Antivirus: Wenn Sicherheitsprogramme mehr schaden als nutzen

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Antivirus: Wenn Sicherheitsprogramme mehr schaden als nutzen
Quelle: Eywire Infotech

Antivirus-Software soll die Nutzer eigentlich vor schädlichen Programmen schützen. Doch manchmal sind die Sicherheits-Tools selbst die Verursacher von Problemen.

Wir alle kennen sie, viele Anwender nutzen sie auch regelmäßig: Antivirus-Software. Diese soll eigentlich helfen, das eigene System beim Surfen im Internet zu schützen. Doch so manches Mal sind die Programme selbst die Schuldigen, wenn der PC hakt und unendlich lädt. Bei aktuellen Geräten könnte der Fehler bei Virus-Tools liegen, die veraltet, mit Bloatware gefüllt oder einfach doppelt ausgeführt werden, zählt nun die Webseite Techspot auf.

Virenprogramme oft mit Bloatware gefüllt

Der Artikel von Techspot zeichnet folgendes Bild: Ein weniger technikaffiner Freund, der nach Hilfe mit seinem erst ein paar Jahre alten Laptop fragt. Schaut man sich das Gerät an, reagieren die Programme kaum, Browser stürzen ab und Eingabeaufforderungen werden nur träge angenommen. Schuld daran sind zwei Antivirenprogramme, die gleichzeitig laufen. Oder aber Tools, die nach Aktualisierungen oder Upgrades schreien.

Ein häufiges Problem sei dabei, dass viele Security-Tools in der kostenlosen Version mit weiteren Add-ons ausgestattet sind, etwa VPN-Clients, Passwortmanager oder Browser-Erweiterungen. Diese verstopfen den Speicher und schalten sich im schlimmsten Fall auch direkt beim Booten ein. Einige Programme sollen auch die Nutzer versuchen, zu verunsichern, um sie zu einem kostenpflichtigen Upgrade zu bewegen. Defekte Installationen können obendrein gar das ganze System lahmlegen und die Leistung des Betriebssystems beeinträchtigen.

Dabei bräuchten Windows-Nutzer gar keine externen Tools: die Webseite empfiehlt den im Betriebssystem enthaltenen Windows Defender sowie optional ein Malware-Programm wie Malwarebytes. Installierte und nicht mehr benötigte Antivirensoftware sollte mit einem Entfernungsprogramm von der Festplatte verwiesen werden, das alle Elemente des Produkts rückstandslos löscht. Viele Anbieter von Antivirenprogrammen bieten dafür eigene Deinstallationstools an.

