Windows 10 20H2: Herbst-Update ist da und kann heruntergeladen werden
Das Herbst-Update für Windows 10 ist da und kann heruntergeladen werden. Große Neuerungen gibt es keine; Redmond konzentrierte sich auf Verbesserungen im Detail. Ärgerlich bleiben für manche Nutzer Inkompatibilitäten zu Hardware, die seit dem Update aus dem Frühjahr bestehen und für die es bislang keine neuen Treiber gibt.
Microsoft hat das Herbst-Update für Windows 10 veröffentlicht - auch bekannt als Windows 10 20H2 oder Build 19042.527. Wer es eilig hat, kann das Update manuell installieren. Die meisten Systeme werden zunächst nicht über Windows Update versorgt. Microsoft spricht hier nur von "ausgewählten Systemen", die versorgt werden sollen. Wer das Update manuell installiert, sollte aber zunächst die Kompatibilität mit der eigenen Hardware prüfen und davon ausgehen, dass in den kommenden Tagen noch Probleme auftauchen, die Microsoft erst patchen wird. Insbesondere bei der Kompatibilität sollten Nutzer auch zweimal hinschauen, da selbst das Update aus dem ersten Halbjahr 2020 noch nicht mit allen Geräten kompatibel ist. Die Problemzone sind häufig Treiber.
Die Wege zum manuellen Erfolg kennen die meisten Nutzer: Entweder versucht man es über Windows Update. Wenn der Download dort nicht angeboten wird, kann man das bestehende System über Windows Upgrade manuell umziehen. Wer eine saubere Neuinstallation will, kann auch das Media Creation Tool verwenden und sich ein Installationsmedium erstellen. Gerade Notebooks unterstützen auch oft eine ordentliche Neuinstallation über das zurücksetzen des Systems.
Gerade diejenigen Nutzer, die schon mit Windows 10 aus dem ersten Halbjahr 2020 unterwegs sind, sparen sich beim Upgrade viel Zeit. Die Umstellung auf das Update des zweiten Halbjahres ist aufgrund der Änderungen nicht so invasiv und damit schneller erledigt, als ein Update von Windows 10 1903 oder 1909. Das macht auch klar, dass es keine Fülle neue Features gibt, sondern vor allem Detailverbesserungen. Die finden sich unter anderem in nun einfacher zugänglichen Einstellungen oder im Ersatz des alten Edge-Browsers durch den neuen auf Chromium basierenden Surf-Kumpanen. Einige Nutzer dürften aber auch weiter davon enttäuscht sein, dass Microsoft die Benutzeroberfläche nicht intensiver vereinheitlicht. Noch immer schwirren Masken von Windows 7 umher oder ist das dunkle Design nicht vollständig umgesetzt. Dafür gibt es einmal mehr Anpassungen am Design für das Startmodul und die Taskleiste mit mehr Transparenzeffekten statt Kacheln. Wer ein 2-in-1-Gerät nutzt, kann nun zudem automatisch zwischen Tablet- und Desktop-Modus wechseln lassen. Die wichtigsten Änderungen lassen sich im Windows-Blog nachlesen.
Wer es nicht eilig hat, kann warten. Microsofts Update-Schema für Systeme sieht ein "Zwangs-Upgrade" für Privatanwender alle 18 Monate vor; bei Unternehmen sind es 30 Monate. Das sind schlichtweg die Supportzeiträume für die jeweiligen Ausbaustufen, womit nun zunächst die Windows-10-Versionen mit 1903 und älter in den Fokus rücken. Durch die nach wie vor bestehenden Kompatibilitätsprobleme könnte aber auch das ein langwieriger Prozess werden.

Bei mir wird dadurch kein einziger Treiber installiert ohne das ich das will!
Immer das gleiche...
Bei mir läuft seit Wochen die Build 19042.572 problemlos.
Wie auch davor immer, bei egal welchem neuen "insider"-build