Ryzen 7000: Erste Euro-Preise bei spanischem Händler
Bei einem spanischen Händler sind erste Euro-Preise für Ryzen 7000 aufgetaucht und die wirken gar nicht so abwegig, wenn man mal nachrechnet.
In Spanien hat ein erster Händler Ryzen 7000 (Codename Raphael) gelistet und nennt erste Orientierungspunkte für Europreise. Die US-Preise für Ryzen 7000 hatte AMD bereits genannt, Wechselkurswährungen werden aber in der Regel erst sehr kurz vor Verkaufsstart oder zum Verkaufsstart mitgeteilt. Euro und US-Dollar liegen zum Tageskurs fast gleich auf, weshalb die Preise des spanischen Händlers gar nicht so abwegig sind. Der ruft auf:
- Ryzen 9 7950X: 852 EUR (MRSP 699 USD)
- Ryzen 9 7900X: 669 EUR (MRSP 549 USD)
- Ryzen 7 7700X: 491 EUR (MRSP 399 USD)
- Ryzen 5 7600X: 371 EUR (MRSP 299 USD)
Bevor jetzt jemand den Taschenrechner zückt, der übliche Hinweis, dass amerikanische Preise immer ohne Value Add Tax (VAT) sind, da die je nach Standort variieren kann. Nimmt man den Ryzen 9 7950X und bemüht den Kalkulator, ergibt sich heute daraus fast genau der gleiche Eurowert. Rechnet man die in Spanien gültige Mehrwertsteuer im regulären Satz von 21 Prozent ein, ist man bei 846 Euro. In Deutschland wären es mit 19 Prozent 832 Euro.
Die Werte des spanischen Händlers sind also durchaus als Anhaltspunkt für Interessenten heranzuziehen. Man kann wohl davon ausgehen, dass die UVP etwas unterhalb der Händlerangaben liegt, denn Händler müssen sich bei Vorbestellprozessen absichern. Kalkulieren sie zu niedrig, gibt es kein Zurück mehr. Daher ist es üblich, etwas oberhalb anzusetzen. Sollte es bei den Euro-Preisen nicht noch eine Überraschung geben, scheint es auch erst einmal ohne Hype-Aufschlag zu gehen.
AMD hatte die Preise für Ryzen erst in der letzten Generation nachjustiert, sodass es bei Ryzen 7000 keine großen Änderungen gibt. Der Sechskerner wird schon bei Ryzen 5000 als etwas zu teuer eingestuft, verkauft sich aber dank seines Preises dennoch gut. Für viele dürfte der Achtkerner die vernünftige Wahl sein; Begeisterte werden den Zwölfkerner noch rechtfertigen können. Schon jetzt gut zu sehen ist die Lücke, wo der Ryzen 7 7800X einparken wird - vermutlich sogar als X3D mit V-Cache.
Wer richtig sparen will, greift zum alten Modell: Um den Vergleich fair zu halten: Der Ryzen 9 5950X kostet beim spanischen Händler 564 Euro - macht 288 Euro Preisdifferenz. Bei Ryzen 7000 müssen Interessenten insbesondere mit deutliche höheren Kosten beim Speicher rechnen. AMD empfiehlt für Ryzen 7000 als Idealgeschwindigkeit DDR5-6000 und für die muss man bei 32 GiB rund 250 Euro kalkulieren. Für das Geld bekommt man beispielsweise auch ordentliche 64 GiB DDR4-3600.
Quelle: Xtreme Media (via Professional Review)

https://www.proshop.at/RA...
...rest in watts.
Gibt kein Grund aktuell für uns nochmals zu wechseln.
Komme mit meinem 12900K sehr gut aus und der muss jetzt noch ein paar Jahre halten.
Denke da werden viele Leute aktuell abwägen ob ein vollständiger Plattformwechsel notwendig/sinnig und/oder ausreichend lukrativ ist.