Fractal Design Celsius S36: Test der wenig kompakten Kompaktwasserkühlung
Im Markt für Kompaktwasserkühlungen aufzufallen, ist keine leichte Aufgabe. Fractal Design legt bei seinem neuesten Spross nach eigener Aussage den Fokus auf Lautstärke, Design und Komfort, besonders auffällig ist auf den ersten Blick aber der Preis. Wir prüfen, was die Celsius S36 dafür bietet.
In diesem Artikel
50 Prozent mehr Leistung für 8 Prozent mehr Kosten? Als wir die unverbindlichen Preisempfehlungen zu Fractal Designs neuer Celsius-Serie das erste Mal gesehen haben, erschien das Modell S24 mit 2×120-mm-Radiator auf einmal deutlich weniger interessant. Normalerweise testet PC Games Hardware dieses auch als "240er" bekannte Format zwar bevorzugt, da es für eine reine CPU-Kühlung mehr als genug Leistungsreserven bietet, aber heute machen wir eine Ausnahme und bestellen die extra lange S36-Ausführung ins Testlabor.
Fractal Design Celsius S36: Die bedingt erweiterbare Sperrigwasserkühlung
Kompaktwasserkühlungen gelten als Zwischenschritt zwischen kleinen Luftkühlern und großen modularen, selbst zusammengestellten Wasserkühlungskreisläufen. Dass diese Einstufung veraltet ist, zeigt der Einsatz von 120-mm-Kompaktwasserkühlungen in Mini-PCs, in denen große Tower-Kühler keinen Platz finden würden, und die Verfügbarkeit von "kompakten" Lösungen mit 3×120-mm-Radiator, deren Dimensionen manch modulares Einsteigerkit in den Schatten stellen. Fractal Designs neues Topmodell Celsius S36 gehört klar zu letzterer Gruppe und ist insgesamt eher sperrig, aber weiterhin kompakter als ein modulare Wasserkühlung der gleichen Leistungsklasse, da auch bei der Celsius die Pumpe in den CPU-Kühler integriert wurde und somit keinen zusätzlichen Platz beansprucht.
Quelle: Fractal Design
Fractal Design Celsius: Die Anschlüsse am Radiator lassen sich lösen, G1/4-Zoll-Gewinde erlauben theoretisch eine Erweiterung des Systems
Ebenfalls typisch für Kompaktwasserkühlungen ist die Auslieferung mit vormontiertem und gefülltem Kreislauf. Dieses im englischen Sprachraum meist mit All-in-One (AiO) bezeichnete Konzept (nicht mit All-in-One-Computern nach Vorbild des iMacs zu verwechseln) nutzt zwar mit der Pumpe-Kühler-Einheit und dem Radiator weiterhin zwei Baugruppen, verbindet diese aber dauerhaft miteinander. Für den Anwender bedeutet das eine Handhabung ähnlich eines herkömmlichen Luftkühlers - er muss zwar zwei Bauteile im Rechner befestigen, sich aber über die Funktion des verbindenden Wasserkreislaufes keine Gedanken mehr machen. Umgekehrt lassen sich Kompaktwasserkühlungen normalerweise nicht erweitern, hier grenzt sich Fractal Design aber erstmals von den Mitbewerbern ab: Bei der Celsius sind die Schläuche nur mit der Pumpe-Kühler-Einheit dauerhaft verbunden. Am Radiator-Ende kann der Anwender die Anschlüsse dagegen herausschrauben und findet G1/4-Zoll-Gewinde vor, wie sie bei modularen Wasserkühlungen zum Standard gehören. Damit ist die Celsius prinzipiell und offiziell für Kreislauferweiterungen geeignet - einen zusätzlichen Ausgleichsbehälter zum erneuten Befüllen muss der geneigte Bastler aber selbst mitbringen.
Fractal Design Celsius S36: Design, Material, Raffinesse
Quelle: PC Games Hardware
Fractal Design Celsius: Der integrierte PWM-Lüfter-Hub wird durch ein unter dem Schlauch-Sleeve verstecktes Kabel versorgt und erspart die Verlegung einzelner Lüfterkabel im System. Bei der Celsius S36 reicht das Lüfterkabel aber nur auf der Vorderseite vom hintersten Lüfterplatz bis zum Hub.
