Mountain Everest Max im Test: Tolle Tastatur für Gamer mit innovativer, beeindruckender Modularität
Sie glänzt mit maximaler Modularität und zu ihrer patententierten Sonderausstattung gehören ein Media Dock, vier LCD-Tasten, eine Höhenverstellung mit Magnetsystem sowie manuell geschmierte Tastenstabilisatoren. Mit der Everest Max, die nach dem höchsten Berg der Erde benannt ist, möchte Branchenneuling Mountain den Gipfel bei den Premium-Tastaturen erklimmen. Wie unser Test zeigt, ist das deutsche Startup dabei sehr erfolgreich.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Patentierte, funktionale Modularität als Alleinstellungsmerkmal
- 2 Ausstattungsmonster mit tollen, vor allem nützlichen Extras
- 3 Gelungenes Software-Debüt und unproblematisches Tastenlayout
- 4 Modulare Tastenschalter: Welcher Switch darf's denn sein?
- 5 Mountain Everest Max im Test - das Fazit: Eines der modularsten, faszinierendsten und besten aktuell erhältlichen mechanischen Keyboards.
Wenn man sich die Gaming-Tastaturen anschaut, die in den letzten Jahren auf den Markt gekommen sind, bieten die größtenteils bunt beleuchteten Keyboards keine großen Überraschungen oder machen mit innovativen Ausstattungsmerkmalen auf sich aufmerksam. Die Hersteller haben sich bei der Entwicklung einerseits eher auf das Schalterdesign, beispielsweise den Wechsel vom mechanischen, per Kontaktschluss auslösenden Taster zum optischen kontaktlosen Switch konzentriert. Andererseits experimentierte man in den vergangenen drei Jahren mit verschiedenen Tastaturgrößen und Tastenlayouts, sodass fast zu jedem Keyboard mit regulärer Größe auch eine Variante ohne Nummernblock (Tenkeyless) oder im Mini-Format ohne Nummern- und Mittelblock sowie F-Tastenreihe (60 % Tastatur) erhältlich ist. Der individuell festlegbare Auslösepunkt der mit Magnetfeldtechnik arbeitenden Omnipoint-Tastenschalter der Steelseries Apex Pro oder der multifunktionale iCUE-Drehregler der Corsair K100 RGB sind da löbliche Ausnahmen.
Eine echte Überraschung dagegen erlebten wir, als wir die Everest Max des deutschen Startups Mountain für einen ausführlichen Test das erste Mal auf dem Schreibtisch liegen hatten. Die Premiumtastatur bietet nicht nur eine Ausstattung, die keine Wünsche mehr offenlässt. Sie ist auch sehr hochwertig verarbeitet und verfügt über einige clevere modulare Funktionen, vier frei programmierbare Tasten mit Mini LCD sowie per Hot-Swap wechselbare Tastenschalter. 250 Euro soll die Everest Max, das Komplettpaket mit allem Zubehör kosten, und wie unser Test zeigt, ist hier jeder Euro bestens angelegt. Die Spielertastatur glänzt mit ihrer hohen Modularität genauso wie mit ihrer Sonderausstattung, ihrer vollen Programmierbarkeit, der sehenswerten RGB-Beleuchtung und ihrer Ergonomie.
Patentierte, funktionale Modularität als Alleinstellungsmerkmal
Die Mountain Everest ist wirklich einzigartig und das liegt in erster Linie an ihrem modularen und sehr benutzerfreundlichen Design, das es jedem Gamer möglich macht, sich seine eigene individuelle mechanische Tastatur zusammenzustellen. Das Grundmodul, respektive die Basis der Mountain Everest bildet eine Tastatur ohne Nummernblock, also ein sogenanntes Tenkeyless-Modell.
