PCGH-History: Wasserkühlung - Ein Rückblick
Wasserkühlungen sind heutzutage allgegenwärtig: Prozessoren, Grafikkarten, Mainboard-Chipsätze und sogar Arbeitsspeicher und Festplatten können so gekühlt werden. Doch wie sah der Markt vor einigen Jahren aus? PCGH wagt einen Blick zurück.
Die Anfänge
Wasserkühlung für Heim-PCs war nicht immer nötig: Der Intel Pentium 200 konnte noch ohne größeren Aufwand mit Luft gekühlt werden - 15 Watt maximaler Abwärme sind weniger als heutige Notebook-Chips erreichen.
Mit dem Pentium 3 und dem AMD Athlon war diese Ära jedoch zu Ende: die Prozessoren wurden immer schneller, die Luftkühlungen immer aufwendiger. 60-Millimeter-Lüfter wie ein Delta Black Label verursachten eine Lärmbelastung, die ein Arbeiten am PC unangenehm werden ließen - die Wasserkühlung würde salonfähig.
Innovatek Rev.3 (Bild: OC-Card.de)
Betrachtet man Kühler, die um 2001 herum gefertigt wurden, fällt auf, dass die Verarbeitungsqualität noch nicht heutige Standards erreicht hatte: in den Bodenplatten konnte man sich nicht spiegeln, zum Teil waren die Kühler in Handarbeit zusammengebaut und gefräst. Einer der Vorreiter in Sachen Wasserkühlung: Innovatek, die mit dem "Rev.3" einen der beliebtesten Wasserkühler überhaupt im Programm hatten (und haben).
Die frühen Anbieter
Aquacomputer Cuplex (Bild: Aquacomputer.de)
Neben Innovatek gab es auch 2001 schon verschiedene andere Hersteller, die professionelle Wasserkühlung gebaut haben. Ein Anbieter, der bis heute am Markt ist: Aqua Computer aus Berlin, die 2001 den ersten Cuplex-Kühler ("Cuplex" steht für die Kombination aus "Kupfer" und "Plexiglas") entworfen haben. Hier hat man sich mittlerweile auf Düsenkühler spezialisiert, die im Gegensatz zu den Innovatek-Modellen einen höheren Strömungswiderstand aufweisen.
Eheim 1046 (Bild: Caseking.de)
Ebenfalls beliebt bei Wasserkühlungsfreunden der ersten Stunde: Eheim-Pumpen, die eigentlich für Aquarien gedacht waren. Die 1046 war der Einstieg, wer mehr Leistung wollte griff zur 1048 oder zur 1250. Vorteil dieser Pumpen: als Tauchpumpen konnte man sie einfach in ein Wasserbad setzen, um den Kreislauf zu befüllen. Bis 2003 musste ein 220-Volt-Kabel in den Rechner verlegt werden, im Februar 2003 kam die erste Eheim-12V-Pumpe auf den Markt, die direkt an das Netzteil angeschlossen werden konnte. Erst 2005 stellte Laing die heute beliebte DDC vor.
Direkte Wasserkühlung
Ein Ansatz, der aus der Zeit stammt, als Prozessoren noch keine Heatspreader hatten: On-Die-Wasserkühlung. Dabei wurde das Wasser direkt über den Prozessorkern geleitet - eine heikle Geschichte, da zum Einen für Dichtheit gesorgt werden musste, zum anderen ein Pumpenausfall und damit das Ausbleiben der Wasserströmung eine sichere CPU-Überhitzung bedeutete - es gab keinen Kühlkörper, der die Wärme kurzfristig aufnehmen konnte.
Entwicklungen
Seit der Anfangszeit in den Jahren 2001/2002 hat sich der Markt deutlich weiterentwickelt - Wasserkühlungen sind massentauglich geworden. Heute gibt es Komplett-PCs, die ab Werk mit einer Wasserkühlung ausgerüstet werden, fertige Kits, die sich einfach montieren lassen und externe Lösungen, die neben den Rechner gestellt werden.