Zwischen den Radiator-Anschlüssen, die zwecks leichterer Platzierung übrigens genauso um 360° drehbar sind wie ihre Gegenstücke an der Pumpe, findet sich die zweite Besonderheit der Celsius: Fractal Design hat einen PWM-Lüfter-Hub am Radiator montiert und dessen Verkabelung integriert. So muss nicht mehr für jeden Lüfter einzeln ein Kabel sauber zum Mainboard verlegt werden, sondern die Verkabelung kann komplett auf dem Radiator erfolgen. Die Zuleitung ist unsichtbar unter dem Sleeve einer der beiden Schläuche integriert, sodass die gesamte Kompaktwasserkühlung am Ende nur mit einem, an der Pumpe beginnenden Kabel am Mainboard angeschlossen wird. Die Konkurrenz hingegen quält Case-Modder zum Teil mit vier einzelnen Lüfterkabeln und/oder bis zu drei Anschlüssen an der Pumpe selbst.
Quelle: PC Games Hardware
Fractal Design Celsius: Der Wechsel auf Asetek als Hersteller bringt im Vergleich zur alten Kelvin-Reihe (links, von Alphacool) eine hochwertigere Optik trotz einfacherem Material.
Letztere beinhaltet das laut Fractal Design dritte Alleinstellungsmerkmal: Zwar kauft man die gesamte Celsius beim OEM-Hersteller Asetek ein, der über die Hälfte des Kompaktwasserkühlungs-Marktes beliefert. Fractal Design hat aber nicht nur eine besonders leise Pumpenvariante bestellt, sondern zusätzlich auch Dämmmaterial im Pumpengehäuse platzieren lassen. Der Radiator ist dagegen Asetek-Standardware, was verglichen mit Fractal Designs letzter Kompaktwasserkühlung Kelvin (PCGH-Test) aus dem Hause Alphacool einen entscheidenden Unterschied mit sich bringt, denn er besteht nicht mehr aus Kupfer, sondern bei der Celsius aus Aluminium. Die Kühlleistung des Gesamtsystems betrachten wir weiter unten, für den Nutzer vorteilhaft ist aber definitiv die jetzt durchgehend schwarze Lackierung der Lamellen. Alphacool hingegen lässt traditionell etwas rötliches Kupfer durchschimmern, was viele Nutzer zunächst an Rost erinnert. Tatsächlich sind Korrosionsprobleme in Wasserkühlungen eher beim Einsatz von Aluminium zu befürchten - nach etlichen Jahren Erfahrung mit Asetek-Produkten im Alltagseinsatz kann aber bestätigt werden, dass die Hersteller das Problem unter Kontrolle haben. Nur Bastler müssen bei einer Kreislauferweiterung an guten Korrosionsschutz denken.

Meinen 3770K habe ich damals für 30€ köpfen lassen und die TIM durch Flüssigmetal ersetzt. Das würde ich immer wieder tun. Ein besserer Kühler kostet auch mehr Geld und hat dann evtl auch noch mehr Lüfter (Lärm) und braucht mehr Platz.
Der Sensor ist 3-polig und benötigt einen kleinen Preamp.
Mit diesem kann man dann überall dran wo man möchte, da Line-Signal
Das geht sogar per Onboard-Soundkarte + kostenfreier Demoversion von ARTA,
Wie gesagt, den Bewertungsfilter, würde ich einfach raus lassen,
da sich hiermit keine absoluten, genauen Werte vergleichen lassen. Eigentlich nutzt man die A-Bewertung nurnoch beim Bewertungspegel (LAeq), bzw. für den TA Lärm.
Hat man nur ein einfaches Messgerät, empfiehlt es sich zumindest auf C samt langsamer Integrationszeit umzuschalten.
Anm.: Hat man ein Brummen im Raum oder System, kann man das natürlich auch gerne steil Hochpassen, was nicht unüblich ist,
als Anmerkung aber immer mit * unterhalb der Tabellen zu finden ist.
Messungen in kurzen Entfernungen können schon Sinn machen, da man hier dem Grundpegel aus dem Weg gehen kann,
bzw. "leiser" messen kann, oder auch den Raum besser ausblendet.
