[PLUS] AMD Ryzen 9 9950X3D gegen 7950X3D und 9800X3D im Test
PCGH Plus: Das neue Topmodell für den Sockel AM5 ist da. PCGH hat den AMD Ryzen 9 9950X3D umfangreich getestet und geht jetzt auf die Performance, Stärken, Schwächen und Effizienz des 16-Kerners ein. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 05/2025.
16-fach unter der Haube
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Der schnellste Gaming-Prozessor der Welt und die beste Lösung für Content Creator - so bezeichnet AMD den Ryzen 9 9950X3D. Der 16-Kerner tritt in die Fußstapfen des Ryzen 9 7950X3D, der vor etwas mehr als zwei Jahren erstmals die Kombination aus gewöhnlicher Ryzen-CPU mit 3D-V-Cache-Kernen im Desktop in Verbindung brachte. Dabei setzt eines der Core Complex Dies (CCD) auf den für Spieler begehrten 3D-V-Cache, während das zweite CCD dem regulären Aufbau entspricht. Mit an Bord ist beim Ryzen 9 9950X3D selbstverständlich auch der 3D-V-Cache der zweiten Generation. Wie schon beim Ryzen 7 9800X3D ist dabei die größte Neuerung, dass sich der 3D-V-Cache nun unter anstatt über den CPU-Kernen befindet. Damit wird der Wärmeübergang der Kerne über den Heatspreader zum Kühler massiv verbessert, was am Ende höhere Taktraten bedeutet, wodurch mehr Leistung erzielt werden kann. Zusammen mit dem 9950X3D ist auch der Ryzen 9 9900X3D erschienen. Die UVP liegt in Deutschland bei 769 Euro für den 9950X3D und 659 Euro für den 9900X3D. Wir bedanken uns bei AMD Deutschland für die Leihstellung des Ryzen 9 9950X3D. Da AMD umfangreiche Änderungen am Chipsatztreiber hinsichtlich des Core Scheduling vorgenommen hat, haben wir den Vorgänger Ryzen 9 7950X3D fairerweise auch noch einmal komplett neu getestet. Auf die Änderungen am Treiber gehen wir im Extra-Kasten genauer ein.
Technische Daten
Das neue Topmodell AMD Ryzen 9 9950X3D für den Sockel AM5 setzt auf die Zen-5-Architektur und liefert 16 Kerne mit bis zu 32 Threads. Der garantierte Basistakt liegt bei 4,3 GHz, während AMD für den Boost bis zu 5,7 GHz verspricht. Wie schon der Vorgänger Ryzen 9 7950X3D setzt der 9950X3D auf eine Aufteilung zwischen einem Core Complex Die (CCD) mit 3D-V-Cache und einem ohne. Der hohe Single-Core-Boost ist dabei dem CCD vorbehalten, welches nicht auf den zusätzlichen Cache setzt. Unterstützt werden DDR5-5600-Speicher und bei Vollbestückung noch DDR5-3600. Mit an Bord sind wie bei allen Ryzen-9000-Prozessoren 24 nutzbare PCI-Express-5.0-Lanes, die RDNA-2-IGP für Office-Tätigkeiten und die native Anbindung von vier USB-3.2-Gen-2-Anschlüssen. Sie können den Ryzen 9 9950X3D auf allen gängigen AM5-Boards nutzen, ein BIOS-Update mit AGESA 1.2.0.3 Patch A ist jedoch Pflicht, um die volle Leistung der CPU nutzen zu können. Diverse Mainboard-Hersteller bieten bereits entsprechende Downloads an. Beachten Sie bei günstigen Mainboards jedoch, dass einige von ihnen nicht die volle TDP des Ryzen 9 ausfahren und vorher limitieren können. AMD empfiehlt des Weiteren die Nutzung von Windows 11 23H2 (ab 22631.4602) oder 24H2 (ab 26100.2605) sowie die Installation des neuesten Chipsatztreibers mit Versionsnummer 7.02.13.148 (Stand März 2025). Unterstützt wird die CPU selbstverständlich auch von anderen Betriebssystemen. Um den vollen Funktionsumfang des Treibers zu nutzen, weist AMD des Weiteren daraufhin, die Xbox Game Bar aktuell zu halten. Mehr dazu auch im Extra-Kasten.
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