Quelle: Mountain
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Diese von Mountain als Everest Core bezeichnete Variante (Preis: ca. 150 Euro/ca. 130 Euro ohne Tastenschalter) kann durch ein ansteckbares Nummernblockmodul (70 Euro/220 Euro im Paket mit Everest Core), ein ansteckbares Media-Dock (60 Euro/210 Euro im Paket mit Everest Core) sowie eine gepolsterte, magnetisch andockende Handballenablage (15 Euro) erweitert werden - alles zusammen bildet dann das für ca. 250 Euro erhältliche und vergünstigte Max-Komplettpaket (260 Euro mit MX RGB Speed Silver/MX RGB Silent Red).
Der Käufer kann aber nicht nur wählen, welche der modularen Elemente er zusammen mit der Mountain Everest Core erwerben möchte. Er kann das mit vier programmierbaren LCD-Tasten bestückten Nummernblockmodul auch rechts oder links an der Tastaturbasis anbringen. Das geschieht mit einem patentierten Anschlusssystem, das aus einem USB-C-Stecker besteht, der sich mithilfe eines Schiebeschalters von einer auf die andere Seite schieben lässt, um ihn in die Buchse am rechten und linken Rand der Everest Core zu stecken. Unsere anfängliche Befürchtung, dass dieser Stecker zu locker sitzt und beim Hochheben der Tastatur abbricht bestätigte sich im Test glücklicherweise nicht.
Mithilfe des modularen Nummernblocks können wir die Tastatur ganz nach unserem Verwendungszweck einrichten. Beim Spielen mit der Mountain Everest Max beispielsweise belegen wir in einem getrennten Profil die Tasten des Nummernblocks mit Makros und nutzen das Modul als Rechtshänder auf der linken Seite. Die Makros lassen sich dann sehr leicht mit der linken Hand abrufen während die rechte ausschließlich mit Mausbewegungen beschäftig ist. Bei Arbeiten und Tippen im Büro dagegen kommt das Modul dann ausschließlich auf der rechten Seite zum Einsatz, da wir beispielsweise Zahlen immer mit der rechten Hand über den Nummernblock eingeben.
Bei der Montage des modularen Media Docks hat der Gamer ebenfalls die Wahl, ob er das per USB-C-Stecker angeschlossene, nützliche Zusatzelement links oder rechts oben an der massiven, zweilagigen Aluminiumdeckplatte der Everest Core anbringen möchten. Die klassische Position ist sicher der Platz über dem Mittelblock. Wer jedoch viel mit den neun oberhalb der Pfeiltasten angeordneten Tasten arbeitet, kann das Zusatzgerät auch oberhalb der ESC-Taste und den Knöpfen F1 bis F4 anbringen. PC-Spieler die zur Steuerung ihrer Spielfigur die Tasten "W", "A", "S" und "D" sollten das Media-Dock im Gegenzug lieber oberhalb des Mittelblocks montieren, damit Sie es mit der rechten Maushand bedienen können.
Eine weitere Besonderheit, die sich Mountain hat patentieren lassen und die perfekt zur Modularität der Everest Max passt, ist ihre besondere Höhenverstellung. Die Höhe und der Anstellwinkel werden hier nicht mit herkömmlichen aufklappbaren Füßen reguliert. Stattdessen kommen mitgelieferte Magnetscheiben zum Einsatz, mit denen sogar eine dreistufige Höhenverstellung möglich ist. Auch hier waren wir anfänglich skeptisch, ob diese außergewöhnliche Konstruktion auch wirklich hält und die Everest nicht doch ins Rutschen kommt. Während unseres gesamten Tests aber bewegte sich das 1.337 Gramm schwere Keyboard aber nicht von der Stelle.
Mountain Everest Max: Höhenverstellung im Detail
Ausstattungsmonster mit tollen, vor allem nützlichen Extras
Die Ausstattung der Mountain Everest Max ist üppig und hat mit dem Media Dock und den programmierbaren Tasten mit Display ganz besondere Extras auf Lager, die sowohl beim Spielen als auch beim Arbeiten im Büro optimal genutzt werden können. Das Media Dock beispielsweise, das sich wie das Nummernblockmodul im laufenden Betrieb ab- und wieder anstecken lässt (Hot Swap), besteht aus vier Knöpfen für die Mediensteuerung, einer Steuertaste für das Dock sowie einem Drehregler, mit dem Sie dessen Funktionen abrufen und steuern. Die Anzeige der gewählten Funktion sowie des Auswahlmenüs erfolgt über ein rundes Display.