Sagen wir der Raum hat einen Grundgeräuschpegel von 30dB, der Lüfter hat 17dB /1m, also wie messen?
Lüfter: 100cm 17dB, 50cm = 23dB, 25cm = 29dB, 12,5cm = 35dB.
Somit muss man auf unter 25cm um den genauen Pegel zu ermitteln. Die anfangs krumm wirkende Zahl von 12,5cm
erweist dich dann als äußerst praktisch, da man nur 3x 6dB drauf rechnen muss um den Pegel auf 1m zu erhalten.
PS:
Fast alle Pegelangaben (nicht nur bei Lautsprechern) werden immer auf 1 Meter ermittelt bzw. skaliert. (Ne Software kann das idR. sogar fast von selbst skalieren).
Ist aber prinzipiell Wurscht, sofern man zum Vergleich alles identisch angibt/skaliert, was ihr ja macht.
In die Tabelle sollte dann aber z.B. "37 dBA / 0,5m". (In Klammern setzt man die Bewertung übrigens nicht)
oder in die erste Spalte "Schalldruckpegel auf 0,5m"
Gut, schreibt man's nicht bei, ist der Leser gezwungen den Text zu lesen, bis er's findet
Edit:
Damit man mal was zum Anschauen hat, habe ich mir in YT irgend ein Rauschen gesucht.
Gemittelter Verlauf, oberes Bild
Darunter sieht man die einfache Pegelbewertung mit Z (Linear. Blau) und A-Bewertung (Grün),
der Pegelunterschied beträgt hier ganze 6dB.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Haben wir jetzt einen Lüfter, welcher den Buckel im Bereich 300Hz hat anstatt um die 50Hz,
würde dieser nicht mit 108, sondern mit rund 112dB angegeben werden.
Kurzum, mit A-Bewertung fällt der Pegel in diesem Fall um 6dB zu niedrig aus, was schon knapp einer Halbierung des empfundenen Lautstärkepegels entspricht.
Die Bewertungsfilter sind für Vergleiche völlig sinnlos und dienen nur für Beurteilungspegel, z.B. im Bereich TA-Lärm/ Immission und Schutz.
Und egal, ob dB, Phon oder Sone, ein Problem an der ganzen Sache ist, dass entweder die Peaks gewertet werden, oder der Pegel über die Zeit gemittelt wird,
wobei hier die Peaks aber ebenfalls mit einspielen.
Damit man das obere Diagramm noch mal in Sone sieht:
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Im Diagramm gibt man hier keine Frequenz an, sondern Bark.
1 Bark entspricht 100Hz, anfangs erhöht sich der wert Linear mit der Frequenz, später (blöderweise) logarithmisch.
Also auch wieder Blöd -> Tabelle zur Hand nehmen, oder mühselig umrechnen.
Also wie bei Sone, ist Bark wieder eine durch Versuche ermittelte psychoakustische Größe und entspricht hier der empfundenen Tonhöhe und nicht direkt der Frequenz.
Verdopplung vom Bark-Wert = Der Ton wird doppelt so hoch wahrgenommen.
Normalerweise müsste man eine Messung (Siehe Bild, obiges Diagramm) machen und den Durchschnittspegel selbst ermitteln,
aber eben auf die Peaks verweisen. Das wäre hier aber zu viel des Guten
Damit man weiß, was ich mit Letzterem meine, verweise ich mal auf einen Artikel von mir,
der das denke ich anhand eines Lautsprecher gut vermittelt.
Pegel-, Dezibel- und Leistungsangaben - Erklarung | Jobst-Audio - Tontechnik
(Einfach bis zum ersten Bild scrollen und anschauen.)
Das Schalldruckpegel als auch Lautheit in der Tabelle sind finde ich super, um so mehr Werte, um so besser. Nur der Bewertungsfilter muss raus.
Da hat sich wirklich wer Gedanken gemacht
Fassen wir mal zusammen:
- "-pegel" in Artikel und in der seit fast drei Jahren gebrauchten Maske ergänzt
- Die Messentfernung beträgt 50 cm. Das steht auch über dem Benchmark, die Testtabelle dient lediglich als Zusammenfassung ohne Erläuterung des Testsystems – zum Beispiel für Temperaturmessungen würde das an dieser Stelle schlicht den Platz sprengen.
