The Witcher 3 wird 11 Jahre alt: Kein Geburtstagsgeschenk von CD Projekt Red
Wer gehofft hat, dass heute die Zukunft von The Witcher 3 aufgelöst wird, dürfte enttäuscht sein. CD Projekt feiert zwar den 11. Geburtstag von Wild Hunt, verrät aber nichts zum kolportierten dritten DLC.
Schon seit fast einem Jahr geistert die Theorie herum, dass CD Projekt Red noch nicht mit The Witcher 3 abgeschlossen hat. Optimisten hatten auf Neuigkeiten rund um den 11. Geburtstag gehofft.
The Witcher 3 wird elf Jahre alt
Bisher haben sich diese Hoffnungen allerdings nicht erfüllt. Auf den diversen X-Accounts von The Witcher selbst und bekannten CDPR-Mitarbeitern liest man zwar brav gut gemachte Geburtstagswünsche - eine echte Neuigkeit vermisst man aber. Bei CDPR selbst heißt es beispielsweise: "11 Jahre lang gegen Monster kämpfen, Schlachtfelder durchqueren, mit eiserner Willenskraft voranschreiten - der Weg eines Hexers ist niemals einfach. Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum von The Witcher 3: Wild Hunt".
Marcin Momot, Global Community and Social Media Director bei CDPR, veröffentlicht Geralt in James-Bond-Manier und fügt hinzu: "Alles Gute zum 11. Geburtstag an The Witcher 3: Wild Hunt. Ein wahrer Klassiker, der auch nach all diesen Jahren zu den besten Videospielen aller Zeiten gehört. Es ist unglaublich, dass jeden Tag neue Leute unserer Community beitreten, nachdem sie es zum ersten Mal erlebt haben".
The Witcher 3 wurde am 19. Mai 2015 veröffentlicht. Noch kurz vor der Veröffentlichung sorgte ein Interview mit dem damaligen CD Projekt Red Studio Communications Manager GSA, Fabian Döhla, für viele Kommentare auf PCGH.de. Angesichts der damals herrschenden Diskussionen um ein Grafik-Downgrade bei The Witcher 3 drehte er den Spieß um und wünschte sich eine Upgrade-Diskussion.
Gerüchte um einen weiteren Story-DLC zu The Witcher 3 kamen bereits im Juni 2025 auf. Die Podcast-Hosts Remigiusz Maciaszek und Borys Niespielak, die in der polnischen Gaming-Branche bekannt sind, sprachen damals von einem neuen Story-DLC für The Witcher 3. Dieser soll von Fool's Theory entwickelt werden - demselben Studio, das sich auch um das angekündigte The-Witcher-1-Remake kümmert. Bis heute gibt es immer wieder neue Gerüchte über den Umfang des möglichen DLCs und die Schauplätze. Der Analyst Mateusz Chrzanowski von Noble Securities ging zum Beispiel zu Jahresbeginn davon aus, dass der mögliche DLC eine narrative Verbindung zwischen The Witcher 3 und dem in Entwicklung befindlichen The Witcher 4 herstellen könnte.
Offiziell gesichert ist, dass es für Geralts bislang letztes Abenteuer noch ein abschließendes Update gibt. Dieses soll plattformübergreifende Mod-Unterstützung ermöglichen, sollte ursprünglich 2025 erscheinen und wurde auf das Jahr 2026 verschoben. Einige Beobachter halten es für denkbar, dass ein neuer DLC zeitlich mit diesem Patch veröffentlicht werden könnte. Eine oftmals spekulierte Veröffentlichung zum heutigen 11. Jubiläum hat sich bisher nicht bewahrheitet.
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Das Spiel wäre so viel besser (und weniger repetitiv), wenn es einem zutrauen würde, dass man ohne Hexersinne die eigenen Schuhe zubekommt. So spielt sich (fast) jede Quest exakt gleich. Völlig egal, ob man a la CSI: Novigrad nen Mordfall aufklären soll, ne Monsterhöhe aushebt oder sich in eine geheime Gilde einschleichen soll: "Push X to be amazing Witcher". Und obwohl im Menü alle möglichen Optionen existieren, um die Deppenmarker zu deaktivieren, ist schon im Tutorial klar: Das alles wurde später eingefügt, ohne Sinn und Designverstand. Und du stehst wie der Ochs vorm Vesemir -- und fragst dich ohne die ganzen Blinkepfeile und Prompts, was zur Hölle der alte Knabe von dir da eigentlich gerade sehen will.
Immer dann, wenn es mal möglich ist, tatsächlich mit der Welt zu interagieren, statt stupide Wegpunkte abzuklappern und Monster zu vermöbeln, habe ich Tränen in den Augen. Etwa, als ich nur übers Gespräche belauschen das Versteck der Diebe in Novigrad selbst fand. SO geht interaktives Storytelling: 1+1 selbst zusammenzählen (Grundschulskills erste Klasse)! Oder neulich in der Nebenquest auf Skellige mit der Arena, in der mir das Game TATSÄCHLICH mal zutraute, dass ich ohne HExersinne die eigenen Schuhe zukriege. Seltene Spielquizfrage: Wie besiegt man wohl einen Geist, der verflucht ist, jeden Kampf zu verlieren? Nicht mit den Hexersinnen jedenfalls. Musste nach Abschluss lachen, als ich diesen Reddit-Post fand... was 100 Stunden Wegpunkte-Abklappern halt an Konditionierung mit sich bringt.
Blockbuster-Genretitel wie BG3 oder KCD2 fanden hier Jahre später eine deutlich bessere Balance. Und sind auch robustere RPGs.
Freue mich auf Teil 4. Aber falls es einen weiteren DLC, eine weitere Erweiterung geben sollte - immer her damit!
Witcher 3 war schon ein echtes Ausnahmespiel damals, es ist quasi das GTA V der Rollenspiele.