Keine Mails über Exchange: Microsoft kommt mit Hotfix für den Y2K22-Bug
Zum Jahreswechsel ist bei Exchange-Servern von Microsoft ein schwerwiegendes Problem mit der Datums-Konvertierung aufgetreten, das dazu führte, dass E-Mails nicht ordnungsgemäß verschickt wurden. Microsoft handelte jedoch schnell und stellte eine Lösung für das Y2K22-Problem via Script bereit.
Ein neues Jahr beginnt und auch die ersten Fehler lassen nicht lange auf sich warten. Denn zum Jahreswechsel sahen sich viele Nutzer damit konfrontiert, dass über Microsofts Exchange-Server keine E-Mails verschickt werden konnten. Microsoft ließ diesen Zustand aber nicht lange bestehen und brachte bereits am selben Wochenende einen Hotfix für das Problem auf den Weg.
Konkret ging es darum, dass es einen Bug bei der Datumsverarbeitung von Exchange gegeben hatte. Das Datum soll nämlich mit dem Wert 2.201.010.001 angegeben worden sein, welcher allerdings den Wert übersteigt, den die Exchange-Server imstande sein sollen, verarbeiten zu können, nämlich 2.147.483.647. Daraus resultierte ein Absturz der Malware-Scanning-Engine, sodass E-Mails in den Transportwarteschlangen der Exchange Server 2016 und 2019 feststeckten.
Microsoft liefert die Lösung mithilfe eines automatischen Scripts
Schon einen Tag nach Auftreten des Y2K22-Bugs, also am 2. Januar, stellte Microsoft ein automatisches Script zum Zurücksetzen der Scan-Engine zur Verfügung, was den E-Mail-Verkehr wiederherstellen sollte. Das Problem kann aber auch von Administratoren über eine manuelle Implementierung des Hotfixes angegangen werden. Die einfachere Lösung soll aber über das Script erfolgen, welches im Beitrag zur Problembehandlung des Exchange-Teams von Microsoft zu finden ist.
Mithilfe dieses Beitrags können die Nutzer Schritt für Schritt nachvollziehen, wie der Y2K22-Bug entweder über das Script oder die manuelle Implementierung zu beheben ist. Außerdem werden in einer FAQ einige Fragen beantwortet, beispielsweise wie lange es dauert, das automatische Script auszuführen.
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Quelle: Microsoft

Tja, ohne Malware geht bei Exchange halt nichts.
Mit freudschen Grüßen