Von Arpanet, Activision, Ati und Geforce Titanium (PCGH-Retro, 01. Oktober)
Arpanet, Activision, Ati und Geforce Titanium - das geschah am 1. Oktober. Jeden Tag wagt PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.
… 1969: Der Vorläufer des Internets nimmt an diesem 1. Oktober Gestalt an: Im Stanford-Forschungsinstitut wird der IMP #2 installiert, der zweite "Interface Message Processor" und damit Knotenpunkt des Arpanets - dem experimentellen Computernetz, aus dem sich später das Internet entwickelt. Der erste IMP steht bereits seit dem 1. September an der Universität von Kalifornien in Los Angeles. Bis die erste Nachricht über diese Computerverbindung geschickt wird, vergeht allerdings noch eine Woche.
… 1979: Videospiele werden von den Firmen entwickelt, die auch die Konsolen herstellen - allen voran Atari. Das ändert sich mit dem 1. Oktober 1979, denn an diesem Tag gründen einige ehemalige Atari-Mitarbeiter die Firma Activision, den ersten unabhängigen "Third Party"-Entwickler. Sie fühlten sich bei Atari ungerecht behandelt - wurden sie doch wie Fließbandarbeiter bezahlt, während ihre Produkte Millionen einspielten. Diese Gewinne sollten sie fortan selbst einstreichen; Activision bringt einige sehr erfolgreiche Titel für Ataris 2600 auf den Markt, später auch für andere Konsolen und für diverse Computersysteme. Und der Erfolg hält an; 2007 verkündet Activision die Fusion mit Vivendi Games zu Activision-Blizzard, dem damit größten Spielepublisher der Welt.
… 2001: Nvidia stellt gleich drei neue Grafikchips mit dem Namenszusatz "Titanium" vor: Geforce 3 Ti 500 und Ti 200 lösen den "alten" Geforce 3 mit DirectX-8-Technik ab, der Geforce 2 Ti ist Nachfolger der Geforce-2-Varianten GTS, Pro und Ultra (DX7). An den Funktionen ändert sich nichts, es gibt nur kleine Änderungen an den Taktfrequenzen. Das Kürzel "Ti" wird Anfang 2011 mit der Geforce GTX 560 Ti neu belebt und wertet fortan Nvidias Mittelklasse-Produktreihen auf.
… 2001: Ati veröffentlicht zwei neue Grafikkarten für den Einsteigermarkt, Radeon 7000 und 7200. Beim Modell 7000 handelt es sich praktisch nur um eine umbenannte Radeon VE, die ohne T&L-Funktion auskommen muss und daher nicht die Anforderungen für "DirectX 7 compliance" (nicht "compatibility") erfüllt - anders, als der Name es erwarten lässt. Auch die Radeon 7200 ist nicht viel mehr als alter Wein in neuen Schläuchen, verfügt aber über den vollen Funktionsumfang der Radeon.

Aldus und Adobe gabs damals auch noch nicht..
War denke ich der erste "RIP" (Raster Image Processor)..