Steam Deck 2: Valve denkt schon über Nachfolger nach
Valve-Chef Gabe Newell hat in einem Interview bestätigt, dass ein "Steam Deck 2" ein Thema ist, und auch weitere Details zum aktuellen Release verraten.
Seit dem 25. Februar wird Valves neuer Handheld-PC Steam Deck für frühe Reservierungen zum Kauf angeboten und während die erste Generation gerade erst auf den Markt gekommen ist, hat Valve-Mastermind Gabe Newell in einem aktuellen Interview des EDGE-Magazins verraten, dass man auch bereits ein Nachfolgemodell im Hinterkopf hat. Dies geht damit einher, dass die teuerste Ausstattungsvariante des gerade erst erschienen Geräts auch die beliebteste ist.
"Wir dachten, dass der Einstiegspreis der entscheidende Faktor [für den Erfolg] sein würde, aber es hat sich herausgestellt, dass das mit Abstand beliebteste Modell das teuerste ist", so Newell. "Das ist ein Beispiel dafür, dass wir von dem, was unsere Kunden uns sagen, ein wenig überrascht sind. Sie sagen im Grunde: 'Wir hätten gerne eine noch teurere Version davon', was die Leistung oder was auch immer angeht. Das ist der Grund, warum wir es immer lieben, etwas auf den Markt zu bringen und es auszuliefern. Denn wir lernen eine Menge daraus, und das hilft uns bei der Planung von Steam Deck 2."
Steam Deck: Konkurrenz und VR erwünscht
Darüber hinaus äußerte Newell in dem Interview die Hoffnung, dass andere Hersteller ähnliche Produkte wie das Steam Deck entwickeln würden: "Wir hoffen, dass andere Hardware-Hersteller im PC-Bereich die Arbeit nutzen, die wir auf der Software-Seite geleistet haben, um ähnliche und verwandte Geräte zu entwickeln. Der erste Schritt besteht darin, dass Sie die großartigen Spiele spielen können, die es heute gibt. In den zweiten Schritten geht es mehr um die Frage, welche Möglichkeiten uns die mobilen Geräte bieten, die über das hinausgehen, was man in einer herkömmlichen Desktop- oder Laptop-Spielumgebung erhält."
Eine solche Fähigkeit für das Steam Deck 2 könnte demnach eine verbesserte Virtual-Reality-Unterstützung sein: "Eines der Dinge, für die das Deck steht, ist die akkubetriebene, leistungsstarke Performance, die man schließlich auch für VR-Anwendungen nutzen kann. Man kann den PC nehmen und etwas bauen, das viel transportabler ist. Wir sind noch nicht ganz so weit, aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung", so der Valve-Chef.
Quelle: via wccftech.com

2015 kam immerhin schon das Samsung Galaxy S6 raus und hatte dabei eine Auflösung von 2560x1440 und ein AMOLED Display. Daher finde ich es oft ziemlich dürftig was heutzutage an Handheld-Konsolen auf den Markt geworfen wird. Auch wenn das Steam Deck in allen anderen Disziplinen sehr beeindruckend ist.
Stand heute würde ich mich für die 64gb Version anstelle der 256gb Version entscheiden.
Die Tatsache, das bei der ersten, stark limitierten, Welle hauptsächlich die teuerste Variante nachgefragt wird, liegt meiner Meinung nach eher in der Zielgruppe begründet: Technik-Enthusiasten, deren Budget für solche "Spielereien" sehr hoch ist und die sich kaum mit der Low-End-Variante zufrieden geben. Für ein echtes Massenprodukt ist der Preis wesentlich wichtiger, sonst endet das Steam Deck genau wie das Index Headset: als Nischenprodukt für Enthusiasten mit viel Geld.
Mich wundert es nicht, dass ein Deck 2 geplant ist. Die Arbeiten am Konsolennachfolger beginnen oft schon vor Release der neuen Konsole. Zwischen finalem Planungsabschluss und Auslieferung zum Endkunden liegen vermutlich Monate wenn nicht Jahre.
2015 kam immerhin schon das Samsung Galaxy S6 raus und hatte dabei eine Auflösung von 2560x1440 und ein AMOLED Display. Daher finde ich es oft ziemlich dürftig was heutzutage an Handheld-Konsolen auf den Markt geworfen wird. Auch wenn das Steam Deck in allen anderen Disziplinen sehr beeindruckend ist.