Quelle: PC Games Hardware
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Mithilfe des leichtgängigen aber spürbar einrastenden Drehrads können Sie die Lautstärke ihres PCs, die Helligkeit der Tastatur oder den Beleuchtungseffekt ändern. Des Weiteren ist der Profilwechsel per Drehrad möglich und bei Bedarf können Sie sich auch Informationen zur CPU- und Speicherauslastung sowie die Uhrzeit anzeigen lassen. Im Drehrad-Menü können Sie auch den Custom-Modus aktivieren, der es ihnen erlaubt die vier Medientasten mit alternativen Funktionen zu belegen. Wie man sieht ist das Media Dock sehr funktional und bietet zahlreiche Möglichkeiten, Einstellungen der Mountain Everest Max direkt ohne Software abzurufen und nach eigenem Gusto anzupassen.
Die zweit sehr nützliche Sonderausstattung sind die vier frei programmierbaren Tasten am oberen Ende des Nummernblockmoduls, die anders als die anderen Tasten mit Gummidom-Schaltern bestückt sind. Diese Knöpfe verfügen über ein LC-Display, das je nach zugeordneter Funktion mit einem passenden Symbol oder einem Bild versehen werden kann. Hier kommt die anwenderfreundliche und umfangreiche Base-Camp-Software ins Spiel, in der Sie den LCD-Tasten beispielsweise Funktionen wie Makros aufrufen, Windows-Programme wie den Task-Manager oder den Explorer starten oder den Rechner ein-/ausschalten zuordnen können. Dabei können Sie für jedes der fünf speicherbaren Profile vier unterschiedliche Funktionen für die Tasten mit Mini-Bildschirm festlegen, sodass insgesamt 20 direkt per Drehrad aufrufbare Belegungen möglich sind.
Quelle: PC Games Hardware
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Aber auch die restliche, weniger ungewöhnliche Ausstattung der Mountain Everest Max kann sich sehen lassen. Für die RGB-Beleuchtung der Tasten und der LED-Leiste im Zwischenraum der zweilagigen Alu-Deckplatte des Chassis stehen zehn per Drehrad oder Fn-Tastenkombination aufrufbare Effekte und ein Custom-Modus bereit, die Sie in der Software noch modifizieren können. In Speicher ist Platz für fünf Profile, Makros und alle für das Media Dock und die Displaytasten festgelegten Funktionen. Für alle, die sich für eine Everest-Variante ohne Media Dock entscheiden, befinden sich sechs Tasten im Mittelblock mit Doppelbelegung (Fn-Umschalter) mit den sich Medien ebenfalls bedienen lassen. Weitere Extras wie die interne Cortex M0-MCU, Kabelkanäle auf der Unterseite der Tastatur und des modularen Nummernblocks, eine Sperrfunktion für die Windows-Taste, der NKRO am USB Port, die 1.000 Hz Polling-Rate sowie die Möglichkeit Tastenschalter bei Betrieb tauschen zu können sorgen dafür, dass die Mountain Everest Max bei der Ausstattung die Bestnote von 1,00 erzielt.
Gelungenes Software-Debüt und unproblematisches Tastenlayout
Eine Tastatur ist nur dann empfehlenswert, wenn sie mit einer einfach bedienbaren und umfangreichen Software ausgeliefert wird. Bei Herstellern, die wie das Startup Mountain noch ganz neu auf dem Markt der Gaming-Tastaturen sind, ist die Software oft ein Kritikpunkt. Bei der Entwicklung des neuen Produkts legt man den Fokus eher auf die Hardware, nicht aber auf die Struktur, die Anwenderfreundlichkeit und den Umfang der Anwendung. Mountain jedenfalls begeht diesen Anfängerfehler nicht und liefert mit der zum Namen Everest passenden Base-Camp-Software eine übersichtliche Variante mit erfreulich großem Umfang und vielen hilfreichen Optionen. Hier können Sie nicht nur die Display-Tasten des Nummernblocks, sondern auch jede andere Taste programmieren. Für die Makro-Programmierung steht ein eigener Bereich bereit und die Makros werden nach der Aufzeichnung mit oder ohne Verzögerung mit einem Titel versehen in einer Art Bibliothek gespeichert.
