Windows 10: Microsoft streicht Update-Aufschub auf 35 Tage zusammen
Microsoft hat den Update-Aufschub unter Windows 10 auf 35 Tage zusammengestrichen. Das hat aber auch einen Hintergrund: Wer Updates aufschieben muss, befindet sich nach den neuen Update-Regularien ohnehin schon am Ende des laufenden Support-Zyklus und sollte so oder so handeln.
Microsoft hat einmal mehr die Update-Politik bei Windows 10 geändert. Bislang konnte man in der Pro-Version Feature-Updates 365 Tage aufgeschoben werden. Nun sind es nur noch 35 Tage. Das gilt ab Windows Build 2004. Microsoft hat die Änderung mittlerweile auch bestätigt. Damit ist die Pro-Version nun auf dem gleichen Niveau wie die deutlich verbreitetere Home-Version.
Microsoft erklärt das auch in einem Dokument, das sich an IT-Profis richtet. Dort heißt es, dass man die Einstellungen entfernt hat. Hintergrund ist, dass Microsoft Feature-Updates seit dem letzten Jahr ohnehin nur noch auf Geräten zwangsausspielt, die sich dem Support-Ende nähern. Um weitere Verwirrung zu vermeiden, wurde das Aufschubverhalten nun auf 35 Tage geändert. Dann aber befindet man sich in der Theorie ohnehin schon am hinteren Ende des Support-Zyklus und muss so oder so handeln.
Die Situation wird einmal mehr für erhitzte Gemüter sorgen, bei Profis, die ganze Netzwerke zu pflegen haben, wie auch bei Privatanwendern. Kommt man aber nun in die Lage, nur noch 35 Tage schieben zu können, hat man aber bereits rund ein Jahr lang das Problem vor sich hergeschoben, da Geräte immer nur zum oben schon erwähnten Support-Ende aktualisiert werden sollen. Für manche Unternehmen mag der Zeitraum dennoch problematisch sein, aber dann wird man ohnehin nicht drum herumkommen, eine Sonderlösung für solche Systeme zu finden.
Generell können Admins auch noch über die Gruppenrichtlinien eingreifen. Aber auch hier sind im Prinzip die Supportzyklen von Microsoft maßgebend und darüber hinaus muss man eigene Wege finden. Die Gruppenrichtlinien stehen aber nur in Pro- und Enterprise-Versionen von Windows 10 zur Verfügung.
Quelle: Microsoft


Ich schau derweil mit meinem unsupporteten Windows 7 noch weiter zu.
Die einzige nützliche Funktion wurde entfernt, dass man generell festlegen kann das xx Tage Sicherheitsupdates, Funktionsupdates verzögert werden.
Jetzt muss man erst einmal mitbekommen, dass ein neues Update/Upgrade ansteht, dann muss man manuell das ganze verzögern und es werden ALLE Updates pausiert ...
somit steigt die Anzahl der User die gleich das neue Update/Upgrade bekommen um ein Vielfaches = mehr Testkarnickel für Microsoft (ab und zu wird ja auch mal gerne der Datenschutz mitm Update vergessen bzw. zurückgesetzt)
Klar kompetente IT Administratoren in den Firmen blockieren die Updates generell aber was ist mit den normalo Usern ?
Kennt ihr noch den Song "Ups i did it again" ? Das ist Microsofts lieblingssong.
Dann installier doch was anderes. Bleibt doch jeden frei, was er/sie benutzt.
Es geht nicht darum, dass ein Windows Pro 35 Tage nach Erscheinen eines Updates upgedated werden muss, sondern 35 Tage nach Supportende der installierten Version. Bisher konnte man Windows 10 eben bis zu 365 Tage außerhalb des Support updaten.
Das ist ein riesiger Unterschied, da Frühjahrsversionen bis zu 24 Monate und Herbstversionen bis zu 30 Monate Support erhalten.
Wollte ich am WE mal testen.
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