Steam Deck erreicht in Next-Gen-Spielen bereits jetzt sein Limit
Valves Steam Deck bietet gute Hardware für einen fairen Preis, doch die absolute Leistung scheint bereits jetzt für aktuelle Spiele knapp zu werden. Sie laufen teils nur noch flüssig, wenn größere Kompromisse bei der Bildqualität eingegangen werden oder die Bildrate sehr niedrig ist. Lesen Sie daher im Folgenden, welche Spiele den Handheld bereits jetzt in die Knie zwingen.
Valves Steam Deck ist eine portable Spielkonsole mit relativ hoher Leistung für den aufgerufenen Preis. Dennoch eignet sich die Spielkonsole nur sehr eingeschränkt für neueste Features und maximale Details in aktuellen AAA-Titeln. Oftmals wird dabei auf eine Bildrate von lediglich 30 Bildern pro Sekunde zurückgegriffen, die vor allem in Shootern kaum realistisch nutzbar ist. In einem Artikel von Digital Foundry wurde nun das Potenzial des Steam Decks ausdiskutiert.
Im Steam Deck befindet sich eine Custom-APU, die auf vier Zen-2-Kerne und Hyperthreading setzt, die zwischen 2,4 und 3,5 GHz takten können. GPU-seitig wird auf RDNA 2 gesetzt und acht Compute-Einheiten bieten eine Rechenleistung von 1,6 TFLOPs. Eine Radeon RX 6900 XT mit der gleichen Architektur bietet dagegen 23 TFLOPs. Während das Steam Deck bei älteren Titeln oder anspruchslosen Spielen problemlos mit seiner Rechenleistung auskommt und den integrierten Bildschirm auch nur in einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln ansteuern muss, gibt es bei neuen Spielen durchaus Probleme.
So notiert der Autor, dass A Plague Tale: Requiem, das neue Next-Gen-Exclusive, auf dem Steam Deck für echte Probleme sorgt. Während auf den wesentlich stärkeren Spielkonsolen mit Rechenleistungen von 12,15 TFLOPs (Xbox Series X) und 10,28 TFLOPs lediglich 30 bis 40 Bilder pro Sekunde erreicht werden, muss auf dem Steam Deck weit unterhalb der nativen Auflösung gespielt werden, wenn die Erfahrung ansatzweise in die Region von 30 Fps kommen soll.
Erreicht wurde das dann durch eine native Auflösung von 360p mitsamt Upsampling. Optisch scheint die Erfahrung mit der auf einer Xbox Series S vergleichbar zu sein, wenngleich diese eine wesentlich höhere Auflösung nutzt. Weitere Titel, die auf dem Steam Deck nicht ordentlich performen, sind The Callisto Protocol, Gotham Knights, Need for Speed Unbound oder auch die überarbeitete Version von The Witcher 3. Dabei hilft FSR (2.0) zwar deutlich, aber langfristig wäre laut Digital Foundry ein Hardwareupgrade auf eine neue leistungsstärkere APU nötig.
Quelle: Digital Foundry

Die Grundaussage des Artikels war ja, dass das Steamdeck bei Next-Gen Spielen (woran man das auch immer festmachen mag) nicht mehr ausreicht. Und da denke ich sollte man ehr die Spieleentwickler heranziehen anstelle einfach immer alles mit mehr Rechenleistung zu erschlagen.
Letztendlich wäre es natürlich schön, aber es einfach unrealistisch, es wird nur für die Konsolen optimiert und für den PC quasi nichts (nichts anderes ist das Steam Deck nun mal), da es sich einfach nicht lohnt.
Man muss aber sagen das Doom, es auch realtiv leicht hat. Die Level sind meist überschaubar und die Gegner Anzahl ist nicht Gigatnisch. Trotzdem wunderbares stück Technik.
Wenn ich Doom halt mit einem Open World Game vergleich mit Gigantischer Sichtweite und Zick verschiednen AIs.
Die Grundaussage des Artikels war ja, dass das Steamdeck bei Next-Gen Spielen (woran man das auch immer festmachen mag) nicht mehr ausreicht. Und da denke ich sollte man ehr die Spieleentwickler heranziehen anstelle einfach immer alles mit mehr Rechenleistung zu erschlagen.
Und das auf 420€ Hardware in der kleinsten Speicherausbaustufe!
Und es ist immer noch primär ein Handheld. Da muss man sowieso Abstriche machen
Klar kann man immer alles mit besserer Hardware erschlagen, aber in erster Linie optimieren meiner Meinung nach die Spielehersteller in keinster Weise ihre Produkte.