PCGH-Community gefragt: Welche Hardware war Ihr größter Fehlkauf?
Nicht jede Hardware-Anschaffung hält, was Tests, Werbung oder eigene Erwartungen versprechen. Die PCGH-Redaktion sammelt Fehlkäufe - und fragt nach den Erfahrungen der Community.
Hardware-Käufe sind nicht immer rational. Manchmal klingt ein Upgrade auf dem Papier sinnvoll, im Alltag bleibt aber wenig von dem erhofften Fortschritt übrig. Manchmal ist ein Produkt technisch gar nicht schlecht, passt aber eigentlich nicht zum eigenen Nutzungsverhalten. Und manchmal weiß man eigentlich beim zweiten Kauf, dass man besser etwas anderes nehmen sollte.
Auch in der PCGH-Redaktion gibt es einige Hardware-Anschaffungen, die nicht in bester Erinnerung geblieben sind. Raff nennt etwa die Geforce FX 5900 als seinen wohl größten Fehlkauf. Von einer stark übertakteten Geforce Ti 4200 mit 64 MiByte kommend, habe die Karte wie ein starkes Upgrade gewirkt. In der Praxis sei die CineFX-Architektur aber gerade bei aufwendigeren Pixelshadern zu langsam gewesen. Wenige Wochen später sei die Karte wieder ersetzt worden - durch eine Radeon 9800 Pro, mit der Raff dann sehr zufrieden war.
Phil erinnert sich dagegen an ein Crossfire-Setup mit zwei Radeon-HD-5870-Grafikkarten. Die erste Karte sei noch eine gute Investition gewesen, die zweite dagegen nicht. Mikroruckler, Kompatibilitätsprobleme, hoher Bastelaufwand, viel Abwärme und eine hohe Leistungsaufnahme hätten das Gespann unattraktiv gemacht. Dazu kam der damals oft unterschätzte Punkt, dass sich der Videospeicher bei SLI und Crossfire nicht einfach addierte, sondern für beide Karten gespiegelt werden musste.
Torsten nennt ein Lautsprechersystem, das mit gutem Klang, Surround und einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis beworben worden sei. In der Praxis habe das Teac-System aber nicht einmal echtes Mehrkanal-Audio geboten; Dolby Pro Logic soll in Spielen kein brauchbarer Ersatz gewesen sein. Nach wenigen Monaten sei deshalb ein weiteres Lautsprecherset von Creative gefolgt.
Stöwer verweist auf zwei Peripherie-Fehlkäufe: einen Logitech-Trackball als Mausersatz und ein frühes Mauspad aus Glas. Der Trackball sei ihm als gutes Eingabegerät für Shooter empfohlen worden, habe sich im Alltag aber nicht einmal auf dem Desktop sinnvoll nutzen lassen. Das Glas-Mauspad sei mit rund 80 Euro teuer gewesen und im Sommer zwar angenehm kühl, habe Mausbewegungen aber spürbar gebremst.
Es ist also festzuhalten, dass Fehlkäufe bei Hardware auch den Hardware-Redakteuren passieren können. Mal liegt es an zu hohen Erwartungen, mal an schlecht eingeschätzten Anforderungen, mal an fragwürdigen Empfehlungen oder schlicht an der Hoffnung, dass ein eigentlich bekanntes Problem beim nächsten Mal nicht erneut auftritt.
Genau deshalb soll diesmal die PCGH-Community zu Wort kommen. Welche Hardware- oder Peripherie-Anschaffung hat sich bei Ihnen rückblickend als Fehlkauf herausgestellt? Gerne auch mit Begründung, warum sich das Produkt ursprünglich als attraktiv dargestellt hat, dann aber später als Fehlkauf galt.
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Aber ich glaube es war damals ein Mushkin BH-5 RAM-Kit… sehr geil aber sehr teuer für naja bisschen bessere Zahlen 😆
In jüngerer Zeit war es ein Ryzen 3950X mit 64 gb RAM. Irgendwie dachte ich, dass sich in dem Bereich in nächster Zeit mehr tut und ich so erstmal Leistungsreserven hätte, das hat sich dann aber nicht bestätigt. Heute reicht mir daher ein flotter Achtkerner.
Zum Anderen die Geforce 8600 ( bin mir nicht mehr sicher, aber es müsste eine GT gewesen sein), die es damals nicht mal schaffte, Gears of War 1 auf dem PC flüssig darzustellen.
Hab die Karte nie wirklich gehört. Kein Spulenfiepen nichts.