Wollen Sie die Tastaturbelegung ändern klicken Sie im "Basiscamp" auf "Key Bindings" und schon können Sie allen regulären Tasten sowie den vier LCD-Knöpfen Makros aus der Bibliothek, aber auch Mausbewegungen oder lange Zeichenfolgen wie ganze Sätze zuordnen. Im Beleuchtungsbereich der Software dagegen können Sie zwischen den verschiedenen Effekten wählen, deren Geschwindigkeit und Richtung festlegen oder im Custom-Modus je einzelne Taste der Everest Max sowie jede einzelne LED der Lichtleiste individuelle einfärben. Letzteres geht genauso einfach und intuitiv von statten wie die Makroprogrammierung, die Profilverwaltung oder die Tastenzuordnung.
Obwohl Mountain die Everest Max primär für PC-Spieler konzipiert hat, ist sie auch ein sehr gutes Schreibgerät. Einerseits garantieren die ausreichend breite und angenehm gepolsterte Handballenablage und die mehrstufige Höhenverstellung eine optimale Ergonomie. Zum anderen kommt es nicht zum Vertippen, da alle Tastenblöcke klar abgesetzt sind und das Media Dock sowie der Nummernblock sich modular nutzen lassen. Eine weitere Besonderheit bei der Everest Max sind die per Hand geschmierten Stabilisatoren der Cherry-MX-RGB-Tastenschalter. Das sorgt auf der einen Seite für eine geringe Geräuschkulisse beim Tippen. Auf der anderen Seite fühlen sich auch Tasten die wie die Umschalt-, Umschalt-Feststell-, Leer-, Eingabe- oder Rücktaste sehr steif und wenig wackelig an. Das verbessert das Tippgefühl spürbar und zeigt, dass die Mountain Everest Max auch sehr gut für stundenlange Schreibarbeiten im Büro geeignet ist.
Modulare Tastenschalter: Welcher Switch darf's denn sein?
Modularität wird bei der neuen Mountain Everest Max ganz großgeschrieben und die hört nicht beim Media Dock, dem Nummernblock oder der magnetischen Höhenverstellung auf. Auch bei der Schalterbestückung lässt Mountain dem Nutzer die Wahl und er kann zwischen fünf verschiedenen Tastertypen für seine personalisierte Everest (Max) entscheiden.
Quelle: PC Games Hardware
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Zur Wahl stehen folgende Cherry-Switches: MX RGB Blue (akustisch/haptisch taktil, 60 cN, 2 mm Auslöse- und 4 mm Anschlagsweg), MX RGB Red (linear, 45 cN, 2 mm Auslöse- und 4 mm Anschlagsweg), MX RGB Brown (haptisch taktil, 55 cN, 2 mm Auslöse- und 4 mm Anschlagsweg), MX RGB Speed Silver (linear, 45 cN, 1,2 mm Auslöse- und 3,4 mm Anschlagsweg) und MX RGB Silent Red (linear, 45 cN, 1,9 mm Auslöse- und 3,7 mm Anschlagsweg). Die können Sie entweder für ca. 35 Euro als Set bestellen und dann selbst auf die für 130 Euro erhältliche Everest Barebone-Variante montieren oder sich für die Everest Core mit den bevorzugten mechanischen Tastern entscheiden.
