Interview mit Intel: "Spiele schreien geradezu nach Raptor Lake"
Gaming und Intels Hybridarchitektur der zwölften Intel-Core-Generation hatte anfangs einige Anlaufschwierigkeiten, sowohl technische als auch im Verständnis über die Funktionsweise. Intels "Manager fürs Gaming", Marcus Kennedy, erzählte uns im Interview unter anderem von derartigen Hindernissen und auch, warum er glaubt, dass das mit der. 13. Core-Generation an Intel-CPUs kein Thema mehr sein wird. Wir konnten mit ihm im Rahmen der Intel Technology Tour in Israel sprechen, wo wir eine von Intels Produktionsstätten besucht haben.
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PCGH: Nur um zu verstehen, wie wichtig die Gaming-Community für Intel ist: Wie viele CPUs werden mit dem Zweck des Spielens verkauft? Haben Sie darüber irgendwelche Informationen?
Marcus Kennedy, Intel: Die Gaming-Community ist wegen mehrerer Gründe wirklich wichtig für uns. Hier geht es um mehr als nur um Marktanteile. Erstens, die Gaming-Community ist sehr lautstark. Sie geben uns eine Menge Feedback darüber, was sie in den Produkten sehen wollen, und wir hören auf dieses Feedback, ändern unsere Produkte und machen sie besser. Wir schätzen also diese Art von Interaktion, das Hin und Her, das Feedback, um unsere Produkte zu verbessern. Aber das Spielen an sich ist eine wirklich schwierige Aufgabe, rein technisch gesehen, es ist sehr komplex und erfordert eine Menge Rechenleistung. Wenn man also aus der Sicht der Rechenleistung und des Prozessors das Richtige tut, um Spiele gut laufen zu lassen, dann werden die meisten anderen Dinge auch gut laufen. Aus technischer Sicht sind Spiele also auch sehr wichtig für uns. Die Community ist wegen des Feedbacks so wichtig für uns, um die bestmöglichen Produkte zu entwickeln. Und als Unternehmen streben wir wirklich danach, die beste Technologie auf den Markt zu bringen. Zur Frage nach dem Anteil der verkauften CPU fürs Gaming: Nun, es gibt etwas mehr als eineinhalb Milliarden PC-Spieler auf der Welt. Wir bedienen einen großen Teil davon. Wenn man das mal durchrechnet, ist das eine ziemlich große Community für uns, und es ist offensichtlich essenziell für uns, sie zu bedienen.
PCGH: Die zwölfte Core-Generation hatte Prozessoren mit erstmals E-Cores und P-Cores. Wie war das Feedback der Gamer zur Hybridarchitektur?
Kennedy: Ehrlich gesagt, ich glaube, sie wussten zunächst nicht, was sie davon halten sollten. Ich bin selbst Gamer und ich war anfangs etwas unsicher, ob das wirklich gut für Spiele wäre. Und ich würde sagen, dass wir zeigen konnten, dass die Hybridarchitektur tatsächlich sehr, sehr gut für Spiele ist. Am Anfang gab es dieses große Missverständnis oder diese Vorstellung, dass man die Kerne deaktivieren muss, um wirklich gut zu spielen. Denn man will ja die Performance-Kerne, und Spiele brauchen leistungsstarke Kerne, also muss man die E-Cores deaktivieren, damit die Spiele wirklich gut laufen. Es hat sich aber herausgestellt, dass die Spiele in diesem Fall schlechter laufen. Und dafür gibt es mehrere Gründe. Erstens skalieren Spiele, wie wir wissen, im Durchschnitt zwischen sechs und acht Spielen oder sechs und acht Kernen.
Aber das ist der Durchschnitt; viele Spiele skalieren immer öfter für immer mehr Kerne. Wenn Sie also diese Kerne deaktivieren, gibt es weniger - logisch. Es gibt mehr Möglichkeiten für Spiele, die immer mehr Threads benötigen, um diese Threads auf die Kerne zu verteilen. Wenn man also diese Effizienzkerne hat, können Spiele, die mehr Threads wollen, darauf skalieren. Damit will ich sagen, dass die Spiele selbst, insbesondere diejenigen, die mehr Threads benötigen, mit der Hybridarchitektur viel besser funktionieren. Ein Spiel wie Ashes of the Singularity zum Beispiel läuft mit den Effizienzkernen viel besser. Und wir haben gesehen, dass es sogar viel höher skaliert, wenn wir mit der dreizehnten Generation acht weitere Kerne hinzufügen verglichen mit der zwölften. Solche Spiele schreien einfach nach 13th Gen.

Erstens skalieren
viele Spiele skalieren
darauf skalieren
viel höher skaliert
Threads zu skalieren
Frequenz skalieren
besserer Latenz skalieren
Gibts in dem ganzen Marketingvortrag ansonsten auch interessante/wichtige Dinge?
Aber das können die Marketing-Fritzen von Beruf her nun mal gar nicht.
Ich hab noch keinen gesehen, der nicht das Blaue vom Himmel runter gelogen hat.