AMD Vega: Illustrativer Die-Shot und erste technische Daten von der WWDC
AMD hat die Entwicklerkonferenz WWDC genutzt, um die Radeon Pro 500 Serie für Macs vorzustellen. Die basiert auf Vega und deshalb wird es jetzt spannend, denn so kamen einige Details zur Technik ans Tageslicht sowie ein illustrativer Die-Shot.
Wer hätte gedacht, dass auf der Apple-Entwicklerkonferenz WWDC interessante Informationen für PC-Spieler auftauchen? Wahrscheinlich die wenigsten, aber AMD nutzte die WWDC, um die Radeon Pro Series 500 vorzustellen und die basiert auf Vega. Folglich gab es technische Details zum Chip und einen illustrativen Die-Shot. Wir überspringen daher gleich die Teraflops und kommen zu den Chip-Details.
Den Die-Shot finden Sie rechts im Bild, er zeigt den VEGA 10 ASIC. Gut zu erkennen ist das Multi-Chip-Modul mit den beiden HBM2-Stacks am unteren Bildrand. Vom Bild lässt sich ableiten, dass AMD auf acht Shader Engines setzt, die jeweils 8 Compute Units umfassen. Das ist ein anders Setup als noch bei Fiji, wo 4 Shader Engines 16 Computes Units umfassten. In der Praxis bedeutet das, dass jede Einheit nun ihren eigenen Geometrie-Prozessor und Rasterizer hat. Sollte das Marketing nicht geschummelt haben, lässt sich weiterhin von 32 Render-Backends und 128 Rasteroperatoren schließen.
Quelle: AMD
AMD Vega: Illustrativer Die-Shot und erste technische Daten von der WWDC (2)
Das Topmodell hat 64 Next Compute Units, wie sie Apple nennt, das etwas kleinere Modell 56 Next Compute Units. Oder anders gesagt: Der Maximalausbau liegt bei 4.096 Shadern, das kleinere hat 3.584 Shader. Aufgrund der angegebenen Teraflops bei FP32-berechnungen lässt sich schließen, dass die große GPU um 1.350 MHz taktet, die kleinere um 1.550 MHz. Ob es letztlich so ist, bleibt aber ungewiss. Belastbar ist dagegen die Information, dass je nach Modell 16 GiByte und 8 GiByte HBM2-Speicher vorhanden sind, die an einem 2.048 Bit breiten Interface hängen. Durch die Speicherbandbreite lässt sich auf den Takt des HBM2-Speichers schließen, der mit um 800 MHz beim kleinen Modell und um 930 MHz beim großen Modell laufen muss.
Die beiden Karten sind zwar im professionellen Bereich anzusiedeln, aber anhand der Daten kann man darauf schließen, wo die Reise für die Consumer-Karten hingeht, die auf der Siggraph vorgestellt werden sollen.

Radeon™ Vega Frontier Edition: Empowering the New Generation of Data Scientists, Visualization Professionals, and Digital Pioneers
Schaut man sich Nvidia an haben die um 60% bei der 980TI zugelegt und die 1080TI wurde daraus. Ich denke schon das RX Vega mit der 1080TI mithalten wird denn laut den Angaben oben ist das sehr gut möglich. Der Nachteil für AMD ist das sie eben so spät RX Vega bringen. Die 980TI und Fury X kamen ungefähr gleich und jetzt hinkt AMD 4 Monate hinterher und von Vega 11 keine Spur in Sicht. Geht man auch auf die Infos der Costum-Hersteller von der Computex ein sollen Costum-Modelle der RX Vega erst später folgen also ca August- September, siehe Fury X und RX 480. Nimmt man jetzt noch die Infos von Nvidia das die ihre Tesla im dritten Quartal veröffentlichen hinkt AMD umso mehr hinterher. Folglich werden die Gaming-Karten von Volta bestimmt spätestens im 2. Quartal 2018 folgen. Da wird vielleicht Vega 11 kommen in dieser Zeit.
Ich verstehe auch diese Geheimhaltung von AMD nicht über Preise, Termine, Shader, Taktzahl nicht so ganz weil Nvidia hat seine Pascal-Generation komplett draußen und das Setzen auf HBM, einen Speicher der teuer ist und kaum Verfügba,r war auch keine gute Wahl. Seit 2 Jahren keine high-End von AMD, kein Wunder das manche dann zur 1070/1080 greifen und ich finde Herrn Koduri nicht gut für die Radeon Group!
Zitat von dir dein letzter Post:
Bei 1,6 GHZ bei Vega ( werden wohl sicher wieder bis an die Kotzgrenze gehen müssen ) wird die TDP eher bei 350 Watt + liegen.
Und Vega wird nicht günstig werden, das hat man an der Fury X und Nano schon gesehen