Wie haben Sie die ersten Wasserkühlungen erlebt? Ist Wasser für Sie eine Kühlungsalternative? Wo sehen Sie die Wasserkühlungen in fünf Jahren? Sagen Sie uns Ihre Meinung in den Kommentaren.


Quasi eine unendlich Geschichte mit dieser Wa-Kü. Die Erfahrung war klasse, für die Zukunft fehlt aber einfach die Zeit zum basteln.
Das ist der beste Grund warum man keine Wasserkühlung kaufen sollte: ANGST
Der Brüller schlechthin. Aber wenn man es nicht möchte, bekommt man es auch nicht hin.
Ich hatte gute 2 Jahre eine Wasserkühlung und habe die Stille immer genossen. Die Temperaturen sind auch super, besonders im Sommer. Für Übertakter wirklich empfehlenswert. Auch für Standard user ohne große Ansprüche ist das sinnvoll da man das System passiv betreiben kann.
Ich habe bei meinem aktuellen System die Wasserkühlung herausgenommen. Keine Zeit mehr für Bastelarbeiten und die Mobilität ist nicht wirklich gegeben. Es sei denn, man verstaut schön alles in einem kleinen Midi-Tower.
Ach ja, und die Kosten steigen natürlich unendlich in die Höhe. Man kann immer was "verbessern"
Yes, Another Car Radiator Thread....Major 56K Warning! - XtremeSystems Forums
Der ist schon
Ist Dein gutes Recht. Wetten der Verfasser dieses Threads sieht das vollständig und komplett anders?
http://www.xtremesystems....
Hm, mir kommt so ein Zeug nicht in die Kiste.
-zu teuer
-kompliziert
-Angst
-Platz
Solange man CPUs vom Kaliber E8400 noch mit nem Billig-Luft-Kühler auf dauerhaft stabile 4GHz prügeln kann, ohne das die Temperaturen und die Lautstärke ausufern, sehe ich da auch keinen wirklichen Sinn drin.
Bei Grafikkarten scheint mir das schon gerechtfertigter zu sein, zumal die Referenzkühler statt besser, eher schlechter werden.
Für Extrem-Übertakter sicher ein interessantes "Spielzeug" für nen "normal"-geOCten Spielerechner rausgeworfenes Geld.
Das gibt sicher Ärger, ist aber meine Meinung.
Interessant finde ich das Zeug aber auch, falls jemand rummeckert:
Wenns Dich nicht interessiert, einfach mal...............!
Wie haben Sie die ersten Wasserkühlungen erlebt?
also die frage is ja wohl der brecher "G" mich haben alle möglichen leute nur noch dämmlich, unwissend und total erstaunt folgendes gefragt: "Was ist das da?"
-das ist eine wakü.
-eine was????
....
anno 2000 waren die ersten komponenten für wakü nicht nur selten, unbekannt etc, sondern auch recht teuer. mein erster kühler war ne art selbstgebauter kuplex und der radiator bestand aus in zwei passend zum rohrdurchmesser durchgebohrten aluwinkeln wobei glaub 8 30cm lange und 15mm dicke kupferrohrerohre über kupferwinkel und T stücke verbunden, die mal durchlässig und mal zu waren, zusammengelötet waren. als lamellen diente einfachshalber rundherumgewickelterkupferdraht. als AGB funktionierte en ausgefräster alublock, was wohl en fehler war. kupfer und alu in nem wasserkreislauf kommen nicht gut "G" es hat aber tieriesch gut gekühlt.
und die eheim pumpen sind wirklich gut. meine 1046 lebt bis heute
hmm falls die systeme net mal eficienter werden, könnte man in zukunft für idle ne wakü mit radi verwenden und für load nen kleinen und leisen kompressor hinzuschalten lassen. werden aber sicherlich heute schon einige leute verbaut haben.
und zustimm: man könnte draus en special in nem heft machen. dafür könnte man ein paar bilder der ersten selbstgebauten waküs verwenden. dafür würd ich doch mal nur zu gern paar bilder meiner selbstbauten machen, damit sich auch noch heute irgendwelche leute fragen können "was ist das da?" "G"
wakü4eva