SSD: Plextor M6 Pro - Flaggschiff mit zusätzlichen Cache im Arbeitsspeicher
Plextor erneuert sein Flaggschiff im Bereich der Solid State Drives. Die Plextor M6 Pro nutzt fast dieselbe Hardware wie ihre Vorgängerin M5 Pro. Ein Zwischenspeicher im Arbeitsspeicher soll jedoch für mehr Leistung sorgen.
Der SSD-Markt ist einen weiteren Wettbewerber reicher. Plextor wechselt sein ehemaliges Flaggschiff M5 Pro aus ersetzt diese gegen die M6 Pro. Tatsächlich sind erhebliche Ähnlichkeiten gegeben. Die Hardware ist bekannt aus der M5 Pro und besteht aus dem Controller Marvell 88SS9187 (8 Nand-Channel) und Speicherchips von Toshiba, die im 19 Nanometer-Verfahren gefertigt sind (Toogle DDR 2.0 MLC-Nand, 64 GBit). Neu ginzugekommen ist jedoch eine Variante mit einem Terabyte Speicherplatz. Plextor deckt damit die vier verbreitesten Speichergrößen zwischen 128 und 1.024 GByte ab. Der Formfaktor bleibt weiterhin bei 2,5 Zoll und einer Dicke von 7 Millimetern. Der Anschluss erfolgt unverändert per SATA.
Plextor verspricht sich jedoch durch die "Plexturbo" getaufte Technik einen Leistungszuwachs. Im Grunde nutzt die SSD den Arbeitspeicher des PCs als Zwischenspeicher. Dieser soll wiederum das Bandbreitenproblem der SATA-Schnittstelle für gewisse Daten umgehen. Dank dem Energiesparmodus Devsleep soll die SSD in diesem Zustand lediglich 0,2 Milliwatt Strom aufnehmen. Im typischen Leistungszustand sollen es nicht mehr als 0,25 Watt sein. Ebenso bietet Plextor von Haus aus Unterstützung für eine AES 256-Verschlüsselung. Die sequenzielle Leserate steigt geringfügig auf 545 MByte/s. Die sequenzielle Schreibrate liegt je nach Modell bei 330 bzw. 490 MByte/s. Die Werte für das zufällige Lesen und Schreiben liegen quasi unverändert bei 100.000 IOPS (alle Modelle, 4K Random Lesen) bzw. zwischen 82.000 und 88.000 IOPS (4K Random Schreiben).
Insgesamt fünf Jahre Garantie gewährt Plextor auf die SSDs. Im PCGH-Preisvergleich sind alle Varianten gelistet, jedoch nur vom Händler Caseking ab dem 22.08.204 lieferbar. Die Preise stehen derzeit bei 579,80 Euro (1.024 GByte), 289,90 Euro (512 GByte), 149,90 Euro (256 GByte) und 89,90 Euro (128 GByte).

Die Caches auf den SSDs sind hoffensichtlich so abgesichert (bei Festplatten ist es jedenfalls ganz normal, dass die Rotationsenergie der Platter genutzt wird, um alles abzuschließen und in Parkposition zu gehen) und gute Controller mit eigenem RAM haben auch entsprechende Puffer verbaut. Aber hier gehts ja um den Systemram, das Caching wird in Software abgewickelt.
Gibts für so was nicht Kondensatoren das noch etwas Zeit bleibt um den Cache-Inhalt in den Permanentspeicher zu verfrachten?
Zumindest haben die Hersteller doch mal damit geworben?
Intel 520, Crucial, etc...
http://geizhals.at/de/?ca...
Oder wird der Cache nur lesend verwendet?
Bei einem Schreibcache wohl schwer möglich.
Was mich zu der Frage bringt: Wieso feiern sich derzeit eigentlich so viele SSD-Hersteller mit einer Technik, die schon vor 1-2 Jahrzehnten kaum einer mehr haben wollte, obwohl sie auf damaligen HDDs noch deutlich sinnvoller war, als bei heutigen SSDs?
Die genannten Preise sind ja ganz schön dolle. Da bekomme ich von der Konkurrenz fürs gleiche Geld die doppelte Kapazität.
Mhh und bei nem Stromausfall sind die noch nicht geschrieben Daten futsch?
Oder wird der Cache nur lesend verwendet?