Sicherheitslücke Print Nightmare: So kann man sich vor der neuen Windows-Lücke schützen
Aktuell werden zahlreiche Windows-PCs von der Sicherheitslücke namens Print Nightmare heimgesucht. Microsoft hat bereits einen Workaround veröffentlicht.
Es ist der Alptraum jedes PC-Nutzers, ein Angreifer verschafft sich Zugang zum Rechner und kann Aktionen mit hohen Privilegien ausführen, etwa Programme installieren. Aktuell treibt sich die Sicherheitslücke namens Print Nightmare herum, die eine Schwachstelle im Druckerspooler-Service von Windows via Remote-Zugriff ausnutzt und so mit System-Privilegien auf attackierten PCs interagiert. Microsoft hat die Sicherheitslücke mit der Bezeichnung CVE-2021-34527 offiziell bestätigt und einen Workaround bereitgestellt.
Kein Drucken übers Netzwerk mehr
Als Geräte-Administrator sollte man den Druckerspooler-Service deaktivieren und somit auf das Ausdrucken an einem Netzwerk-Drucker verzichten, bis es einen Hotfix via Windows Update gibt. Zur Deaktivierung des Druckerspooler-Service geht man wie folgt vor:
- Via Gruppenrichtlinieneditor geht man auf den Bereich Computerkonfiguration \ Administrative Vorlagen \ Drucker.
- Nun muss die Richtlinie "Annahme von Clientverbindungen zum Druckspooler zulassen" auf "Deaktiviert" gesetzt werden. Folglich kann man nicht mehr übers Netzwerk ausdrucken.
- Falls man Windows 10 Home verwendet, gibt es keinen Gruppenrichtlinieneditor, da dieser den höheren Editionen Windows 10 Pro & Co. vorbehalten ist.
Wenn man also Windows 10 Home nutzt oder keine Rechte für den Gruppenrichtlinieneditor besitzt, sollte man zumindest vorläufig auf das Drucken im Netzwerk verzichten. Microsoft arbeitet bereits an einem Patch, um die Sicherheitslücke CVE-2021-34527 zu schließen und so wieder das gewohnte Drucken zu ermöglichen.
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Sammlung zur Sicherheitslücke Print Nightmare in Windows:
- Aktuell können Nutzer aller Windows-Versionen Opfer der Sicherheitslücke Print Nightmare werden. Bislang gibt es keinen Patch, der die Schwachstelle CVE-2021-34527 schließt.
- Microsoft empfiehlt, auf das Drucken im Netzwerk zu verzichten oder die entsprechende Richtlinie "Annahme von Clientverbindungen zum Druckspooler zulassen" im Gruppenrichtlinieneditor auszuschalten.
- Angreifer können über eine Schwachstelle im Druckerspooler-Service mit System-Privilegien auf betroffenen PCs interagieren und etwa Programme installieren.
- Microsoft arbeitet bereits an einem Patch zur Schließung der Sicherheitslücke.
Quellen: Microsoft, Dr. Windows

Umgekehrt ist Lokal-Admin auf dem Printer gegenüber "Mitarbeiterrechner infiziert" für den Angreifer auch kein Fortschritt. Die größte Eskalationsmöglichkeit sehe ich noch in Netzwerken mit wechselnden Teilnehmern und wenig fixer Infrastruktur. Z.B. Add-Hoc-Netzwerke in Bildungseinrichtungen rund um einen lokalen "für alles inkl. drucken"-Rechner.
Mitarbeiter A klickt auf bösen Anhang. Fängt sich was ein.
Durch die Lücke verschafft sich der Angreifer Admin Rechte auf den Zentral Rechner... GAU!
Der richtige Tipp ist also wer ein Netzwerk betreut sollte auf seinen Servern den Dienst abschalten!
Wer stellt denn bitte eine Win Kiste direkt ohne Firewall/Router ins Netz.
Für den typischen Heimanwender ist diese Lücke komplett irrelevant. Weil dazu müsste der Angreifer in seinem Heimnetz sitzen...
Daher immer ruhig bleiben...
Als Geräte-Administrator sollte man den Druckerspooler-Service deaktivieren und somit auf das Ausdrucken an einem Netzwerk-Drucker verzichten
Also mein Drucker im Homeoffice ist über WLAN drin.... und ich greife von 3 PCs drauf zu...
Ich will auch gar nicht wissen, wie lange die Lücke intern schon bekannt ....
Wer stellt denn bitte eine Win Kiste direkt ohne Firewall/Router ins Netz.
Für den typischen Heimanwender ist diese Lücke komplett irrelevant. Weil dazu müsste der Angreifer in seinem Heimnetz sitzen...
Daher immer ruhig bleiben...