pu244
        Win 11 braucht wieder deutlich mehr Ressourcen.. Verglichen mit Früher (Vista und vorallem XP und davor, ist es jedoch nicht sonderlich viel.

        Aber war das nicht schon immer so, dass mit jeder neueren OS Version der Ressourcenbedarf stetig wechselt. Ist doch auf klar da der Funktionsumfang + Kernel auch stetig wächst. Ist bei Apple und Linux auch nicht anders. Meine Frau hat ein i-pad air. Mittlerweile ist das Teil durch die vielen update nur noch Elektroschrott das es unendlich lahm geworden ist. Das Ding hat nur 500mb Ram das mit den neuen OS Versionen einfach völlig überfordert ist.
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