Wasserkühlung: Einfluss von Anschraubwinkeln auf Durchflusswiderstand? Test im PCGHX-Forum
Wer eine Wasserkühlung in einem PC-Gehäuse verbaut, der kommt kaum um die Nutzung von Adaptern herum, um enge Biegungen zu realisieren. Das Community-Mitglied Duke711 hat Tests durchgeführt, die aufzeigen, welchen Einfluss 90°-Anschraubwinkelstücke auf den Wasserdruck haben. Dazu präsentiert der PC-Schrauber mehrere Screenshots aus einer Strömungssimulation.
In seinen Tests bezieht sich Duke711 auf einen 90°-G1/4-Adapter für 8/11-mm-Schläuche. Das Community-Mitglied hat in einem Test den Kreislauf geöffnet und dann mittels Stoppuhr und Feinwaage über einen Füllzylinder den Volumenstrom ermittelt. Außerdem hat der Wasserkühlungsnutzer im geschlossenen Kreislauf den Druckverlust vor und nach der Pumpe ermittelt. Insgesamt wurden 12 Winkelstücke über 13 biegungsfreie Rohre miteinander verbunden, deren Druckverlust sich leicht ermitteln und somit herausrechnen lässt.
Für präzise Daten hat das Community-Mitglied eine Simulation durchgeführt. Die Screenshots zeigen, dass das Wasser an der Innenkante des 90°-Adapters stark beschleunigt wird, der Wasserdruck hingegen an der Außenkante deutlich ansteigt und generell vor der 90°-Biegung wesentlich höher ist. Die simulierten Werte simmen laut Duke711 ziemlich gut mit den selbst gemessenen Ergebnissen überein. Falls Sie eine Wasserkühlung nutzen oder sich einfach nur so für das Thema interessieren, lohnt sich ein Blick in das PC-Games-Hardware-Extreme-Forum bestimmt: Durchflusswiderstand von G1/4 Anschraubwinkel 90° 8/11 mm

In meinem System (sieh Bild unten) sind 19 Stück 90° 11/8er Winkel verbaut und mit der D5 auf Stufe 2 erreiche ich einen Durchfluss von 51 L/h.
Ergo alles halb so wild, keine Panik auf der Titanic.
http://extreme.pcgameshardware.de/attachment.php?attachmentid=983357&d=1514721121
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Zetawerte von Rohrbogen
Der ganze Look, die Schriftart, die Farbpalette, die Standardnamen für die Visualisierungen... ich bin mir ziemlich sicher.
Ich weiß, der Name "Ansys" ist etwas missverständlich. Was du damals benutzt hast war wahrscheinlich Ansys "classic". Das wird tatsächlich auch heute noch genutzt. Wenn heute aber von "Ansys" geredet wird gehören dazu meist alle Programme die sie in ihrer "Workbench" zusammengefasst haben. Ansys hat in den letzten Jahren massiv Simulationssoftware eingekauft um ihr Portfolio zu erweitern. Dazu gehören eben auch die CFD-Solver Fluent und CFX.
Auf jeden Fall mal eine sehr interessante Simulation