Windows 11 Copilot: KI-Assistent in ersten Insider-Builds aufgetaucht

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Der Copilot steht in den Startlöchern: Ein erster Windows-11-Build im Insider-Programm hat Zugriff auf den KI-Assistenten erhalten.
Quelle: Microsoft

Der Windows 11 Copilot ist da - zumindest, wenn man Mitglied im Windows-Insider-Programm ist. Im jüngsten Build 23493 steht der KI-Assistent erstmals zur Verfügung.

Nachdem Microsoft mit der Copilot getauften KI-Assistenz zur Entwicklerkonferenz Build 2023 auf sich aufmerksam gemacht hat, warteten Interessierte gespannt auf den Starttermin des neuen Features für Windows 11. Zur Ankündigung hieß es noch, dass der Copilot im Juni erstmals für Insider freigeschaltet werden soll - und auf den letzten Drücker löst Microsoft dieses Versprechen ein, denn zum Monatsende wurde eine neue Build-Version in den Dev-Channel gestellt.

Die am 30. Juni veröffentlichte Build-Version 23493 integriert den Microsoft Copilot als Sidebar, vorausgesetzt wird zudem die Microsoft-Edge-Version 115.0.1901.150 oder höher. Sind diese Bedingungen erfüllt, lässt sich die KI-Assistenz via ein eigens eingeführtes Taskleisten-Symbol oder dem Tastenkürzel [Windows-Taste] + [C] starten. Alle zur Build-Konferenz angekündigten Features sind allerdings noch nicht in der Vorschau enthalten.

Was Nutzer des Preview-Builds mit Windows Copilot bereits anstellen können, erklären die Entwickler im zugehörigen Blogeintrag: So gehört die Bing-Suchleiste mit ChatGPT-Integration ebenso zu den Features wie die Möglichkeit, per Texteingaben Einstellungen zum Betriebssystem vorzunehmen. Dazu gehört etwa das Einschalten des Dark Modes, die Aufnahme von Screenshots oder das Zusammenfassen von Texten auf Webseiten. Drittanbieter-Plugins werden allerdings noch nicht unterstützt; diese plant Microsoft im Laufe der Zeit nachzuliefern.

Windows mit KI-Assistenz - finden Sie das Feature nützlich oder werden Sie es ignorieren? Über die Kommentarfunktion können Sie uns Ihre Meinung mitteilen. Zum Kommentieren müssten Sie auf PCGH oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine kostenlose Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt.

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von tokenrider Freizeitschrauber(in)
        Was mich am meisten nerft ist, dass Microsoft insgesamt in eine Richtung bewegt, die mir nicht gefällt.
        Es gibt meines Erachtens wichtigeres zu lösen bzw zu fixen als eine KI Schnittstelle einzubauen.

        Zu KI habe ich inzwischen eh ein gespaltenes Verhältnis, weil die Qualität der Ergebnisse oft nicht stimmt.

        Dann gibt es ja noch diesen Effekt, der glaube ich als "ghosting" bezeichnet wird, dass die KI kreativ rät, wenn ihr die Daten fehlen. Falsche Ergebnisse führen nur leider auch zu falschen Schlussfolgerungen. Ich befürchte, dass durch eine solche KI-Schnittstelle eine gewisse KI-Gläubigkeit weiter befeuert wird plus des zusätzlichen Problems der "Datenabfluss" in die falsche Richtung.

        Ich möchte nicht in naher Zukunft von den Algorithmen einer KI abhängig sein, wenn es um Kundendienst oder Support oder andere Dinge des Lebens (nicht nur Service) geht.

        Wie das aussieht, wenn (noch) Menschen die Verantwortung an Algorithmen abgeben und Dir keine klaren / verbindlichen Auskünfte mehr geben können ist jetzt schon am besten bei eBay zu beobachten.

        eBay behält sich nämlich unverschämterweise vor, Dein Geld aufgrund von Algorithmen noch bis zu einem Montat (oder sogar noch darüber hinaus) einzubehalten, obwohl der Käufer bereits den Erhalt der Ware bestätigt hat und dass alles damit in Ordnung ist.