Der Austausch der Schalter ist einfach, könnte aber noch ein simpler ausfallen, wenn das mitgelieferte Werkzeug zum Herausziehen der nicht gelöteten, sondern nur in die Platine gesteckten Switches (siehe Bild unten) sich nicht so schnell verbiegen würde. Für einen ersten Versuch legt Mountain sogar jeweils einen der verfügbaren Schalter mit in den Verkaufskarton. So kann der Spieler oder Vielschreiber testen, mit welchem Tastenschalter er am besten zurechtkommt. Darüber hinaus besteht natürlich auch die Möglichkeit die Schalter zu mischen, wodurch sich noch mehr Individualisierungsmöglichkeiten ergeben, die sich sowohl beim Spielen als auch beim Tippen mit der Everest Max als hilfreich herausstellen können. Wenn Nutzer beispielsweise bestimmte Tasten schwerer gewichten oder mit taktilen statt linearen Schaltern bestücken, können sich daraus durchaus ergonomische Vorteile ergeben.
Austauschbare Tastenschalter der Mountain Everest Max
Wir jedenfalls haben uns bei unserem Testexemplar der Mountain Everest Max für die wirklich leisen Cherry MX RGB Silent Red entschieden. Das schont einerseits die Ohren der Kollegen im Büro. Andererseits gefällt uns der lineare Auslöseweg und der mit 45 cN relative geringe Auslösedruck, der gerade beim Schreiben als angenehm empfunden wird. Dazu kommt, dass wir die Tasten zu Auslösen nicht ganz durchdrücken oder gar durchhämmern müssen. Zum Spielen eignen sich die leisen roten Cherrys ebenfalls sehr gut. Sie lassen sich sehr schnell hintereinander betätigen, wobei der geringe Kraftaufwand bei der Betätigung des Schalters sehr hilfreich ist. Wie es sich für eine Premiumtastatur aus dem Preissegment über 200 Euro gehört, sitzen auch bei der Everest Max aus zwei verschmolzenen Plastikschichten bestehende Double-Shot-Tastenkappen auf den Tastern mit Kreuzstempel. Lediglich die Ausleuchtung der Kappen ist nicht perfekt. Bei den Tasten "1" bis "0" befindet sich die Hauptbelegung nämlich unten und die Sekundärbelegung oben auf der Key Cap. Nutzt man die Tastatur im sehr dunklen Raum, hat man große Schwierigkeiten die Zahl auf den Tastenkappen zu erkennen, weil diese anders als die Sekundärbelegung nur sehr schwach beleuchtet wird. Im Gegenzug dringt aber nur wenig Licht unter den Tastenkappen hindurch. Das für eine Diode, die am vorderen Ende des Schalters sitzt, nicht optimale Tastenkappendesign ist neben der etwas umständlichen Bedienung des Media Docks per Knopfdruck (einmal drücken "Auswählen", zweimal drücken "zurück") der einzige echte Kritikpunkt an der Mountain Everest Max.
Bildergalerie
Mountain Everest Max im Test - das Fazit: Eines der modularsten, faszinierendsten und besten aktuell erhältlichen mechanischen Keyboards.
Die Modularität der Everest Max begeistert und ermöglicht viele Nutzungsszenarien. Ihre Ausstattung ist top und bietet nicht zuletzt wegen des Media Docks, des internen Speichers und der LCD-Tasten am Nummernblock umfassende Programmierungsmöglichkeiten. Die Base-Camp-Software gibt ein gelungenes Debüt und die Ergonomie von Mountains erster Premiumtastatur ist optimal. Ein weiteres Plus, das für die sehr gute Bewertung von 1,16 sorgt (Wertung Steelseries Apex Pro: 1,16) ist die Tatsache, dass Mountain dem Nutzer die Wahl bei den Cherry-MX-RGB-Tastenschaltern lässt und dieser die verschiedenen Schaltertypen sogar für eine ganz besondere Individualisierung mischen kann. Je nach Schalterbestückung, eignet sich die Mountain Everest Max dann perfekt für Spieler (Cherry MX RGB Red, Brown, Blue und MX RGB Speed Silver) oder für den Office- und Schreibeinsatz (Cherry MX RGB Brown, MX RGB Silent RGB Red). Des Weiteren gefällt auch die wertige Haptik und der wirklich leise Betrieb aller Tasten mit Cherry MX RGB Silent Red Switches. Der Preis von ca. 250 Euro (Link zum Shop *) geht in Anbetracht der Ausstattung und Funktionen auch in Ordnung und fällt vor allem nicht höher aus als bei Corsairs K100 RGB, die sich bei der Wertung hinter Mountains moderne mechanische Tastatur einordnet. Kurzum, die Mountain Everest Max ist ein Sahnestückchen und bringt frischen Wind in die Sparte der mechanischen Tastaturen für Gamer.
