Preisanpassungen beim Steam Deck OLED: Asien muss ab März tiefer in die Tasche greifen
Valve erhöht die Preise für das Steam Deck OLED ab Anfang März 2026 in einigen asiatischen Ländern. Käufer in Südkorea, Japan und Taiwan müssen künftig deutlich mehr bezahlen.
Valve erhöht ab dem 6. März 2026 die Preise für das Steam Deck OLED in Japan, Südkorea und Taiwan. In Japan soll das 512-GB-Modell umgerechnet von rund 520 Euro auf etwa 610 Euro steigen, das 1-TB-Modell von circa 610 Euro auf rund 700 Euro. Auch in Südkorea klettern die Preise spürbar: Dort soll das 512-GB-Modell künftig 620 Euro kosten, die 1-TB-Version rund 720 Euro. Das wären Preissteigerungen um rund 16 Prozent. In Taiwan fallen die Anpassungen zwar moderater aus, bewegen sich aber ebenfalls im zweistelligen Euro-Bereich. Betroffen sind laut Valve ausschließlich die OLED-Varianten, die aktuell auch die einzigen noch produzierten Versionen des Handhelds sind.
Wechselkurse als Treiber
Als Gründe für die Preissteigerungen werden Wechselkursschwankungen und gestiegene Logistikkosten genannt. Besonders der schwache Yen sorgt in Japan für deutlich höhere Umrechnungspreise. Offiziellen Angaben zufolge sind die Preiserhöhungen also keine Folge der aktuellen Speicherkrise, wie zunächst vermutet wurde. Valve habe die Anpassungen nur regional umgesetzt, ohne von einer globalen Preisstrategie zu sprechen. Es handelt sich also nicht um eine generelle Verteuerung des Steam Decks, sondern lediglich um marktabhängige Korrekturen.
Straßenpreise in Deutschland mit über 100 Euro Aufpreis
In Deutschland ist das Steam Deck OLED aktuell deutlich teurer zu haben als zur UVP. Die 512-GB-Variante liegt laut Idealo-Preisvergleich im Bereich um 680 Euro, die 1-TB-Version ist außerhalb von Ebay nicht unter 1.100 Euro zu bekommen - fast eine Verdopplung zur UVP. Im direkten Vergleich zahlen Kunden in Japan und Südkorea damit künftig spürbar mehr als deutsche Käufer, insofern das Steam Deck OLED wieder bei Valve zur UVP vorrätig ist.
Von vergleichbaren Preisanpassungen in Europa ist also nicht auszugehen, auch wenn Engpässe und höhere Produktionskosten generell globale Auswirkungen haben können. In der Vergangenheit blieben die offiziellen Listenpreise in der EU jedoch über lange Zeit konstant, selbst wenn einzelne Märkte vorübergehend höhere Handelspreise aufwiesen.
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Quelle: Komodo via Videocardz