        In der Werbung steht das anders beschrieben, "Du bekämst als Verkäufer Dein Geld sofort innerhalb von 2 Werktagen" oder so ähnlich. Die Wahrheit, wie es wirklich abläuft erfährst Du erst durch Nachfragen in der Community oder im eBay Support. Dann tauchen auf einmal URLs mit Infos auf (das Kleingedruckte) das nicht so gut verlinkt ist und worin das nachzulesen ist, das konträr zu den Werbeaussagen steht, während Du den Verkauf tätigst.

        Das Problem: Du erhältst keine klare/verbindliche Auskunft mehr vom eBay Support per Telefon, wann Du als Verkäufer konkret Dein Geld bekommst, nachdem der Käufer bereits bestätigt hat, dass alles ok ist.
        Deine Verkäufer Historie / Reputation ist hier nicht mehr von Belang.
        Alles wird auf einmal in den diffusen Bereich von Algorithmen verschoben. Soll einem hier vielleicht sowas wie eine "Pseudogerechtigkeit" vorgegaukelt werden, mit der alles entschuldigt werden kann und dass man sich als Firma nicht mehr an seine (falschen) Webeversprechen gebunden fühlen muss?

        Ich finde das sind schon die schlimmen vorboten dessen, was uns noch blüht. Der Mensch entzieht sich der Verantwortung und schiebt alles auf Algorithmen. Ein ganz schön perfides falsches Spiel finde ich.
        Ende vom Lied, ich habe meinen €2000 Artikel aus der Auktion rausgenommen und über privat verkauft.

        Mal abgesehen davon .. Inland Verkäufe kosten bei eBay auf einmal nichts mehr. Seit wann hat eBay was zu verschenken? Ist doch klar, die lassen das Geld, dass eigentlich Dir als Verkäufer sofort zusteht, noch eine Weile auch ihrem Bankkonto stehen (bis zu einem Monat, gesteuert von den tollen Algorithmen) und die Zinserträge finanzieren das System.

        Sobald man in der telefonischen eBay hotline darauf die Sprache bringt, kommt wie aus der Pistole geschossen, dass das ja nicht so wäre. Ich wette, die sind alle vorgebrieft, dieses Thema hartnäckig zu verweigern.

        Du müsstest Power Verkäufer werden und regelmäßig verkaufen, um dem zu entgehen. Also finanziert und begünstigt dieses System zusätzlich auch noch die Power Verkläufer, die natürlich auch davon profitieren, für Inlandsverkäufe nichts zahlen zu müssen, im Gegensatz zu Dir als gelegentlichem Verkäufer aber ihr Geld sofort bekommen.

        Schöne neue Welt ..
      • Von tokenrider Freizeitschrauber(in)
        Was mich am meisten nerft ist, dass Microsoft insgesamt in eine Richtung bewegt, die mir nicht gefällt.
        Es gibt meines Erachtens wichtigeres zu lösen bzw zu fixen als eine KI Schnittstelle einzubauen.

        Zu KI habe ich inzwischen eh ein gespaltenes Verhältnis, weil die Qualität der Ergebnisse oft nicht stimmt.

        Dann gibt es ja noch diesen Effekt, der glaube ich als "ghosting" bezeichnet wird, dass die KI kreativ rät, wenn ihr die Daten fehlen. Falsche Ergebnisse führen nur leider auch zu falschen Schlussfolgerungen. Ich befürchte, dass durch eine solche KI-Schnittstelle eine gewisse KI-Gläubigkeit weiter befeuert wird plus des zusätzlichen Problems der "Datenabfluss" in die falsche Richtung.

        Ich möchte nicht in naher Zukunft von den Algorithmen einer KI abhängig sein, wenn es um Kundendienst oder Support oder andere Dinge des Lebens (nicht nur Service) geht.