- Die Messeentfernung gilt einheitlich für alle PCGH-Tests, da muss man gar nichts im Kopf rechnen
- Messungen in 10 cm Entfernung oder allgemein allem, was sogar unter einer Objektbreite liegt, finde ich persönlich übrigens genauso nutzlos, wie Messungen ohne Entfernungsangabe.
- Sone und dB(A) werden getrennt gemessen, allerdings mit dem gleichen Gerät und im gleichen Aufbau. Ich schalte zwischen beiden Messarten hin und her.
- Für PCGH-Wertungen ist allein Sone entscheident, eben gerade weil es die menschliche Wahrnehmung etwas besser wiederspiegelt und weil es Personen, die nicht an dB-Angaben gewöhnt sind (also der Mehrheit unserer Leser) leichter fällt, Angaben auf einer linearen Skala zu vergleichen.
- Die dB(A)-Angaben dienen nur als Zusatzinformation für Personen, die nicht mit dem PCGH-Messverfahren vertraut sind und greifen dafür auf das beliebteste Gewichtungsverfahren zurück. Daran plane ich auch nichts zu ändern.
- Eine faire Benotung von Schalldruckmessungen bei wechselnden Frequenzen ist nicht möglich. Ebensowenig ist es praktikabel, die Wertung auf einen subjektiven Höreindruck aufzubauen. Besonders auffällige Charakteristiken spreche ich bei Bedarf an, aber für das Wertungssytem ist Sone immer noch die beste Grundlage. Das größte Problem bei Lüftern und Pumpen sind heutzutage ohnehin zyklische Geräuschmuster, nicht bestimmte Frequenzen. Darin unterscheiden sich Lüfter kaum und auch pfeifende Pumpen sind selten geworden.
- Über Beschleunigungssensoren habe ich auch schon nachgedacht, aber bislang ist mir keine sinnvolle Auswertung der Informationen eingefallen. Die Auswirkungen in der Praxis hängen ja nicht nur von der Intensität, sondern auch der Frequenz ab – und vom Resonanzverhalten von Gehäuse und Mainboard. Deswegen gebe ich auch Messwerte auf dem Beispielboard nie in Tabellenform an und berücksichtige sie auch in der Wertung nicht, sondern nenne sie nur als Zusatzinfo um das 0,1-Sone-und-kleiner Feld zu differenzieren. Der genannte Sensor hat übrigens nicht einmal einen passenden Stecker für unser NC-1
Als jemand, der sich für das Thema Lärmpegel am Rechner interessiert - aber selbst nur einen Bruchteil der von dir beschriebenen Dinge ad hoc einordnen kann - klingen deine Ausführen sehr logisch und gut.
Bin gespannt was die Redaktion dazu sagt.
Für mich wäre eine hochwertige Auswertung des Themas Geräuschpegel von Komponenten definitiv ein weiterer Grund, mich bei Kaufentscheidungen stark an euren Tests zu orientieren
Vielen Dank für den Test.
Ich hätte noch 2 Wünsche, eine Korrektur und einen Vorschlag. Danach eine Frage samt etwas Fachgemecker
+ In die Tabelle, Spalte Schalldruck(Pegel) bitte den Abstand mit angeben (wichtig!). (Da pro Entfernungsverdopplung -6dB)**
+ Bitte ohne Bewertungsfilter messen (300Hz ist mit A-Bewertung ganze 10dB leiser als 1kHz, 100Hz sogar schon ganze 20dB. Zwischen -6dB bis -10dB empfinden wir subjektiv als halb so laut)****
- Schalldruck wird in Pascal angegeben, es sollte Schalldruckpegel (SPL bzw. dBSPL) heißen.
(Man könnte es auch mit Schallpegel abkürzen, aber das ist eher inoffiziell und kann sowohl für Schalldruckpegel als auch Schallintensitätspegel stehen)
• Wie wäre es künftig Pumpen und ggf. auch Lüfter mit einem Vibrationssensor zu messen?
Diesen kann man einfach anstatt Mikrofon anklemmen und kostet nur ein paar Euro.
Ergebnisse mit sowas sind idR. ziemlich aufschlussreich, vor allem falls man nicht sauber in Tiefen Bereichen messen kann.