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Quelle: Techspot

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    • Kommentare (97)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von LegacyTool Kabelverknoter(in)
        Zitat von soonsnookie
        empfiehlt man auch erfahrenen leuten nicht.
        Das stimmt, unerfahrene Leute empfehlen das auch erfahrenen Leuten nicht
        Aber Spass beiseite, den meisten ist nicht bewusst wie sehr das bremst, und ja auch der Windows eigene. Naja muss jeder für sich entscheiden.
      • Von LegacyTool Kabelverknoter(in)
        Zitat von soonsnookie
        empfiehlt man auch erfahrenen leuten nicht.
        Das stimmt, unerfahrene Leute empfehlen das auch erfahrenen Leuten nicht
        Aber Spass beiseite, den meisten ist nicht bewusst wie sehr das bremst, und ja auch der Windows eigene. Naja muss jeder für sich entscheiden.
      • Von Waylinkin Software-Overclocker(in)
        Danke. Ich werds wohl einfach mal ausprobieren. Wenn dann seltsame Dinge im Browser passieren, weiß ich Bescheid.
      • Von Khabarak Volt-Modder(in)
        Zitat von Waylinkin
        Die Idee find ich klasse. Die wollen Daten? Können sie haben... Blenden wir sie!
        Ich konnte aber leider nichts dazu finden, ob das zusammen mit Adguard sinnvoll nutzbar ist. Es steht ja dort, dass man es nicht zusammen mit Blockern nutzen sollte, die ähnlich funktionieren. Da bin ich mir bei AdGuard nicht ganz sicher. Weißt Du zufällig was dazu?
        Sorry, dazu weis ich leider nichts.
        Ich hab nur AdNauseam drauf. Das Browser Addon funktioniert für mich ausreichend.
        Youtube erkennt es allerdings als Adblocker und meckert.
      • Von Waylinkin Software-Overclocker(in)
        Zitat von ibn333
        Hier wird genau mein Problem beschrieben. Ich habe den Avast drauf und bin damit sehr zufrieden. Und auch sonst läuft meine Rechner zuverlässig. Aber ich bekommen fast jeden Tag Hinweise von Avast, das sich GB an Datenmüll angesammelt haben, veraltete Treiber, Tracking Cookies auf meine Rechner, usw. und das ich Avast kostenpflichtig upgraden soll um das zu beheben. Und seit Jahren drücke ich mich davor. Dabei geht es mir gar nicht ums Geld, sondern ob ich Avast soviel Rechte geben soll, meinen ganzen Rechner zu bereinigen. Ich habe das gar nicht im Gefühl, ob das alles sinnvoll ist oder ob es hinterher schlechter läuft als vorher...
        Lass es lieber sein. Tracking Cookies kannst Du einfach über den Browser rausschmeißen, und dort kannst Du auch einstellen, dass Cookies nach einer bestimmten Zeit automatisch gelöscht werden.
        An die Treiber würde ich eine Fremdsoftware schon mal gar nicht ranlassen. Da muss ich nicht mal Böswilligkeit voraussetzen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass etwas schief geht, ist extrem hoch. Ich hab mal aus Jux verschiedene Treiberupdatersoftware ausprobiert, was die können... Nicht selten wurden veraltete oder gar völlig falsche Treiber installiert... Am Ende stand eine Windows-Neuinstallation an, war aber wurscht, war eh nur ne Spielerei.
        Für den "normalen" Datenmüll reicht die bordeigene Laufwerksbereinigung völlig aus - Wenn der Platz mal wirklich knapp werden sollte.
        Auch von Registry-Cleanern lieber die Pfoten lassen.
        Diese ganzen tollen Tools werden teuer angepriesen, greifen aber im besten Falle einfach nur auf Windowsbordmittel zu oder zerschießen Dir im schlechtesten Fall das System.

        Zitat von Khabarak
        Dafür gibt's AdNauseam... Klickt auf all eure Anzeigen, ohne, dass ich eine einzige Flimmeranimation sehen muss.
        Die Werbung kann so auch das Layout nicht dauernd zerschießen und bei euch hatte ich 2 Mal nen Alarm vom Defender, als der Adblocker aus war... Ihr seid also auch nicht gefeit davor, dass die Adserver eurer Werbekunden übernommen werden.
        Immerhin verkauft ihr den Platz der Werbeanzeigen wie alle andren auch per Agentur (Zumindest nach eurer Aussage im Feedback Forum).

        Und damit eben auch wichtige Webseitehnfunktionen. Daher ist der Tipp leider nutzlos.
        Die Idee find ich klasse. Die wollen Daten? Können sie haben... Blenden wir sie!
        Ich konnte aber leider nichts dazu finden, ob das zusammen mit Adguard sinnvoll nutzbar ist. Es steht ja dort, dass man es nicht zusammen mit Blockern nutzen sollte, die ähnlich funktionieren. Da bin ich mir bei AdGuard nicht ganz sicher. Weißt Du zufällig was dazu?

        EDIT:
        Ganz vergessen... Ich habe früher auch mal diverse andere Antivirensoftware verwendet. Seit Jahren nutze ich nur noch den Defender, AdGuard und Brain.exe. Mein letzter Virenbefall liegt sicher mehr als 10 Jahre zurück.
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Ferran
        Jo, wer nicht vergleicht, merkt auch nix.
        Ich hatte früher eher gegenteilige Erfahrungen mit anderen Virenscannern gemacht.
        Welche sogar kostenpflichtig waren. Die haben das System ausgebremst und ließen sich schlecht deinstallieren.
      Direkt zum Diskussionsende
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