Upgrade-Sperre: Intel-Treiber verhindert Aktualisierung auf Windows 11

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Quelle: Microsoft

Ein Intel-Audiotreiber kann unter Windows 11 Bluescreens auslösen, deshalb wird das Update auf betroffenen Systemen nicht mehr angeboten. Um das Problem zu umgehen, sollen Nutzer laut Microsoft den Intel Smart Sound Technology Audio Controller aktualisieren.

Wer sein eigenes System auf Windows 11 upgraden möchte, der sollte eigentlich eine entsprechende Aufforderung im Update-Panel von Windows 10 finden. Ist das nicht der Fall, so wird das eigene System vermutlich vom Upgrade auf Windows 11 ausgeschlossen. Das kann beispielsweise an zu alter Hardware, einem deaktivierten TPM-Modul oder auch an inkompatibler Software liegen. Letzteres ist unter anderem bei einigen Intel-Treibern der Fall, die unter Windows 11 Bluescreens auslösen können.

Software-Update gegen Bluescreens

Laut Microsoft geht es dabei um den Audio-Treiber mit dem Namen Intel Smart Sound Technology Audio Controller. Konkret betroffen sind demnach die Versionen bis einschließlich 10.29.0.5152 oder 10.30.0.5152. Das Alter des Treibers wird dabei nur durch die letzte Zahl (5152) angegeben, der 10.30.0-Treiber ist also nicht zwangsläufig neuer als der 10.29.0-Treiber.

Wer mit dem eigenen System trotzdem auf Windows 11 wechseln möchte, der soll laut Microsoft versuchen, den Treiber manuell zu aktualisieren. Ab der Treiber Version 10.29.00.5714 beziehungsweise 10.30.00.5714 gibt es angeblich keine Bluescreens mehr, sodass Windows 11 problemfrei installiert werden kann. Bis Nutzern das entsprechende Update angeboten wird, kann es laut Microsoft aber bis zu 48 Stunden dauern.

Ebenso interessant: Windows 11: Klassisches Kontextmenü erhält überarbeitetes Design

Falls der Treiber auf einem OEM-System installiert ist, kann es außerdem vorkommen, dass kein entsprechender Treiber vom Hersteller bereitgestellt wurde. In diesem Fall sollen betroffene Kunden den Hersteller des PCs beziehungsweise Notebooks kontaktieren. Vermutlich dürfte aber auch eine Deinstallation des Treibers helfen. Notfalls kann man Windows 11 natürlich auch per USB-Stick komplett neu installieren.

Quelle: Microsoft via Heise

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Zitat

        Upgrade-Sperre: Intel-Treiber verhindert Aktualisierung auf Windows 11
        Beim Lesen der Themenüberschrift dachte ich gleich sofort:

        "Super, Intel geht beispielhaft voran, und deaktiviert aus Sicherheitsgründen die Installation von Windows 11, damit kein Spieler aus Versehen einen Alder Lake in Betrieb nimmt und dann die ganzen DRM Spiele nicht mehr zocken kann".

        Hhähähäähähähähähääh

        Ne, mal im Ernst:
        Haben die bei Intel im CPU-Segment keine Beta Tests durchgeführt?

        Oder hat da jemand in der Chefetage gesagt:
        "Scheißegal, wir liefern die Dinger jetzt trotzdem aus, sonst verkaufen wir nichts mehr, weil Ryzen einfach zu stark ist. Wir patchen das Problem dann halt mit dem Nachfolger, oder aber die Spieler warten einfach darauf, ob der Spielehersteller dann mal nach einiger Zeit den Kopierschutz aus den Spielen wieder entfernt"?

        Glaubt denn irgendjemand tatsächlich, dass so etwas nicht längst aufgefallen sein müsste?
        Wer das glaubt, glaubt auch, dass die ganzen wichtigen Personen bei VW etc. absolut keine Ahnung von den Vorgängen bezüglich der Dieselabgasaffäre gehabt haben (wollen).