| Produktname | Everest Max |
|---|---|
| Hersteller (Webseite) | Mountain (https://mountain.gg) |
| Preis/Preis-Leistung | Ca. € 250,- Euro/befriedigend minus |
| PCGH-Preisvergleich | Noch nicht gelistet (Link zum Shop*) |
| Bauart/Anschluss | Kabeltastatur/USB 3.0 |
| Ausstattung (20 %) | 1,00 |
| Kabellänge | Ca. 200 cm |
| Handballenablage | Ja (abnehmar, magnettisch andockend) |
| Beleuchtung/Feature- und | |
| Effektumfang/Effekt per Taste abrufbar | Ja, RGB-Beleuchtung (programmierbare Einzeltastenbeleuchtung und LED-Leiste rund um das Chassis im vollen RGB-Farbspektrum mit 10 Effekten inklusive Modifikationen für Geschwindigkeit und Richtung sowie ein individueller Modus pro Profil), Helligkeit stufenlos per Drehregler am Media Dock oder per Tastenkombi dreistufig regelbar/ja, alle neun Effekte sowie die Geschwindigkeit können per Fn-Umschalter oder mit einer Option am Mediadock aufgerufen, jedoch nur per Software modifiziert werden |
| Tastenanzahl | 114 mit Media Dock und Numpad |
| USB-Ports/Soundanschlüsse | Ja, 1 x USB 3.2 Typ A/nein |
| Extras | Programmierbare RGB-Einzeltasteneleuchtung und LED-Leiste rund um das Chassis mit 10 Effekten, Modifikationen sowie einem individueller Modus pro Profil, modular anbringbares Media-Dock mit Display und Drehrad für acht Optionen sowie fünf Tasten zur Mediensteuerung, modularer Nummernblock mit vier personalisierbaren Display-Tasten (z.B. für Windows-Funktionen, Mediensteuerung, Makros), Cortex M0-MCU, interner Speicher für fünf Profile und Makros, Taste für die Profilwahl (Fn + Taste 1 bis 5), Sperrung der Windows-Taste (Fn + Pause), sechs Tasten im Mittelblock mit Doppelbelegung (Fn-Umschalter) für Mediensteuerung , NKRO, 1.000 Hz Polling Rate, wechselbare Tastenschalter, fünf verschiedene Cherry MX-RGB-Taster zum Wechseln, Werkzeug zum Abziehen der Tastenkappen und Ausbau der Tastenschalter |
| Höhenverstellung | Ja, dreifach (patentiertes Magnetsystem) |
| Eigenschaften (20 %) | 1,30 |
| Tastaturlayout/Übersichtlichkeit | Full-Size (Standard MF/ISO)/sehr gut |
| Tastenhöhe (Haupttasten) | Normal |
| Ergonomie/Rutschfestigkeit | Sehr gut/sehr gut |
| Windowstasten | Ja, per Tastekombination deaktivierbar |
| Abmessungen (L x B x H)/Gewicht | 461 × 265 × 43 mm /ca. 1.337 g |
| Leistung (60 %) | 1,25 |
| Tastenanschlag/Druckpunkt | Sehr gut/Sehr gut |
| Schalterart/Aktivierungsdruck | Cherry MX RGB Silent Red (linear, 45,9 ± 15,3 gf [45,0 ± 15,0 cN], 1,9 ± 0,6 mm Auslöse- und 3,7 ± 0,4 mm Anschlagsweg, transparentes Schaltergehäuse) |
| Key Rollover | NKRO (USB-Port) |
| Software: Anwenderfreundlichkeit/Umfang | Sehr/sehr umfrangreich |
| Software: Beleuchtungsprgrammierung/Effekte | Sehr einfache Beleuchtungsprogrammierung per Software/sieben ohne Software per Fn-Umschalter oder Drehrad des Media-Docks abrufbare Effekte sowie ein individueller in der Software programmierter individueller Modus per Drehrad oder Fn-Umschalter wählbar |
