Logitech G Aurora: Geschlechtsübergreifende Produkt-Kollektion vorgestellt

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Logitech G Aurora: Geschlechtsübergreifende Produkt-Kollektion vorgestellt (1)
Quelle: Logitech

Logitech G hat mit der Aurora Collection unlängst eine ganze Reihe neuer Produkte vorgestellt, die geschlechtsübergreifend sind und dadurch Inklusion fördern sollen. Die Kollektion umfasst ein Headset, zwei Keyboards, eine Maus und acht weitere Zubehörteile.

Mit der neuen Aurora Collection will Logitech ein Zeichen für Inklusion setzen. Bei den Produkten hat sich das Unternehmen von den typischen eckigen Kanten und dem schwarzen Design gelöst und setzt stattdessen auf weiche Farbtöne, durchsichtige Materialien sowie eine sanfte Beleuchtung. Die neue Kollektion besteht aus dem kabellosen G735 Gaming-Headset, den mechanischen Gaming-Tastaturen G715 und G713, der G705 Wireless Gaming Mouse sowie weiterem Zubehör.

Aurora Collection setzt auf Inklusion und Komfort

Nicht nur das neue Design, auch der Komfort sollen bei der neuen Kollektion großgeschrieben werden. So hat sich das Team in der Designphase darauf konzentriert, dass Dinge wie längere Haare, Brillen, Ohrringe und kleinere Handgrößen berücksichtigt werden. Die einzelnen Produkte sollten nicht nur gut aussehen, sondern sich auch gut anfühlen.

"Unser Ziel, eine geschlechtsübergreifende Gaming-Kollektion zu entwerfen, hat uns herausgefordert, alte Vorstellungen beiseitezulegen - und uns selbst einige grundlegende Fragen über unsere eigene Liebe zum Gaming zu stellen", so Tiffany Beers, Head of Gaming Innovation bei Logitech G. "Wir haben uns ursprünglich vorgenommen, hauptsächlich für weibliche Gamer zu entwerfen, und haben nicht nur das erreicht, sondern auch eine Kollektion geschaffen, von der wir hoffen, dass sie für eine noch größere Gruppe von Gamer*innen jenseits von Geschlecht und Stereotypen von Bedeutung ist. Wir sind begeistert von der Aurora Collection und dem, was sie repräsentiert."

Neben dem Headset, den Tastaturen und der Maus bietet die Kollektion auch ausgefallene Zubehörteile, wie eine wolkenförmige Handballenauflage oder eine herzförmige Tragetasche. Dazu kommen Ohrpolster und Boom-Mikrofone, G713- und G715-Tastaturaufsätze, Tastenabzieher und -bürste sowie Mauspads.

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    • Kommentare (41)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von claster17
        Die Vorstellung gestern auf Twitch hat sehr deutlich gemacht, dass diese Produktlinie an Frauen gerichtet ist. Es wurde betont, dass 50% aller Spieler weiblich sei, fast alle gezeigten Personen waren weiblich und man hat explizit darauf hingewiesen, dass bei der Entwicklung auf Kompatibilität mit kleineren Händen, Ohrringen und geflochtenen Haaren geachtet wurde.
        Der Schwachsinn mit den extra ausgewiesenen Pronomen war das Sahnehäubchen.
        Also ich fühle von Eingabegeräten für kleine Hände diskriminiert!!!!!

        (Nicht, dass die bei Logitech neu wären. Ich kann mich noch an den Cordless Mouse Man Optical erinnern: Technisch eine Maus, die ich unbedingt haben wollte. Aber als ich dann im Laden davorstand, habe ich mal den Daumen links daneben, den kleinen Finger rechts daneben, die Kuppen aller verbleibenden Finger davor und den Handballen dahinter auf den Tisch gelegt. Jeweils komplett. Gleichzeitig. )
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von claster17
        Die Vorstellung gestern auf Twitch hat sehr deutlich gemacht, dass diese Produktlinie an Frauen gerichtet ist. Es wurde betont, dass 50% aller Spieler weiblich sei, fast alle gezeigten Personen waren weiblich und man hat explizit darauf hingewiesen, dass bei der Entwicklung auf Kompatibilität mit kleineren Händen, Ohrringen und geflochtenen Haaren geachtet wurde.
        Der Schwachsinn mit den extra ausgewiesenen Pronomen war das Sahnehäubchen.
        Also ich fühle von Eingabegeräten für kleine Hände diskriminiert!!!!!

