Mechanische Keyboard Switches fürs Gaming: Welcher Tastatur-Schalter passt? PCGH-Basiswissen
Sie spielen vielleicht gerade mit dem Gedanken, sich eine mechanische Tastatur zu kaufen, sind aber überfordert von der riesigen Auswahl an Switches? Oder Sie fragen sich, warum die Wahl der richtigen Schalter so wichtig sein soll? Wie auch immer, in diesem Video stellen wir die verschiedenen Schaltertypen vor und zeigen, worauf es bei der Schalterwahl ankommt.
Das Video ist Teil des PCGH-Basiswissen-Formats und richtet sich vor allem an Einsteiger, trotzdem bieten wir hier einen möglichst detaillierten Überblick über die vielen verschiedenen Schaltertypen.
Rubberdome-Schalter
Rubberdome, oder auch Membran Switches genannt, genießen gerade unter Gamern und Vieltippern keinen guten Ruf. Sie sind dennoch weitverbreitet, da sie leise und günstig in der Herstellung sind. Auf Dauer leiern die Rubberdomes leider aus, dadurch sinkt der Widerstand und das Tippgefühl wird mit der Zeit schwammig und ungenau. Daher sind die meisten Rubberdome Tastaturen nicht gerade langlebig sind.
Lineare Schalter
Der Name linear beschreibt dabei die Tippcharakteristik, bei der sich die Taste von Anfang bis Ende gleichmäßig durchdrücken lässt. Dadurch ist die benötigte Kraft, um die Taste zu drücken und somit den Schalter auszulösen immer gleich. Dabei bieten sie weder haptisches noch akustisches Feedback, also ist der Auslösepunkt weder spürbar noch hörbar. Das sorgt natürlich auch dafür, dass diese Switches relative leise in der Anwendung sind.
Clicky Schalter
Clicky Switches sind so ziemlich das Gegenteil von den Linearen Switches. Sie haben eine taktile UND akustische Schaltercharakteristik, das heißt der Auslösepunkt gibt sowohl spürbares als auch hörbares Feedback. Die Funktionsweise ist größtenteils identisch zu den linearen Switches, bis auf ein zusätzliches Bauteil, welches am Auslösepunkt nach unten schnallt. Daher kommt auch das namensgebende, charakteristische Klicken.
Taktile Schalter
Wenn lineare und clicky Switches ein Kind hätten... Wären es wahrscheinlich die taktilen Switches. Diese kombinieren geschickt die Vorteile aus beiden Welten und bieten zwar spürbares Feedback am Auslösepunkt, sind aber deutlich leiser in der Anwendung. Aber Vorsicht: Sie sind trotzdem ein bisschen lauter als die linearen Switches.