**
Ein Auszug von Herrn Sengpiel:
"Wenn bei einer Schallpegelmessung der Abstand zur Schallquelle nicht angegeben ist, dann ist das Messergebnis absolut sinnlos"
Auch wenn die Entfernung irgendwo im Text versteckt ist, sollte das definitiv mit in die Tabelle, bzw. bei alle Pegelangaben
****
Beispiel:
Ein Gerät macht bei 300Hz 100dB, das andere macht hier 90dB. Ab 1kHz erreichen beide Geräte 90dB
In dBA würden beide Geräte mit 90dB in der Tabelle stehen, obwohl das eine mehr als Doppelt, evtl. sogar subjektiv vier mal lauter bei 300Hz ist
und ohne Bewertungsfilter somit mit 100dB in der Tabelle stehen würde.
Den einen stören die 300Hz wie Harrie, den anderen nicht.... Sone ebenfalls nicht
Frage:
Habt ihr Sone und SPL separat ermittelt?
Ich mag Sone immer noch nicht wirklich, da man es nicht in dB und schon gar nicht in dBA umrechnen kann (maximal nur ganz grob schätzen), sondern nur in Phon,
ebenfalls kann man hier nicht easy auf andere Entfernungen umrechnen.
Nur ein einzelner Sinusston von 1 kHz gemessen in Phon ist der Angabe in dB-SPL gleichzusetzen.
Lautheit (Sone) ist eine persönliche subjektiv empfundene Eigenschaft des Schalls - im Gegensatz zum Schalldruckpegel SPL in Dezibel, der dagegen objektiv und direkt messbar ist.
Die Lautheit gibt an, wie laut Schall rein subjektiv empfunden wird. Sie ist also eine psychoakustische Empfindungsgröße mit großer Toleranz und keine wirkliche Messgröße. Es gibt keine Umrechnungsformel.
Die persönlichen subjektiven Empfindungen der Lautstärke und der Lautheit beim Lärmempfinden entziehen sich als psychoakustische Werte einfacher physikalischer Messung.
dBA ist ein Filter für grob vereinfachte Bewertung der Lautstärke.
Wenn ihr schon Angaben in Sone und SPL macht, dann sollte man den Bewertungsfilter weglassen, denn das wäre quasi doppelt gemoppelt
(Zudem nicht aussagekräftig unterhalb 1kHz und oberhalb 9kHz)
Anm.:
Bevor die Frage aufkommt "Wie würdest du das denn richtig machen?"
Messung in dB(SPL) ohne Bewertungsfilter mit Angabe des Messabstandes.
Ebenfalls würde ich die 1-3 Peak-Frequenzen mit angeben. (Das kann man auch wunderbar Screenshotten und mit anderen vergleichen)
Im Text dann, wie das Geräusch subjektiv empfunden wird.
Die Pumpe würde ich genau so messen, jedoch mit ganz geringem Abstand (Grundpegel) und noch mal mit großem Abstand auf Referenzmainboard/Aufbau (Vibration/Mitschwingen)
Für gescheite Vergleiche, einfach nur ein Beschleunigungsaufnehmer (Vibrationsmesser) anstatt Mikrofon angeklebt. (Hier muss man net mal was in der Software umstellen)
Bevor ihr euch krumm sucht:
Der ACH-01 von Measurement Specialties ist ein preiswerter universell einsetzbarer Beschleunigungssensor mit Polymerfolie, der inkl. Kabel + Stecker net mal 8g wiegt.
Allerdings benötigt das Ding einen kleinen Vorverstärker, den man für 5€ in 60 Minuten gebaut hat. (Tipp bei Störungen: dünne Kupferfolie drum wickeln.)
Schluss:
Hebt euch von anderen Magazinen ab und macht das (oft sehr wichtige) Thema "Lautstärke/Silent" korrekt und vergleichbar.
Tipp: Einheitliche Messabstände wählen, welche einfach im Kopf umzurechnen sind, zB. 12,5cm, 25cm, 50cm, 1m (Bsp.: 100dB, 94dB, 88dB, 82dB)
Was nützt es dem Leser, wenn ihr auf 10cm messt, er aber den Pegel auf 1m wissen möchte, da sein PC so weit weg steht. -> Hinweis im Text auf -6dB pro Verdopplung.