        (Nicht, dass die bei Logitech neu wären. Ich kann mich noch an den Cordless Mouse Man Optical erinnern: Technisch eine Maus, die ich unbedingt haben wollte. Aber als ich dann im Laden davorstand, habe ich mal den Daumen links daneben, den kleinen Finger rechts daneben, die Kuppen aller verbleibenden Finger davor und den Handballen dahinter auf den Tisch gelegt. Jeweils komplett. Gleichzeitig. )
      • Von Strunzel Freizeitschrauber(in)
        Zitat von claster17
        Die Vorstellung gestern auf Twitch hat sehr deutlich gemacht, dass diese Produktlinie an Frauen gerichtet ist. Es wurde betont, dass 50% aller Spieler weiblich sei, fast alle gezeigten Personen waren weiblich und man hat explizit darauf hingewiesen, dass bei der Entwicklung auf Kompatibilität mit kleineren Händen, Ohrringen und geflochtenen Haaren geachtet wurde.
        Der Schwachsinn mit den extra ausgewiesenen Pronomen war das Sahnehäubchen.
        Ja richtig. Es gibt inzwischen einfach Konkurenz mit mehr Farben wie z.B. Ducky. Aber bei denen argumentiert keiner, das eine gelbe Tastatur speziell für Pronomen-Leute wäre. Das kommt doch etwas so an als wollte man von einer Welle profitieren um Geld abzuschöpfen.
      • Von claster17 Volt-Modder(in)
        Die Vorstellung gestern auf Twitch hat sehr deutlich gemacht, dass diese Produktlinie an Frauen gerichtet ist. Es wurde betont, dass 50% aller Spieler weiblich sei, fast alle gezeigten Personen waren weiblich und man hat explizit darauf hingewiesen, dass bei der Entwicklung auf Kompatibilität mit kleineren Händen, Ohrringen und geflochtenen Haaren geachtet wurde.
        Der Schwachsinn mit den extra ausgewiesenen Pronomen war das Sahnehäubchen.
      • Von insekt Freizeitschrauber(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Also der offiziellen Verlautbarung nach geht Logitech davon aus, dass alle und eben nicht nur Frauen oder nur irgend eine andere Gruppe Pastell mögen, während schwarz, weiß, silber und die anderen Farben der bisherigen Kollektion allesamt nur von den jeweils gleichen <50 Prozent der Gesellschaft akzeptiert werden. Während der Rest vermutlich verzweifelt auf Ebay nach den letzten Mäusen in Computer-Beige fahnden musste oder alles selbst nachlackieren musste.
        Mag sein, ich verstehe einfach nicht die Notwendigkeit das Geschlecht dann überhaupt reinzubringen. "Geschlechsübergreifend" heißt ja erstmal für jeden. 100% abgedeckt. Ist also eine Null-Eigenschaft und damit eigentlich nicht erwähnenswert.

        Erwähnenswert wird es erst durch die Annahme, dass die alten Farbtöne irgendwen ausgeschlossen haben, ansonsten wäre es ja keine Änderung zu vorher. D.h. man unterstellt hier, dass es signifikante Geschlechtergruppe gibt die in ihrer Farbauswahl signifikant eingeschränkt war. Ergo man geht von geschlechterstereotypen Präferenzen aus -> Mädchen mögen rosa. Sagt man zwar so explizit nicht, durch die Erwähnung der Geschlechtsneutralität impliziert man es aber durch die Hintertür.

        Ich hätte es besser gefunden wenn man den Verweis auf das Geschlecht ganz weglässt, das wäre wirklich progressiv oder halt ehrlich sein und es ganz Boomer-mäßig "Girls-Collection" nennen.
      • Von Iffadrim Freizeitschrauber(in)
        Schwarz ist bunt genug!
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