Sie fürchten sich vor Googles Sammelwut? Womöglich zu Recht. In einem Fernsehinterview zeigt CEO Eric Schmidt zumindest kein Verständnis für jegliche Bedenken seitens der Datenschützer.
Quelle: Google
Googles CEO Erich Schmidt
Googles CEO, Eric Schmidt, musste sich kürzlich in einem Interview mit kritischen Fragen über den Datenschutz seines Unternehmens auseinandersetzen. Gegnern der enormen Neugier und Daten-Sammelwut der Suchmaschine wie auch anderen Diensten des Google-Imperiums gab er jedoch keine Entwarnung - ganz im Gegenteil.
Auf die entsprechende Frage, was er von den ganzen Zweifeln seitens Datenschutz-Rechtlern im Bezug auf Google hält, antwortete Eric Schmidt Folgendes:
"Wenn es etwas gibt, dass Sie andere nicht wissen lassen wollen, hätten Sie es vielleicht gar nicht erst tun sollen."
Der Google-Chef und -Mitbegründer gab auch Befürchtungen Recht, dass Google nicht alle gesammelten Daten nur für sich selbst hortet:
"[...] In Wirklichkeit bewahren alle Suchmaschinen - inklusive Google - persönliche Daten für einige Zeit auf und es ist beispielsweise wichtig, dass wir alle in den Vereinigten Staaten dem Patriot Act [Siehe Wikipedia-Artikel] Rechnung tragen müssen und es ist möglich, dass alle Informationen den staatlichen Behörden zugänglich gemacht werden könnten."
Kurios: Eric Schmidt wurde einst selbst Opfer einer Datenschutz-Panne, als die eigene Google-Suchmaschine der Webseite CNET 2005 vertrauliche Informationen über sein Privatleben ausgab, welches das Online-Magazin anschließend veröffentlichte. Daraufhin schloss er CNET laut CNN für ein ganzes Jahr von den Suchergebnissen Googles aus.
Was halten Sie von den Aussagen von Googles CEO Eric Schmidt? Sind jene unbedenklich oder alarmierend? Nutzen Sie die Kommentarfunktion!
Hier das Youtube-Video mit dem wichtigsten Teil des Fernseh-Interviews im englischen Originalton:
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GoogleMail e.t.c ist fuer datentausch gut geeignet wenn, man zumindest 1024 Bit verschluesselung mit sehr sehr langen paswoerter benutzt. Sonst ist man durchsichtig wie ein Glasaal.
Dass US-Sicherheitsbehörden Einblick in solche Daten haben, sollte nicht verwundern. Ich denke die CIA oder auch der BND können sowieso überall reinschauen wenn sie wollen, außer auf deinen PC. Aber selbst da, wenn sie richterlich dazu befugt worden sind.
Und jetzt erzähl mir nicht, dass das ausschließlich Inhalte sind, bei denen du kein Problem damit hättest, wenn sie jede x-beliebige Person von Eltern über Partner bis hin zum Arbeitgeber, von ihnen wüsste.
wenn dir das bishern icht passiert is, klar. aber da kannst du persönlich drauf achten wie du willst, einfluss hast du wenig darauf. ebenso kannst du von deinem "sauberen" fall nicht auf die allgemeinheit schließen. anderen is son mist aber sicher schon passiert, die sich auch sehr bewusst im netz bewegen, wie du zum bsp. und in solch einem falle is das ganze sicher nich mehr lustig und genau das versuchen dir die anderen wohl nahe zu bringen ^^
Was andere über mich veröffentlichen kann ich nunmal einfach nicht beeinflussen.
Soll ich jetzt jeden Post mit meinem PGP-Schlüssel signieren, damit jeder weiß, dass es von mir kommt? Was ich über mich veröffentliche weiß ich und das kann ich zu 100% verantworten.
Das die Amis nunmal allerhand sammeln um "Terror zu bekämpfen" kann ich nunmal nicht ändern und Google genausowenig.
so far
Daß einige Regierungen sich aus Inkompetenz und mangelndem technischen Verständnis damit abgefunden haben,daß das I-Net zu einem rechtsfreien Raum verkommt, ist ja eine unbestrittene Tatsache,daß aber die potentiellen Opfer in-
zwischen freiwillig auf Ihre staalich garantierten Rechte verzichten und das auch noch im Internet kundtun,halte ich für bedenklich.