        Wie das aussieht, wenn (noch) Menschen die Verantwortung an Algorithmen abgeben und Dir keine klaren / verbindlichen Auskünfte mehr geben können ist jetzt schon am besten bei eBay zu beobachten.

        eBay behält sich nämlich unverschämterweise vor, Dein Geld aufgrund von Algorithmen noch bis zu einem Montat (oder sogar noch darüber hinaus) einzubehalten, obwohl der Käufer bereits den Erhalt der Ware bestätigt hat und dass alles damit in Ordnung ist.

        In der Werbung steht das anders beschrieben, "Du bekämst als Verkäufer Dein Geld sofort innerhalb von 2 Werktagen" oder so ähnlich. Die Wahrheit, wie es wirklich abläuft erfährst Du erst durch Nachfragen in der Community oder im eBay Support. Dann tauchen auf einmal URLs mit Infos auf (das Kleingedruckte) das nicht so gut verlinkt ist und worin das nachzulesen ist, das konträr zu den Werbeaussagen steht, während Du den Verkauf tätigst.

        Das Problem: Du erhältst keine klare/verbindliche Auskunft mehr vom eBay Support per Telefon, wann Du als Verkäufer konkret Dein Geld bekommst, nachdem der Käufer bereits bestätigt hat, dass alles ok ist.
        Deine Verkäufer Historie / Reputation ist hier nicht mehr von Belang.
        Alles wird auf einmal in den diffusen Bereich von Algorithmen verschoben. Soll einem hier vielleicht sowas wie eine "Pseudogerechtigkeit" vorgegaukelt werden, mit der alles entschuldigt werden kann und dass man sich als Firma nicht mehr an seine (falschen) Webeversprechen gebunden fühlen muss?

        Ich finde das sind schon die schlimmen vorboten dessen, was uns noch blüht. Der Mensch entzieht sich der Verantwortung und schiebt alles auf Algorithmen. Ein ganz schön perfides falsches Spiel finde ich.
        Ende vom Lied, ich habe meinen €2000 Artikel aus der Auktion rausgenommen und über privat verkauft.

        Mal abgesehen davon .. Inland Verkäufe kosten bei eBay auf einmal nichts mehr. Seit wann hat eBay was zu verschenken? Ist doch klar, die lassen das Geld, dass eigentlich Dir als Verkäufer sofort zusteht, noch eine Weile auch ihrem Bankkonto stehen (bis zu einem Monat, gesteuert von den tollen Algorithmen) und die Zinserträge finanzieren das System.

        Sobald man in der telefonischen eBay hotline darauf die Sprache bringt, kommt wie aus der Pistole geschossen, dass das ja nicht so wäre. Ich wette, die sind alle vorgebrieft, dieses Thema hartnäckig zu verweigern.

        Du müsstest Power Verkäufer werden und regelmäßig verkaufen, um dem zu entgehen. Also finanziert und begünstigt dieses System zusätzlich auch noch die Power Verkläufer, die natürlich auch davon profitieren, für Inlandsverkäufe nichts zahlen zu müssen, im Gegensatz zu Dir als gelegentlichem Verkäufer aber ihr Geld sofort bekommen.

        Schöne neue Welt ..
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von bitsbytes
        Prima, ein neues Tool, um Anwenderdaten besser abgreifen zu können.
        Die eigene Intelligenz und googeln ist mir eindeutig lieber.
        Eigentlich ist das Thema Datenschutz für 90% der User leider nicht mehr relevant. Wer sich WhatsApp und Co instslliert braucht vor Windows keine Angst haben
      • Von BikeRider Volt-Modder(in)
        Ich fliege lieber selber und brauche keinen Copiloten.
      • Von tokenrider Freizeitschrauber(in)
        Prima, ein neues Tool, um Anwenderdaten besser abgreifen zu können.
        Die eigene Intelligenz und googeln ist mir eindeutig lieber.
      Direkt zum Diskussionsende
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