James Webb: Weltraumteleskop mit nur 68 GB SSD-Speicher, aber hoher Ausfallsicherheit
Im James Webb Weltraumteleskop befindet sich eine SSD mit nur 68 GB Speicher. Gegenüber handelsüblichen Modellen ist dieser dafür deutlich robuster, und zudem ist mehr Kapazität für den Betrieb auch gar nicht notwendig.
Diese Woche wurden die ersten Aufnahmen des neuen James Webb Weltraumteleskops (JWST) veröffentlicht, die einen durchaus beeindruckenden Blick in den Weltraum ermöglichen. Gegenüber bisherigen Weltraumteleskopen wie beispielsweise dem Hubble soll das JWST dabei deutlich mehr Möglichkeiten bieten, die unter anderem auch durch modernere Technik zustande kommen. Laut einem Bericht der Website Tom's Hardware ist die Speicherkapazität des JWST im Vergleich zu aktuellen Geräten aber dennoch winzig.
Robuster Weltraum-Speicher
Demnach verfügt das neue Weltraumteleskop lediglich über einen 68 GB großen SSD-Speicher, der als "Solid State Recorder" bezeichnet wird. Zum Vergleich: Derartige Speichermengen haben schon seit langem auf einer microSD-Karte Platz, und aktuelle Consumer-SSD verfügen inzwischen oft über mehrere TB Kapazität. Für den deutlichen Unterschied gibt es aber gute Gründe. Dazu zählt beispielsweise das Alter: Der Vertrag zum Bau des Teleskops wurde bereits 2003 unterschrieben, und 2016 wurde die Montage abgeschlossen.
Wie bereits die Bezeichnung als "Solid State Recorder" zeigt, handelt es sich bei dem im James Webb Teleskop verbauten Speicher außerdem um keine handelsübliche SSD. Stattdessen musste das verbaute Modell "weltraumtauglich" sein, was eine sehr hohe Ausfallsicherheit in Kombination mit deutlich höheren Anforderungen an die Strahlungsresistenz bedeutet. Zudem ist eine langfristige Datenspeicherung auf dem JWST gar nicht gewünscht: Für die Analyse müssen die Bilder ohnehin an die Erde übermittelt werden.
Raumfahrt: So entstehen die faszinierenden Bilder mit dem James-Webb-Teleskop
Laut dem Bericht benötigt das JWST rund zwei Gigabyte Speicher für Technische- und Telemetriedaten, und dazu kommen pro Tag bis zu 58,8 GB an erzeugten Bilddaten. Letztere können aber zweimal täglich übermittelt und anschließend gelöscht werden, sodass der Speicher gar nicht zwingend größer sein muss.
Der darüber hinaus verbleibende Speicherpuffer der 68-GB-SSD dient dabei als Ausfallschutz. In zehn Jahren, zum geplanten Betriebsende des James Webb Teleskops, soll die nutzbare Speichermenge durch Defekte auf rund 60 GB reduziert werden, sodass dann durch den vorhandenen Puffer gerade noch ein kompletter Tages-Datensatz gespeichert werden kann.
Quelle: Tom's Hardware via PC Gamer

Du versuchst dich so billig aus der Affäre zu ziehen?
Erinnert mich an einen Querdenker, ...
Der entscheidende Punkt ist,...
Irgendwie kannst du es nicht zugeben oder zumindest mit der Tatsache leben,...
Seit wann bist Du bei der NASA, daß Du das alles bis auf's i-Tüpfelchen besser weißt?
Hast Du die Mondlandung auch mit geplant?
Na, dann wissen wir ja, weshalb der Computer 7s vor'm Aufsetzen abgeschmiert ist.
Ansonsten führt das nur dazu, dass die Leute glauben, die schieben da ne Samsung 2,5" SSD rein und gut is. Sieht man ja auch hier
Jmd sagt, das hat nur so und soviel GB drin, guckt mal, voll wenig ey!
Und im Artikel wird dann erklärt, dass mehr gar nicht nötig ist, ergo ist die Überschrift absoluter Käse, denn das Ding hat nicht "nur 68GB",sondern schlicht ausreichend Platz für sdine Zwecke. Aber das würde natürlich auch total unclickbaitmäßig aussehen, also packen wir ein nur da rein und tun so, als wäre das total ungewöhnlich.
Um echte Informationen geht es doch gar nicht.
"In bestimmten Geräten stecken auf deren Zweck anpasste Hardware"
Mehr hat man eigentlich nicht gesagt. Welch eine Erkenntnis.
Ansonsten führt das nur dazu, dass die Leute glauben, die schieben da ne Samsung 2,5" SSD rein und gut is. Sieht man ja auch hier
Die ersten Bilder sind schon echt top.
Mal gucken ob auch erdähnliche Planeten damit entdeckt werden.
Da das Teleskop wohl spezielle Instrumente hat um Atmosphären aufzuspüren und zu analysieren.