Ryzen 7 3800 XT: Werte aus Ashes of the Singularity gesichtet
Zum Ryzen 7 3800 XT sind Werte aus Ashes of the Singularity aufgetaucht. Sollten jedoch die neulich rumgereichten Preise stimmen, sind die CPUs für Spieler eher uninteressant und richten sich vor allem an Übertakter, die Wert auf gut gehendes Silizium legen.
Die XT-Prozessoren vom AMD scheinen sich so langsam für einen Marktstart bereit zu machen. Zum Ryzen 7 3800 XT gibt es nun Werte aus Ashes of the Singularity. Mangels Vergleichswerte sind die Ergebnisse nicht wahnsinnig aussagekräftig. Es zeigt aber, dass Prozessoren im Umlauf sind. Prinzipbedingt werden auch keine Taktraten angezeigt, was Vergleiche weiter erschwert. Man nimmt an, dass die XT-Modelle von Ryzen 3000 200-300 MHz schneller unterwegs sind als die schon bekannten Modelle. Die Rede war zwischendurch von 4,3 GHz Basis und 4,7 GHz Boost-Takt.
Man darf davon ausgehen, dass AMD hier einfach ein paar gut gehende Einheiten selektiert, die dann für ein paar Euro mehr als Zwischenmahlzeit verkauft werden, bis Ryzen 4000 auf den Markt kommt, was noch dieses Jahr der Fall sein soll. Allgemein wird das zweite Halbjahr recht spannend, mit Zen 3, neuen Navi-GPUs und von Nvidia mit Ampere. Dazu kommen dann bezahlbare B550-Mainboards, die besser zu den kleinen Ryzens passen.
Ein Händler hatte die neuen Ryzen bereits gelistet und demnach lässt sich AMD die paar MHz gut bezahlen. Fast etwas zu gut, wenn es denn stimmt. Denn mit 140 Euro Aufpreis beim Ryzen 7 3800 XT stellt sich auch für Enthusiasten und Fans die Sinnfrage. Der Ryzen 5 3600 XT wäre zudem komplett aus dem Bereich der Sparbrötchen raus und soll dann 320 Euro kosten. Das wäre für einen Sechskerner zu viel und über dem Core i5-10600K.
Finanziell wäre das angesichts der zu erwartenden Mehrleistung nicht sinnvoll. Es gab ja bereits Werte aus dem Cinebench-R20-Test, die zwar synthetisch sind und schlecht vergleichbar, aber doch eine grobe Ahnung davon geben, was man da voraussichtlich fürs Geld bekommt. Da ließ zwar der AMD Ryzen 9 3900XT Intels brandneuen Core i9-10900K dabei auch bei der Single-Core-Leistung leicht hinter sich, aber wer mit spitzem Stift rechnet, findet da trotzdem wenig Zugang. Untermauert wurde das von Firestrike-Werten:
Da erreichte der Ryzen 9 3900XT einen Physics Score von 29.172 Punkten, während der Ryzen 3800XT in derselben Disziplin auf 25.135 Punkte kommt. Vergleiche sind an der Stelle schwierig, weil die Werte von vielen Variablen anhängen. Laut Videocardz liegen typische Werte für einen Ryzen 9 3900X bei 27.137 und für einen Ryzen 7 3700X bei 24.774 Punkten.
Ryzen 4000 XT könnten dann die 5 GHz packen.
Wenn du die Anwendungsleistung nimmst, sind 12 oder 16 Kerner der ersten Generation noch längst nicht abgeschrieben und irgendeine Wegwerfware.
Neu Prozessoren solen auch nach Möglichkeit um einiges schneller sein als ihre Vorgänger, nicht umsonst wurde Intel nun schon seit der 4000er Generation derart schlimm beschimpft und bespuckt über deren dreiste Abzocke für quasi Null Mehrleistung.
So muss ich den 3600 noch nicht begraben...nach 4 Monaten. Noch mal Glück gehabt!
Gruß Yojinbo
Mein 3900X dreht seit dem WIN10 Update am Rad/Takt, ohne wirklich mehr Leistung zu haben. Naja, es ist aber auch bei ~142-145W abgeriegelt.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]