Activision: Die Tops und Flops aus 33 Jahren - Von Lizenzfiaskos und Volltreffern
Ähnlich wie Electronic Arts kämpft auch Activision darum, nach den letzten Negativschlagzeilen einen guten Ruf bei jüngeren Spielern aufzubauen. Dabei ist Activision ein Pionier im Bereich Videospiele und bereits seit 1979 auf dem Markt. Früher hatte man auch mehr zu bieten als nur Call of Duty. PC Games Hardware fasst zusammen und stellt die Tops und Flops aus 33 Jahren vor.
Activision wird bereits am 1.10.1979 gegründet. Bis zu dem Tag werden Videospiele von den Firmen entwickelt, die auch die Konsolen herstellen - allen voran Atari für den Atari 2600. Das alles ändert sich, denn an diesem Tag gründen einige ehemalige Atari-Mitarbeiter die Firma Activision, den ersten unabhängigen "Third Party"-Entwickler. Sie fühlen sich bei Atari ungerecht behandelt - werden sie doch wie Fließbandarbeiter bezahlt, während ihre Produkte Millionen einspielen. Diese Gewinne wollen sie fortan selbst einstreichen. Activision bringt einige sehr erfolgreiche Titel für Ataris 2600 auf den Markt, darunter Skiing (1980), Fishing Derby (1980), Laser Blast (1981), Tennis (1981) und Ice Hockey (1981). Spieleentwickler werden im Handbuch würdigend erwähnt und gut behandelt, was einige Entwickler dazu bewegt, mit Activision zusammenzuarbeiten.
Quelle: Activision Blizzard
Activision-CEO Bobby Kotick: Ein Garant für starke Worte
1982 veröffentlicht Activision Pitfall!, eines der bekanntesten Spiele für den Atari 2600 überhaupt. Nachdem den Spielekonsolen langsam Marktanteile wegbrechen, produziert Activision auch Spiele für Heimcomputer. 1986 übernimmt man die Textadventure-Legende Infocom, drei Jahre später schließt man das Studio aber. Textadventures haben ihre Blütezeit hinter sich. 1988 wird Activision zu Mediagenic und entwickelt auch Büro-Software. Nachdem die Firma wegen eines Patentstreites fast pleite geht, tritt Bobby Kotick, der aktuelle CEO, auf den Plan. Eine Investorengruppe unter seiner Führung bringt die Firma wieder auf Kurs, sie heißt fortan wieder Activision. Danach geht man konsequent auf Einkaufstour oder sichert sich lukrative Publishing-Deals. Zu Activision gehören unter anderem die bekannten Studios Treyarch, Raven Software, Radical und Bizarre Creations. 2007 verkündet Activision dann die Fusion mit Vivendi Games zu Activision-Blizzard, dem damit größten Spielepublisher der Welt. In die Negativschlagzeilen gerät Activision vor allem durch kontroverse Äußerungen von CEO Kotick, der unter anderem die Preise für Spiele erhöhen will. Außerdem sind seine Äußerungen zur Unternehmenskultur fragwürdig. Anfang März greift Activision beim Call-of-Duty-Entwickler Infinity Ward durch und verliert dadurch wichtige Mitarbeiter.
Zu den bekanntesten Spielemarken von Activision-Blizzard gehören Call of Duty, Starcraft, Diablo, World of Warcraft, Guitar Hero, Tony Hawk, Wolfenstein und Mechwarrior (bis Mechwarrior 2). Mit den vielen Filmumsetzungen macht sich Activision keine Freunde bei Hardcore-Spielern, da deren Qualität teils nicht an die Möglichkeiten des Publishers herankamen. So hält man derzeit beispielsweise noch die Lizenz für James-Bond-Spiele und früher einmal hatte man die Star-Trek-Lizenz inne. Daraus ergaben sich sogar einige gute Spiele. Immerhin wird 2012 kein reines CoD-Jahr, mit Prototype 2 deutet sich ein wirklich spannendes Spiel an.
Im Folgenden wollen wir Ihnen die größten Tops und Flops vorstellen, die von Activision veröffentlicht oder entwickelt wurden. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sollten Sie ein Spiel vermissen, nutzen Sie ausgiebig die Kommentarfunktion.


Ansonsten kann ich nur sagen das ich Guitar Hero 3 für PC habe und mit keinem Kritikpunkt übereinstimmen kann,
läuft alles perfekt.
MechWarrior hat einen Eintrag, der ist aber Part von BattleTech, dem Universum, in dem das Spiel spielt.