[PLUS] Windows 11 im Technik-Check: Keine Angst vor VBS, HVCI oder TPM
PCGH Plus: Inzwischen hat Microsoft die kostenlose Verteilung von Windows 11 gestartet. Was bietet der Nachfolger von Windows 10? Wie bekommt man das Update und was bringt es? Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 12/2021.
Auf dieser Seite
- 1 Windows 11 im Check
- 2 Kostenloses Update
- 3 Systemanforderungen von Windows 11
- 4 Neues Startmenü
- 5 Keine Live-Kacheln
- 6 Neuer, offener Store
- 7 Keine Angst vor VBS / HVCI
- 8 Auto-HDR & Co.
- 9 Installation auf nicht-unterstützten PCs
- 10 Direct Storage
- 11 TPM - Was ist das und wie aktiviert man es?
- 12 Doppelt hält besser
- 13 Das gibt es nicht mehr
- 14 Nur ein Update pro Jahr
Windows 11 im Check
Im Jahr 2015 feierte Windows 10 seine Premiere und wurde von Microsoft mit den Worten angekündigt, das letzte Windows zu sein. Sechs Jahre später will Microsoft davon nichts mehr wissen und schickt den Nachfolger Windows 11 ins Rennen. Seit 2015 konnte Microsoft viele Nutzer zu Windows 10 bewegen, die mit der Touch-Welt von Windows 8 nichts anfangen, aber dennoch ein modernes OS haben wollten, doch nicht alle Ideen von Windows 10 waren erfolgreich. Angefangen bei der Sprachsteuerung Cortana, über die zwei verschiedenen Systemeinstellungen bis hin zum Windows Store samt UWP-Apps reicht die Liste der Funktionen, die nie so recht bei der Masse der Nutzer angekommen sind. Gerade rund um die Universal Windows Platform-Apps wollte Microsoft eigentlich ein Ökosystem erschaffen, damit Entwickler eine App schreiben und diese dann möglichst einfach auch auf Windows-Smartphones, die Xbox und Brillen wie die Microsoft Hololens portieren können. Letztlich begeisterten sich nur sehr wenige Entwickler für diese Idee und so hat Microsoft auf der Entwicklerkonferenz Build 2020 den Schlussstrich unter UWP gezogen, nachdem zuvor bereits der Windows-Chef Terry Myerson seinen Posten räumen musste und Windows 10 Mobile eingestellt worden war. Die Vision von einem Windows auf allen Geräten ist gescheitert. Es ist also durchaus Zeit für einen Neustart, den Microsoft mit einem neuen Namen symbolisieren will.
Kostenloses Update
Microsoft hat am Abend des 4. Oktober damit begonnen, Windows 11 als kostenlose Version via Windows Update zu verteilen. Allerdings wird dies nur auf PCs geschehen, die offiziell kompatible Hardware verbaut haben und soll voraussichtlich Mitte 2022 abgeschlossen sein. Wie üblich wird das Update in Wellen verteilt, sodass es sich durchaus ein paar Wochen ziehen kann, ehe man das Angebot zum Umstieg angezeigt bekommt. Selbst, wenn der eigene PC nicht alle Systemanforderungen erfüllt, kann man - auf eigene Gefahr - auf das neue Betriebssystem kostenlos umsteigen. Wie das funktioniert, haben wir in einem Kasten beschrieben. TPM und Secure Boot sollten eigentlich zwingende Voraussetzung für das neue Operating System werden, doch Microsoft erlaubt auch die Installation auf PCs mit deaktiviertem TPM 2.0. Es wird sogar ausgewählte neue Computer im Handel geben, die auf ein standardmäßig aktiviertes TPM 2.0 verzichten. Generell soll TPM, wie auch HVCI und Secure Boot dazu beitragen, Exploits das Leben schwer zu machen und den Startvorgang des Betriebssystems abzusichern. TPM, HVCI, Secure Boot und ein paar weitere UEFI-BIOS-Features gehören zu Microsofts VBS-Maßnahmen.
PC Games Hardware PLUSJetzt für 0,99 € kaufen
oder Werbefreiheit und Zugriff auf alle PLUS-Artikel (Monatsabo)
Für 4,80 EUR PLUS-Abo abschließen Bitte loggen Sie sich in Ihren PCGH-Community-Account ein, um diesen Artikel kaufen zu können. Alle Angebote für PLUS (Monatsabo, Jahresabo, Upgrades für Werbefrei) finden Sie auf unserer Supporter-Seite
Folgende Themen finden Sie im Artikel:
- Systemanforderungen von Windows 11
- Neues Startmenü
- Keine Live-Kacheln
- Neuer, offener Store
- Keine Angst vor VBS / HVCI
- Auto-HDR & Co.
- Installation auf nicht-unterstützten PCs
- Direct Storage
- TPM - Was ist das und wie aktiviert man es?
Als PCGH-Digital-Abonnent erhalten Sie kostenfrei Zugriff auf alle PLUS-Artikel.
