Windows 12: Gerüchte um ein Abomodell
Rund um ein mögliches Windows 12 ist eine Diskussion über das Abomodell entbrannt. Zündstoff liefert ein Codeschnipsel in einer aktuellen Windows 11 Insider Preview. Doch dahinter steckt kein Windows 12.
Seit Oktober 2021 gibt es Windows 11 als offiziellen Nachfolger vom 2015 eingeführten Windows 10. Alle Nutzer des Vorgängers können kostenfrei auf Windows 11 umsteigen, sofern der PC die Systemanforderungen erfüllt. Im Oktober 2023 hatte das aktuelle Betriebssystem weltweit nur rund 25 Prozent Marktanteil, während der Vorgänger laut Statcounter auf fast 71 Prozent kommt. Im kommenden Jahr soll Microsoft daher den Reboot namens Windows 12 auf die Bildschirme bringen, wie Intel verraten hat. Obwohl sich Microsoft dazu noch nicht offiziell geäußert hat, geistern erste Gerüchte zu Windows 12 durchs Netz. So ist eine Diskussion entbrannt über ein mögliches Abomodell.
Was soll Windows 12 zu bieten haben?
Allerdings wird es dazu nicht kommen. Die Gerüchte kochten hoch, nachdem in einer aktuellen Windows 11 Insider Preview ein Verweis auf ein Abomodell im Code entdeckt worden war. Wie sich nach einer Analyse herausgestellt hat, handelt es sich dabei jedoch schlicht um die Geschäftskunden-Version Windows 11 IoT Enterprise Subscription. Hierbei geht es um ein Betriebssystem für IoT-Geräte, speziell für Geschäftskunden. Die nächste Windows-Version, die unter dem Titel Windows 12 umher geistert, hat damit jedoch nichts zu tun, da diese auf einem anderen Entwicklungszweig basiert. Microsoft bietet seit dem Jahr 2013 seine Office-Programme auch im Abo an, zusätzlich wird Office jedoch weiterhin als Einzelplatzlizenz verkauft.
Laut Mutmaßungen könnte Windows 12 eine starke Integration von KI-Tools wie den Windows Copilot oder Bing-KI zu bieten haben. Zudem soll Microsoft unter dem Titel Windows CorePC an einem modularen Aufbau des kommenden Windows arbeiten. So könnte man leichter verschieden ausgestattete Editionen anbieten, möglicherweise auch eine entschlackte Version. Seit September ist nicht mehr der Surface- und Windows-Chef Panos Panay verantwortlich für die Entwicklung, sondern ein Trio.
Als Windows-CEO fungiert inzwischen Yusuf Mehdi, der zugleich weiterhin Consumer Chief Marketing Officer ist und zuvor von 2015 bis 2018 als Windows-VP die Markteinführung und Entwicklung von Windows 10 begleitet hatte. Ihm zur Seite stehen der Ingenieur Pavan Davuluri und Mikhali Parakhin, der das neu gegründete Team "Windows & Web Experiences" leitet. Wann Microsoft zu einem möglichen Windows 12 Stellung bezieht, ist noch offen. Zur Präsentation von Windows 11 hieß es, dass das OS bis 2031 mit Updates versorgt wird. Turnusmäßig steht im kommenden Jahr daher Version 24H2 an. Klar ist jedenfalls: Im Oktober 2025 läuft der Support für Windows 10 offiziell aus.
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Sammlung zu möglichem Windows 12:
- Über das mögliche Windows 12 ist eine Diskussion rund um Kosten und ein Abomodell entbrannt. Zuvor war in einer Insider Preview ein Vermerk im Code entdeckt worden.
- Hierbei handelt es sich jedoch um die Geschäftskunden-Version Windows 11 IoT Enterprise Subscription, die auf einem anderen Entwicklungszweig basiert als das kommende Windows.
- Windows 12 hingegen soll nicht im Abomodell vertrieben werden.
- Angeblich könnte Windows 12 eine starke Integration von KI-Tools wie den Windows Copilot oder Bing-KI zu bieten haben und modular aufgebaut sein, sodass verschieden ausgestattete Editionen möglich sind.
- Bislang schweigt Microsoft zu einem Nachfolger von Windows 11, doch Intel hat bereits verraten, dass an einem neuen Windows-Reboot geschraubt wird.
Quellen: Windowslatest, Statcounter

Windows 12 wird wohl kein Abo-Modell voraussetzen, evtl. wird es solche Varianten für Unternehmen geben.
Die Anforderungen werden im Vergleich mit Windows 11 höchstwahrscheinlich nicht sinken, wenn es ein Upgrade von 11 auf 12 gibt. Das bedeutet man benötigt eine GPT-Partition, EFI, Secure Boot, TPM und einen unterstützten Prozessor ab Intel Core i 8000 / AMD Ryzen 2000 (wenn nicht noch höher).
Die bisher nicht unterstützten CPUs wie der Ryzen 1, FX, Core i 7000 werden älter und die Anforderungen anderer Anwendungen steigen ohnehin (Singlecore- und Multicore-Leistung). Der Anteil dieser Prozessoren wird bis dahin auch ohne Microsoft stetig sinken, aber Windows 12 wird diese im Gegensatz zu 11 nicht plötzlich offiziell unterstützen.
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