Windows 10: Microsoft erinnert an Supportende für Version 21H1

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Windows 10: Microsoft erinnert an Supportende für Version 21H1 (1)
Quelle: Microsoft

In einem Blogpost hat Microsoft daran erinnert, dass Windows 10 Version 21H1 keine Updates mehr bekommt. Betroffene Anwender sollen stattdessen auf Version 21H2 oder 22H2 aktualisieren.

Seit Oktober 2021 gibt es Windows 11 als kostenloses Upgrade, doch auch der Vorgänger Windows 10 wird weiterhin mit Aktualisierungen versorgt. Bis zum Jahr 2025 wird es neue Patches für Windows 10 geben. Aktuell ist die Version 22H2, welche offiziell keine sichtbaren Neuerungen erhalten hat. Allerdings hält unter anderem die neue Druckerwarteschlange aus Windows 11 Einzug. Mit einem Blogpost erinnert Microsoft nun daran, dass die Version 21H1 von Windows 10 seit dieser Woche nicht mehr mit Sicherheitspatches versorgt wird. Lediglich zahlende Unternehmenskunden dürfen weiterhin Patches für Windows 10 Version 21H1 in Empfang nehmen. Betroffene Anwender wird empfohlen, auf eine neue Betriebssystemversion zu aktualisieren, etwa auf Windows 10 Version 22H2, um weiterhin Sicherheitspatches zu erhalten.

Keine Cortana-Verknüpfung mehr

Seit 2019 und Windows 10 Version 1909 bauen alle weiteren Funktions-Updates für Windows 10 auf dieser technischen Basis auf. So können alle Nutzer mit einer aktuellen Version von Windows 10 das Funktions-Update auf Version 21H2 oder 22H2 ohne Neuinstallation des Betriebssystems einspielen. Schließlich ändert sich an der zugrundeliegenden Technik nichts, es gibt lediglich ein paar wenige neue Funktionen.

Windows 10 Version 21H2 hat Support für den Wi-Fi-Verschlüsselungsstandard WPA3 H2E mitgebracht und ermöglicht im Windows Subsystem for Linux sowie unter Azure IoT Edge for Linux die Nutzung der Grafikkarte, damit man auch intensivere Aufgaben etwa rund um Machine Learning bewältigen kann. Zudem ist die Nutzer-Anmeldung ohne Passwort via Windows Hello explizit für Unternehmenskunden überarbeitet worden. Beim Nachfolger Windows 10 22H2 gibt es dagegen keine sichtbaren Veränderungen, die mit dem Betriebssystem zusammenhängen. Mit dem Patch KB5021233 schließt Microsoft unter Windows 10 jedoch einige Sicherheitslücken, zeigt das Suchfeld auf der Taskleiste auch an, wenn diese am oberen Bildschirmrand platziert ist und entfernt Cortana aus der Taskleiste. So verschwindet die digitale Assistentin immer mehr aus Microsoft-Produkten. Analog zu Amazons Alexa konnte auch Microsofts Sprachsteuerung keinen Beitrag zum Unternehmensumsatz leisten. Vielmehr kostet die Entwicklung der Systeme nur Geld, erwirtschaftet aber kein oder zu wenig Geld. So hat etwa die Alexa-Abteilung mehrere Milliarden US-Dollar Verlust zu verzeichnen.

Ebenfalls lesenswert: Windows 11: Bug im Task-Manager ist behoben

Sammlung zum Supportende von Windows 10 Version 21H1:

  • Microsoft erinnert daran, dass Anwender von Windows 10 Version 21H1 seit dieser Woche keine Sicherheitspatches mehr bekommen.
  • Betroffene Nutzer sollten auf Windows 10 Version 21H2 oder Version 22H2 aktualisieren, um weiterhin Patches zu bekommen. Seit 2019 und Windows 10 Version 1909 bauen alle weiteren Funktions-Updates für Windows 10 auf dieser technischen Basis auf.
  • Microsoft veröffentlicht lediglich neue Funktionen, etwa die Anzeige des Suchfelds auf der Taskleiste, wenn diese am oberen Bildschirmrand platziert ist.

Quelle: Microsoft

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von VeriteGolem BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Ben das Ding
        Wusste nicht, dass Alexa so ein Pleitegeier ist. Krass, mal eben Mrd. in den Sand setzen. So off-topic quasi. Ich gewöhne mich doch tatsächlich gerade an Siri. Gibt nix besseres jetzt in der Kälte kurz sagen, was man möchte, ohne die kalte Glasplatte eben bei Eiseskälte, in die (gezwungenermaßen) nackte Hand nehmen zu müssen und/oder als Krönung sogar gegen den Kopf zu drücken. Demnächst werden wir Alexa mit dem Sternenhimmelbeamer im Wohnzimmer koppeln. Ich reiß die Abteilung bei Amazon wieder raus. Gegen eine Gewinnbeteiligung, versteht sich.
        Siri funktioniert anders. Alexa war dazu gedacht das die Leute immer zu per Sprache ohne groß nachzudenken Dinge auf Amazon einkaufen. Siri ist ne klassische Datenkrake die alles vercheckt was du sagst, tust oder stöhnst.
      • Von VeriteGolem BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Ben das Ding
        Wusste nicht, dass Alexa so ein Pleitegeier ist. Krass, mal eben Mrd. in den Sand setzen. So off-topic quasi. Ich gewöhne mich doch tatsächlich gerade an Siri. Gibt nix besseres jetzt in der Kälte kurz sagen, was man möchte, ohne die kalte Glasplatte eben bei Eiseskälte, in die (gezwungenermaßen) nackte Hand nehmen zu müssen und/oder als Krönung sogar gegen den Kopf zu drücken. Demnächst werden wir Alexa mit dem Sternenhimmelbeamer im Wohnzimmer koppeln. Ich reiß die Abteilung bei Amazon wieder raus. Gegen eine Gewinnbeteiligung, versteht sich.
        Siri funktioniert anders. Alexa war dazu gedacht das die Leute immer zu per Sprache ohne groß nachzudenken Dinge auf Amazon einkaufen. Siri ist ne klassische Datenkrake die alles vercheckt was du sagst, tust oder stöhnst.
      • Von Ben das Ding Freizeitschrauber(in)
        Zitat

        Analog zu Amazons Alexa konnte auch Microsofts Sprachsteuerung keinen Beitrag zum Unternehmensumsatz leisten. Vielmehr kostet die Entwicklung der Systeme nur Geld, erwirtschaftet aber kein oder zu wenig Geld. So hat etwa die Alexa-Abteilung mehrere Milliarden US-Dollar Verlust zu verzeichnen.
        Wusste nicht, dass Alexa so ein Pleitegeier ist. Krass, mal eben Mrd. in den Sand setzen. So off-topic quasi. Ich gewöhne mich doch tatsächlich gerade an Siri. Gibt nix besseres jetzt in der Kälte kurz sagen, was man möchte, ohne die kalte Glasplatte eben bei Eiseskälte, in die (gezwungenermaßen) nackte Hand nehmen zu müssen und/oder als Krönung sogar gegen den Kopf zu drücken. Demnächst werden wir Alexa mit dem Sternenhimmelbeamer im Wohnzimmer koppeln. Ich reiß die Abteilung bei Amazon wieder raus. Gegen eine Gewinnbeteiligung, versteht sich.
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