        Es ist nunmal so, dass für eine neue Technik sicherlich hunderte Tests gemacht werden müssen, ob der Mist überhaupt lauffähig sein wird.
        Also egal was die bei Intel behaupten, es war denen mit absoluter Sicherheit schon längst bekannt, dass die Prozessoren nicht kompatibel mit den Kopierschutzmechanismen sind.
        Selbst wenn die nur 5 Einzeltests für eine ultraschnelle Vorabverifizierung gemacht hätten, hätte man ja schon fast beiläufig eines dieser Spielspaßkillerspiele zu Fassen bekommen müssen.
        Also wenn PCGH schon alleine 20 Spiele speziell nach Engine pi pa po auswählt, um damit CPUs und GPU's zu testen, was unternimtm dann wohl ein Hersteller, um sich abzusichern, damit es zu keiner allumfassenden Rückrufaktion kommt?
        Stellt euch mal vor, der Pentium-Bug wäre gravierend gewesen?
        Millionen von CPU-s wandern in den Schrott und Intel kann den Laden dicht machen.

        Also, lasst euch nicht verarschen.
        Kauft den Krempel erst, wenn die ganzen Fehler weg sind.
        Spart Nerven und vor allem Geld, weil bis dahin gehen die preise bei Speicher, Mainboard und CPU sicher wieder etwas runter.
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Zitat

        Upgrade-Sperre: Intel-Treiber verhindert Aktualisierung auf Windows 11
        Beim Lesen der Themenüberschrift dachte ich gleich sofort:

        "Super, Intel geht beispielhaft voran, und deaktiviert aus Sicherheitsgründen die Installation von Windows 11, damit kein Spieler aus Versehen einen Alder Lake in Betrieb nimmt und dann die ganzen DRM Spiele nicht mehr zocken kann".

        Hhähähäähähähähähääh

        Ne, mal im Ernst:
        Haben die bei Intel im CPU-Segment keine Beta Tests durchgeführt?

        Oder hat da jemand in der Chefetage gesagt:
        "Scheißegal, wir liefern die Dinger jetzt trotzdem aus, sonst verkaufen wir nichts mehr, weil Ryzen einfach zu stark ist. Wir patchen das Problem dann halt mit dem Nachfolger, oder aber die Spieler warten einfach darauf, ob der Spielehersteller dann mal nach einiger Zeit den Kopierschutz aus den Spielen wieder entfernt"?

        Glaubt denn irgendjemand tatsächlich, dass so etwas nicht längst aufgefallen sein müsste?
        Wer das glaubt, glaubt auch, dass die ganzen wichtigen Personen bei VW etc. absolut keine Ahnung von den Vorgängen bezüglich der Dieselabgasaffäre gehabt haben (wollen).

        Es ist nunmal so, dass für eine neue Technik sicherlich hunderte Tests gemacht werden müssen, ob der Mist überhaupt lauffähig sein wird.
        Also egal was die bei Intel behaupten, es war denen mit absoluter Sicherheit schon längst bekannt, dass die Prozessoren nicht kompatibel mit den Kopierschutzmechanismen sind.
        Selbst wenn die nur 5 Einzeltests für eine ultraschnelle Vorabverifizierung gemacht hätten, hätte man ja schon fast beiläufig eines dieser Spielspaßkillerspiele zu Fassen bekommen müssen.
        Also wenn PCGH schon alleine 20 Spiele speziell nach Engine pi pa po auswählt, um damit CPUs und GPU's zu testen, was unternimtm dann wohl ein Hersteller, um sich abzusichern, damit es zu keiner allumfassenden Rückrufaktion kommt?
        Stellt euch mal vor, der Pentium-Bug wäre gravierend gewesen?
        Millionen von CPU-s wandern in den Schrott und Intel kann den Laden dicht machen.

        Also, lasst euch nicht verarschen.
        Kauft den Krempel erst, wenn die ganzen Fehler weg sind.
        Spart Nerven und vor allem Geld, weil bis dahin gehen die preise bei Speicher, Mainboard und CPU sicher wieder etwas runter.
      • Von wuselsurfer Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von h_tobi
        Wenn ich den Fahler kenne, kann ich doch beim Upgrade gleich den Treiber mit aktualisieren, ich verstehe die Logig nicht
        Microsoft hat irgendeine Logik beim Systemupdate?
        Das wäre mir neu.

        So haben die Microsoft Essentials bei vielen PCs das Upgrade auf Windows 10 verhindert.
      • Von h_tobi Kokü-Junkie (m/w)
        Wenn ich den Fahler kenne, kann ich doch beim Upgrade gleich den Treiber mit aktualisieren, ich verstehe die Logig nicht
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