| Frei programmierbare Macros | Ja (zeitverzögert, inklusive Speicher) |
| Office-/Spiele-Tauglichkeit | Sehr gut/sehr gut |
| Gesamtnote: | 1,16 |
| Pro und Contra: | + Moularität bei den Tastenschaltern, dem Numpad und dem Media Dock |
| + Top Ausstattung (Media-Dock mit Display und Drehrad, programmierbare Display Tasten | |
| + Ergonomie (geplosterte Handballenablage), hochwertige Fertigung |
Habe aber keine Lust auf SW-Probleme, daher die Frage an PCGH und die Community:
Was würdet ihr nehmen. Keine Angst entscheiden tue ich selbst, also bitte keine Schreiben wegen rechtlichen Bedenken usw. oder anderen Tastaturen (nur wenn gut begründet). Ich will euere ehrliche Meinungen als Entscheidungsgrundlage.
Also vorab vielen Dank
Gruß
Vom gesehenen her die erste Tastatur
die mich seit der G15 auch mal wieder interessiert.
Teuer, ja Aber wenn man nicht grade die Plantine mutwillig himmelt sollte man doch ein nachhaltiges Produkt haben. Mir ist es doch lieber 1-2 defeckte Tasten austauschen zu können, anstatt jedesmal ein neues Keyboard kaufen zu müssen.
Ausserdem seit der G15 kam von Logitech mal abgesehen von der Neu auflage der Mx-518 eigendlich nix gescheites mehr. Zumindest hab ich den eindruck das Logi die letzten Jahre schwer abgebaut hat was Qualität angeht.
Display Klatsche aus Germany , warum nicht... !? Ob ein zweiter Ziffernblock auch geht steht immernoch im Raum ,)
Interessierte, die schon vorher Schalter tauschen wollten, haben das mittlerweile schon lang gelernt und Barebones mit auswechselbaren Switches ohne Löterei gibts auch schon ne ganze Weile. Ein paar Sachen sind wie gesagt ganz nett, für mich persönlich insbesondere die Höhenverstellung, aber 250€ dafür löhnen? Eher nein.
Bitte Bitte Bitte Mountain. ^^
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Gemeint ist das Links falls das unklar ist.
Und noch was zum Preis... ich wette das allein 50-100 Euro für die Displays draufgehen die in der Tastatur eingebaut sind. Dann relativiert sich der Preis relativ schnell wenn man sie mit anderen Highend-Tastaturen vergleicht.
Ich finde die 250 relativ Spot-On für das gebotene.
Und wenn die mir den Macro-Dock geben lasse ich dafür gern nochmal einen Extra-Hunderter rüberwachsen.
dennoch: schicke tastatur und innovatives design.
Ich hab sie für 214,- € bei Kickstarter gekauft. Da musste ich aber auch schon die Zähne zusammenbeißen, in der Hoffnung dass das Ding wirklich geil ist und vielleicht die letzte Tastatur meines Lebens wird.
Nun warte ich seit März
Ich hoffe allerdings auch, dass in Zukunft noch andere Module nachkommen. Da wäre nämlich durchaus noch so einiges möglich gewesen. Nen Fingerabdruckscanner, Kartenleser, ein Qi-Ladepad, Ladestation für Gamepads oder ne Lampe